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UmweltJournal Ausgabe 2019

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6 AUTOMATISIERUNG, PROZESS- | MESSTECHNIK UmweltJournal /September 2019 RIO entwickelt Logistikservices für gesamte Supply Chain Add Some Perspective Das RIO Ökosystem wächst. Auf der weltweiten Leitmesse transport logistic in München präsentierte RIO neue Services, neue Partner und das RIO-Universum für die Hosentasche. Vom 4. bis 7. Juni 2019 zeigte die Digitalmarke der Traton Group an Stand 303/404 in Halle A5, dass sie an passenden Lösungen für alle Teilnehmer der Supply Chain arbeitet – vom Selbstfahrer bis zum Branchenriesen. Mit unserem Motto ‚Add some perspective‘ machen wir klar, dass wir die Bedürfnisse „ unserer Kunden verstanden haben“, erklärt Jan Kaumanns, CEO von RIO. Die Vision: Services für alle Spieler in der Transportlogistik anzubieten. „Wir liefern nicht nur Lösungen für einzelne Anwendungsfälle und Kundengruppen“, so Kaumanns. RIO sehe dabei das ganze Bild und verknüpfe nach und nach die richtigen Partner und Daten und schafft so Mehrwert für die Kunden. Das Unternehmen bietet nicht mehr nur fahrzeugbezogene Leistungen auf seiner Plattform an, sondern versteht Logistik als gesamtheitlichen Prozess, der allen Teilnehmern einer Transportkette durch passgenaue Services Vorteile bringen soll. Die Traton Group bietet mit ihrer neuen Digitalmarke RIO seit 2017 eine offene, cloud-basierte Lösung für das gesamte Transport- und Logistik-Ökosystem an. „Mit unserem Motto ‚Add some perspective‘ machen wir klar, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden verstanden haben.“ Jan Kaumanns, RIO Fotos: RIO Kundenwunsch als Motor der Entwicklung Mit dem neuen Service Timed schlägt RIO die Brücke zwischen der Lenk- und Ruhezeitenverordnung und den Schichtzeiten der Fahrer. Eine übersichtliche Tabelle stellt deren Aktivitäten nahezu in Echtzeit dar und ermöglicht so eine bessere Fahrer-Disposition und damit eine effizientere Planung von Touren und Aufträgen. Timed hilft, teure Lenkzeitverstöße zu vermeiden. „Wir gewinnen immer mehr an Geschwindigkeit und konnten mit Timed in kürzester Zeit Kundenanforderungen erfüllen“, sagt Martin Anke, Leiter Vertrieb und Marketing. „Die Entwicklung geschah in enger Zusammenarbeit mit Kunden. Wir haben deren Erfahrungen zum Motor unserer Entwicklung gemacht.“ Vor allem Disponenten profitieren von dem Service, wenn sie die Verfügbarkeit eines Fahrers für einen kurzfristigen Auftrag ermitteln wollen. Die App Pocket Fleet bringt elementare Informationen für ein mobiles und effizientes Flottenmanagement in ein Hosentaschenformat. Flottenmanager oder Disponenten müssen damit nicht mehr am Arbeitsplatz sitzen, um die Flotte im Blick zu behalten und schnell Entscheidungen zu treffen. Mit der Pocket Fleet-App haben Nutzer immer und überall Einblicke in das operative Geschäft in Form von Tabellen oder Karten auf dem Smartphone. Fuhrparkmanager erhalten mobil Informationen über Unregelmäßigkeiten und können ihre Flotte so effizienter steuern. Add some partners: „Wir verfolgen mit RIO einen API-First-Ansatz. Für uns hat es oberste Priorität, die nötigen Schnittstellen zu unserer Plattform zu schaffen, damit unsere Kunden für jeden Anwendungsfall die passende Lösung und den passenden Partner finden“, sagt Jan Kaumanns. „RIO bringt die besten zusammen.“ Über das RIO Partnerportal können zukünftig noch einfacher und schneller neue Partner per API ins RIO-Ökosystem integriert werden. Add some interfaces: Die neue Schnittstelle RIO 4TMS vernetzt Planungssysteme mit der RIO Plattform und integriert sie in das RIO Ökosystem. Unternehmen können damit selbst entscheiden, welches Transportmanagementsystem (TMS) sie nutzen wollen und gleichzeitig alle Vorteile der RIO Services genießen. RIO beschreibt die individuellen Schnittstellen künftig in einem Onboarding-Dokument. Add some Samba: RIO ist auch international auf dem Vormarsch. Volkswagen Caminhões e Ônibus verbaut im zweiten Halbjahr 2019 die RIO Box in Brasilien serienmäßig in allen Lkw. „Das ist der entscheidende erste Schritt für den Eintritt in den lateinamerikanischen Markt. RIO goes RIO“, sagt Martin Anke, Leiter Vertrieb und Marketing. Außerdem entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit einem starken und zertifizierten Partner eine lokale Lösung für das Risikomanagement: RIO Security. Demnächst startet ein Feldtest mit brasilianischen Nutzern. Er soll sicherstellen, dass das Angebot den Ansprüchen und Bedürfnissen der lateinamerikanischen Kunden gerecht wird. ÖWAV-Veranstaltungstermine Vom Makro- zum Mikrokunststoff – Wo ist die Abfallwirtschaft gefordert? 17. September 2019, Universität für Bodenkultur Wien Abfallverbringung – Aktuelle Entwicklungen und Ausblick 24. September 2019, Bundesamtsgebäude, Wien Die Enteignung bei Infrastrukturprojekten 3. Oktober 2019, Bundesamtsgebäude, Wien Kommunale Abfallwirtschaft – Herausforderungen, Strategien und Praxis 10. Oktober 2019, NÖ Landhaus, St. Pölten Hochwasserrückhaltebecken – Neuigkeiten, Stand der Technik 15. Oktober 2019, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburg Skigebietserweiterungen im Spannungsfeld von Alpenkonvention, Naturschutz und UVP-Recht 22. Oktober 2019, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburg Netzwerktreffen Kompost: Kompostierung – die „billige“ Entsorgungsschiene? 24. Oktober 2019, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburg Fachkräfte für Neophytenmanagement – Erfahrungen, Entwicklungen, Ausblicke 6. November 2019, Steiermarkhof, Graz Hydraulische Berechnung von Fließgewässern mit Vegetation 13. November 2019, Bundesamtsgebäude, Wien Abwasserwirtschaft im ländlichen Raum 2019 20. November 2019, Universität für Bodenkultur Wien UVP-Recht in der Praxis 2019 21. November 2019, BDO, Wien Spannungsfeld Flächenwidmung und Oberflächenabfluss 27. November 2019, Redoutensäle, Linz Österreichische Abfallwirtschaftstagung 2020 28.-30. April 2020, Messe Wels Informationen, Anmeldung und Auskünfte für Aussteller: Christina Grassl, Tel. +43-1-535 57 20-88, grassl@oewav.at Martin Waschak, Tel. +43-1-535 57 20-75, waschak@oewav.at www.oewav.at/kurse-seminare Sujet UJ 5_19_270x200.indd 1 07.08.2019 11:29:08

September 2019/ UmweltJournal AUTOMATISIERUNG, PROZESS- | MESSTECHNIK 7 Siemens installiert ... Autonomes Schüttgutlagerverwaltungssystem in China Ein Pilotprojekt der Jiangsu Binxin Special Steel Material Co. Ltd. zeigt, wie Lageranlagen vollautomatisiert arbeiten können. Foto: istock | WT12-02G | Windenergieanlagen noch effizienter steuern Mit offener PC- und EtherCAT-basierter Steuerungstechnik Um die Luftqualität in den städtischen Zentren Chinas zu verbessern, werden immer mehr Lagerbestände an Eisen, Stahl und andere industrielle Produkte von traditionellen Außenstandorten in Hallenanlagen verlegt. In diesem Zuge hat die Jiangsu Binxin Special Steel Material Co. Ltd. (Binxin Steel) beschlossen, ein autonomes Schüttgutlagerverwaltungssystem von Siemens einzusetzen. Dieses ermöglicht einen kontinuierlichen, sicheren und zuverlässigen Betrieb – ein erster Schritt zur Verbesserung der Anlagenintelligenz und Erhöhung der Produktionskapazitäten. Um die Durchlaufzeiten zu optimieren und die geforderte Qualität zu liefern, sind Lagerund Transportsysteme ein wichtiger Bestandteil moderner Anlagen für Schüttgüter wie Erz, Kohle und Flussmittel. Die Automatisierungslösungen von Siemens ermöglichen den autonomen Betrieb der Absetzer und Rückladegeräte, reduzieren Betriebskosten und stellen einen reibungsloseren und sichereren Betrieb mit weniger Verschleiß an den mechanischen Teilen der Anlage sicher. Damit ist Binxin Steel in der Lage, leistungsstärker und genauer zu fabrizieren. Im Vergleich zum bemannten Betrieb können Lagerflächen voll ausgenutzt und der Energieverbrauch optimiert werden. Arbeiten des Personals aus der Ferne Ein 3D-Modell des Lagerbestands als Kernelement liefert hierbei Informationen zu Menge und Qualität des gelagerten Materials. Das Modell wird regelmäßig mit Daten aktualisiert, die von Absetzer und Rückladegerät geliefert werden. Damit profitiert Binxin Steel auch von einer erhöhten Sicherheit, da alle Arbeiten des Personals aus der Ferne durchgeführt werden: Nach der Festlegung des Arbeitsbereichs und den Parametern für jeden Auftrag werden die Details automatisch berechnet und vom Bediener genehmigt. Im Anschluss wird der Auftrag an die Maschinen übertragen, der Rest erfolgt automatisch. Um Kollisionen zwischen Maschinen und anderen Objekten – und damit Geräteausfälle – zu vermeiden, verfügt die Lagermaschine über ein Schutzsystem auf Basis von Sensordaten. Die Zhongye Changtian International Engineering Co., Ltd. (CIE) betreut Chinas Stahlindustrie seit mehr als 60 Jahren als Generalunternehmer für Engineering, Beschaffung und Konstruktion (EPC). Das Unternehmen ist ein EPC- und Design-Institut mit technischer Integrationsfähigkeit und eigener Sintertechnologie. CIE wurde damit beauftragt, das Pilotprojekt von Binxin Steel mit der führenden autonomen Schüttgutlagerverwaltungstechnologie von Siemens durchzuführen. Referenz Xinjiang Goldwind Science & Technology Co., Ltd. China LoRaWAN statt WiFi- oder Bluetooth-Lösung Wirtschaftliche Filter-Fernüberwachung Bezahlbare Wasserfilter-Fernüberwachungslösungen sind gegenwärtig praktisch nicht verfügbar. Kritisches Element ist die Datenübertragung. So sind GSM-Verbindungen zu teuer, die einfache APP-Lösung via Bluetooth lässt sich nur innerhalb weniger Meter realisieren, der Zugang zu einem WLAN-Gateway ist unsicher. Auch über ein gemeinsam genutztes WLAN-Gateway kann die Datenübertragung nicht garantiert werden und ein eigenes WLAN-Gateway bedeutet hohe Mehrkosten. Es geht besser: Eine kostengünstige, sichere Lösung auf LoRaWAN Basis stellt die seit Jahren im Wasserfiltermarkt tätige Digmesa AG, Hersteller von Präzisions-Durchflusssensoren, vor. Die frei verfügbare LoRa- WAN Funktechnologie ist für die Datenübertragung im IoT ideal. Das Lo- RaWAN-Netz stellt zugleich die weltweit am schnellsten wachsende Technologie-Allianz dar. Diese Technologie transportiert Daten von Sensoren kostengünstig auch dort, wo eine Vernetzung mittels herkömmlicher Mobilfunktechnologien nicht möglich ist. Die LoRa- Modulationstechnik bietet hohe Reichweiten in Verbindung mit höchsten Sicherheitsanforderungen für die Uplink-Kommunikation, also das Senden vom IoT-Gerät an das Netz. Die Reichweiten erstrecken sich von zwei Kilometern im Stadtgebiet über 15 Kilometern in Vororten bis zu 40 Kilometer in ländlichen Gebieten. Ein weiterer Vorteil ist die Durchdringung von Gebäuden. Zu einem gewissen Grad können unterirdische Räumlichkeiten versorgt werden, denn Filter sind oft in Kellerräumen oder im hinteren Teil des Erdgeschosses platziert. 1 Datenübertragung auf acht Kilometer Antennenentfernung Der Strom von Endgeräten beträgt rund zehn Milliampere und 100 Milliampere im Ruhemodus. Das ermöglicht je nach Anwendungsfall und unter Vernachlässigung der Selbstentladung, eine Batterielebensdauer von zwei bis 15 Jahren. Die Kommunikation zwischen den Endgeräten und den Gateways erfolgt auf verschiedenen Frequenzkanälen mit unterschiedlichen Datenraten. Der Schweizer Sensoranbieter Digmesa unterstützte nun ein Pilotprojekt an der Berner Fachhochschule zur Fernüberwachung von Wasserfiltern mittels LoRaWAN. Das Projekt hat bestätigt, dass in der betrachteten städtischen Region, die Datenübertragung selbst auf acht Kilometer Antennenentfernung durchführbar ist. 2 1: Schematisches Bild des Digmesa Filter-Fernüberwachungs-Projekts. | 2: Filterkartusche (links unten) mit Durchflusssensor (weiss) mit Alarmierungsmodul. Fotos: Digmesa Eine Kostenabschätzung zeigt zudem, dass diese Fernüberwachungen mit deutlich reduzierten Kosten zu realisieren sind, verglichen mit früheren Funklösungen und dediziertem (APP-)Server. www.beckhoff.at/wind Die PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff ist weltweit auf über 40.000 Windenergieanlagen bis zu einer Größe von 5 MW im Einsatz – sowohl On- als auch Offshore. Der hohe Integrationsgrad sowie die Nutzung von IT- und Automatisierungsstandards machen die PC-basierte Steuerungstechnik zu einer leistungsstarken und effi zienten Lösung, die alle Funktionen auf einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform vereint: Betriebsführung, Pitchregelung, Umrichter-, Getriebeund Bremsenansteuerung, Visualisierung bis zur Parkvernetzung. Die offene Steuerungstechnologie ermöglicht es, weitere Funktionen, wie Sicherheitstechnik oder Condition Monitoring, direkt in die Standardsteuerung zu integrieren – unser effi zienter Beitrag zur Energiewende. Skalierbare Steuerungstechnik Modulare I/O- Busklemmen Modulare Software- Bibliotheken

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