Aufrufe
vor 10 Monaten

UMWELT JOURNAL 2022-1

  • Text
  • Luftfahrt
  • Kerosin
  • Cloud
  • Unternehmensqualität
  • Staatspreis
  • Eworld
  • Ifat
  • Expo 5020
  • Interhydro
  • Renexpo
  • Umwelttechnologien
  • Digitalisierung
  • Abfallwirtschaft
  • Messe
  • Umweltjournal
  • Energie
  • Wasserstoff
  • Nachhaltigkeit
  • Unternehmen
UMWELT JOURNAL Nr. 1/2022 mit den Themen: Abfallsammlung, Digitalisierung am Bau, Umwelttechnologien, Wasserstoff, Energie, Renexpo Interhydro, E-XPO 5020, IFAT 2022, E-world - energy & water, Staatspreis Unternehmensqualität, Josef Ressel Zentrum, Kommunikation & Nachhaltigkeit, Cloud für nachhaltige Unternehmen, Nachhaltiges Kerosin, Das Buch zur Ressourcenwende, Ausbildungen, Seminare, Sonderausgaben

UMWELTjournal 1/2022 | S36 Da Nachhaltigkeit nicht im Alleingang realisierbar sei, wolle man bei SAP Erkenntnisse weitergeben. Zuletzt wurde ein Leitfaden mit fünf Kern-Maßnahmen für nachhaltige Unternehmen veröffentlicht. Dies fünf Maßnahmen gelten für Firmen aller Größen, Branchen und Regionen sowie für sämtliche Phasen auf dem Weg zum nachhaltigen Unternehmen. Dieser neue Leitfaden von SAP soll dafür sorgen, dass im Unternehmen Strategien auch umgesetzt werden können und er bietet gleichzeitig eine klare Roadmap für eine nachhaltigere Zukunft. Wenn jedes Unternehmen diese fünf Maßnahmen beherzigt, würde dies dabei helfen, dass die Geschäftswelt, Branchen und Volkswirtschaften die positiven Veränderungen anstoßen können, die dringend notwendig sind. 1. Eine nachhaltige Geschäftsstrategie schaffen Stellen Sie sicher, dass Nachhaltigkeit eine zentrale Position innerhalb Ihrer Geschäftsstrategie einnimmt und alle Unternehmensbereiche einen Beitrag dazu leisten. Messen Sie Ihren Fortschritt und berichten Sie über Ihre jährlichen Nachhaltigkeitsergebnisse auf dem gleichen Niveau wie über Ihre finanziellen Ergebnisse. 2. Daten zur Nachhaltigkeit in Prozesse und Netzwerke integrieren Nutzen Sie Daten zur Nachhaltigkeit für Ihre Geschäftsprozesse, um nachhaltige und profitable Entscheidungen zu treffen und die Entwicklung zu messen. Teilen Sie dann die Daten zu Ihrer Nachhaltigkeitsleistung – zum Beispiel berechnete CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch, Recyclingfähigkeit oder Informationen über den Personalaufwand – Ihren Lieferanten sowie Branchenverbänden, Aufsichtsbehörden und Nichtregierungsorganisationen mit. 3. CO₂- und klimarelevante Emissionen über das Unternehmen hinweg steuern Senken Sie Ihre finanziellen und Reputationsrisiken, indem Sie klimarelevante Emissionen in allen Teilen Ihrer Wertschöpfungskette bis hin zur individuellen Produkt- und Serviceebene verfolgen und steuern. 4. Die Kreislaufwirtschaft fördern und regenerativ wirtschaften Orientieren Sie sich an Handlungsprinzipien, bei denen die Vermeidung, Reduzierung, Wiederverwendung, Regeneration und das Recycling von Rohstoffen im Vordergrund stehen, um Verschwendung zu minimieren und die Einführung von Kreislaufwirtschaftsprozessen zu beschleunigen. Es geht darum, nicht nur „weniger schlecht“, sondern „gut“ zu sein. 5. Menschen entlang der Wertschöpfungskette Vorrang einräumen Steigern Sie Ihre soziale Nachhaltigkeit, indem Sie die Vielfalt, Sicherheit und Menschenrechte Ihrer Mitarbeitenden respektieren, Lern- und Wachstumschancen entwickeln und das Potenzial der Beschaffungsgrundsätze Ihres Unternehmens nutzen. Entscheidend bei all diesen fünf Maßnahmen sei vor allem eine wichtige Komponente: Daten. „Was man nicht messen kann, kann man nicht steuern – diese Devise gilt sowohl für Umsatz und Gewinn als auch für Nachhaltigkeit“, ist White überzeugt. Studien von SAP Insights haben jedoch gezeigt, dass 79 Prozent der Unternehmen mit der Qualität der Daten unzufrieden sind, die sie über ökologische Nachhaltigkeit sammeln. Laut Angaben des Weltwirtschaftsforums setzen lediglich neun Prozent aller Unternehmen aktiv Software ein, die Datenerfassung, -analyse und -berichterstattung zu Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) ermöglicht. SAP Cloud for Sustainable Enterprises gestartet Seit nunmehr rund 50 Jahren wenden sich Unternehmen an die SAP, um ihre Geschäftsergebnisse in verschiedener Art zu messen, zu steuern und zu optimieren. „Nun geben wir Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Nachhaltigkeitsergebnisse zu verfolgen und transparenter zu gestalten“, ist White stolz. Um die ökologische Bilanz in einem Unternehmen oder einer Organisation zu kontrollieren, benötigen Unternehmen Technologie für Geschäftsprozesse, mit der sie Daten innerhalb ihrer durchgängigen Abläufe identifizieren, quantifizieren, analysieren und auf diese reagieren können. Das neue Angebot SAP Cloud for Sustainable Enterprises liefert zu diesem Zweck ein umfassendes Portfolio an Lösungen, das es Unternehmen ermöglicht, ihre Nachhaltigkeitsleistung ganzheitlich zu steuern.

Und obwohl die Lösung äußerst umfassend ist, ist das Konzept ganz einfach: Es bietet ein anpassbares Cloudangebot, eine Lizenz, sachkundigen Support von der SAP bei der Implementierung sowie Unterstützung durch unser hoch qualifiziertes Partnernetz. Egal, ob Nachhaltigkeitsziele verfolgt werdenen, Vorschriften zum Thema Nachhaltigkeit erfüllt werden müssen, Abfallstoffe regeneriert werden sollen oder eine vielfältige Belegschaft unterstützt: Die SAP Cloud for Sustainable Enterprises enthält für all diese Herausforderungen eine Lösung, die sich positiv auf die Unternehmensentwicklung auswirken soll. Nachhaltigkeit bei SAP SAP arbeitet übrigens auch eifrig an der eigenen Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit der Managementund Technologieberatung BearingPoint habe man jüngst eine Kooperation beschlossen. Damit soll der ökologische Fußabdruck von Treibhausgasemissionen ermittelt werden können. Beide Unternehmen wollen eine zukunftsorientierte Lösung konzipieren und entwickeln, um Kunden auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. „Mit der Partnerschaft zwischen SAP und BearingPoint für eine gemeinsame Entwicklung bündeln wir zwei große Stärken: BearingPoint hat umfassende Erfahrung darin, Kunden bei der Ermittlung von Möglichkeiten zur Emissionsverringerung und bei der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen zu unterstützen; und SAP verfügt über Innovationsfähigkeit, eine umfangreiche Systemlandschaft und ein breites Kundenspektrum. Als Partner werden wir gemeinsam die Grenzen des Möglichen neu definieren, um die Wirtschaft dem Ziel der Klimaneutralität näherzubringen“, sagt Gunther Rothermel, SVP, Head of SAP S/4HANA Sustainability, SAP. Während viele Unternehmen ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen bereits erfassen und analysieren, ist es von entscheidender Bedeutung, die gesamte Wertschöpfungskette inklusive Scope- 3-Emissionen zu berücksichtigen. Dazu müssen Netzwerke den Datenaustausch mit Partnern wie Lieferanten, Kunden, Auditoren und Behörden unterstützen, auch wenn diese unterschiedliche IT-Systeme einsetzen. SAP Product Footprint Management baut auf dem fundierten Know-how von BearingPoint bei der Berechnung des Fußabdrucks auf Unternehmens- und Produktebene sowie bei der Verwendung von Algorithmen auf. Damit unterstützt die Lösung die Datenerfassung sowie Berechnungen, um den kompletten CO₂- Fußabdruck und die ökologische Bilanz zu messen. Die SAP-Lösung ist vollständig in SAP S/4HA- NA und die intelligente Unternehmensarchitektur integriert und kann darüber hinaus mit anderen Datenquellen verknüpft werden. Damit ist es möglich, den Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette automatisch zu bewerten, auch in heterogenen Systemlandschaften.

MJR MEDIA

LOGISTIK express informiert Entscheider, Entscheidungsträger aus Industrie / Handel / Logistik über Trends & Märkte und bietet das umfangreichste Informationsportal im deutschsprachigen Raum. Mehr auf logistik-express.com / network.logistik-express.com

transportlogistik.business / ecommerce-logistik.business / mylogistics.business / mobilitaet.business / binnenschiff-journal.at / umwelt-journal.at

© Copyright 2019   |   LOGISTIK express   |   Markus Jaklitsch   |