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UMWELT JOURNAL 2022-1

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UMWELT JOURNAL Nr. 1/2022 mit den Themen: Abfallsammlung, Digitalisierung am Bau, Umwelttechnologien, Wasserstoff, Energie, Renexpo Interhydro, E-XPO 5020, IFAT 2022, E-world - energy & water, Staatspreis Unternehmensqualität, Josef Ressel Zentrum, Kommunikation & Nachhaltigkeit, Cloud für nachhaltige Unternehmen, Nachhaltiges Kerosin, Das Buch zur Ressourcenwende, Ausbildungen, Seminare, Sonderausgaben

UMWELTjournal 1/2022 | S12 „Klimatechnologien sind kein Allheilmittel. Sie können jedoch einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Emissionskurve zu senken und das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Eine gezielte Investition in neu entstehende Technologiebereiche kann genau jene Innovationen hervorbringen, die wir für eine schnellere Dekarbonisierung brauchen“, so Agatha Kalandra, Partnerin und Head of Management Consulting & ESG. „Die essenzielle Frage lautet, wie schnell und in welchem Umfang dies geschieht. Zudem benötigt es das Zusammenspiel von politischen Entscheidungsträger:innen sowie von Investor:innen, um das gesamte Potenzial von Klimatechnologien zu nutzen.“ Lösungen mit größtem Einsparungspotenzial bei CO2 nicht im Fokus Investitionen in Klimatechnologien werden derzeit von einer Handvoll Lösungen dominiert. Diese haben jedoch nicht unbedingt die größten Auswirkungen auf die Emissionsreduktion. Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge machen beispielsweise nur drei Prozent des gesamten Einsparpotenzials bis 2050 aus, erhielten aber 60 Prozent der gesamten Finanzmittel zwischen 2013 und dem ersten Halbjahr 2021. Gerade bei der Elektromobilität geht es vielmehr auch um ein wirtschaftspolitisches Match zwischen Europa, den USA und China. Denn im Bereich der Verbrennungsmotoren hatte Europa das Rennen in jeder Hinsicht gewonnen: technologisch, marketingmäßig und was die wirtschaftlichen Erfolge anlangt. Bei der Elektromobilität sieht es dagegen zunächst einmal ganz anders aus, da führen die USA derzeit mit Abstand, China ist bei den Akkus voran, Europa hat noch ordentlich Aufholpotenzial. Nennenswert ist auch, dass trotz wachsender Gesamtinvestitionen die Zahl der Seed- und Early Stage-Finanzierungen für Klimatechnologie-Startups seit 2018 stagniert. Dies spiegelt zum Teil die Reife von Klimatechnologien als Anlageklasse wider, verdeutlicht aber auch die Notwendigkeit, vermehrt in Start-ups zu investieren. USA vor Europa vor China Die USA sind führend bei Investitionen in Klimatechnologien und ziehen momentan fast 65 Prozent der Risikokapital-Investitionen an (56,6 Mrd. USD vom zweiten Halbjahr 2020 bis zum ersten Halbjahr 2021). In China wurden im gleichen Zeitraum schätzungsweise 9 Milliarden US-Dollar in Klimatechnologien investiert, in Europa insgesamt 18,3 Milliarden US-Dollar. Die Investitionen sind getrieben vom sprunghaften Anstieg im Mobilitäts- und Verkehrssektor (plus 494 Prozent im zweiten Halbjahr 2020 und im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zu den vorherigen zwölf Monaten). Das erklärt auch die marktbeherrschende Stellung der US-Wirtschaft im Bereich der Klimatechnologien. Chancen für Investoren „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass weltweit die klare Absicht besteht, auf die Klimakrise zu reagieren und den Netto-Nullpunkt zu erreichen. Jetzt bietet sich für Risikokapitalanleger die entscheidende Gelegenheit, die Richtung für Investitionen vorzugeben und sich stärker auf Kerntechnologien zu konzentrieren, die die größten Fortschritte bei der Dekarbonisierung ermöglichen werden“, schließt Experte Steinbauer. Über den Report Die Finanzierungsdaten werden von Dealroom. com bereitgestellt, einer globalen Datenplattform, die Informationen über Start-ups, Investor:innen und Transaktionen sammelt. Unsere Investitionsanalyse basiert auf dem Climate Tech Investment Index von PwC, einer firmeneigenen und ständig aktualisierten Datenbank mit Start-ups und Investor:innen im Bereich der Klimatechnologie, die mit Hilfe von Machine Learning erstellt und durch menschliche Verifizierung ergänzt wird. Die Analyse seitens PwC konzentriert sich auf private Märkte und staatliche Finanzierung von Startups im Bereich der Klimatechnologien. Der gewählte Ansatz besteht darin, finanzielle Trends bei innovativen Klimatechnologien aufzuzeigen. Die Analyse berücksichtigt weder die bedeutenden öffentlichen Märkte oder die Projektfinanzierung ausgereifter Klimatechnologien (z. B. Großprojekte für Wind- und Solarparks) noch von Unternehmen geleistete Finanzierung von Forschung und Entwicklung im Bereich Klimatechnologien. Fazit Ja, es wird vermehrt in so genannte Klimatechnologien investiert. Allerdings fehlen zum Teil die Lenkungskriterien, um auch einen großen Effekt dieser Investitionen auf die Klimakrise zu erzeugen. Da wird gegenwärtig viel verschenkt und die Zeit ist ohnehin knapp bemessen. Zudem sollte Europa seine Bemühungen noch mehr verstärken. Dazu bedarf es aber einer besseren Abstimmung unter den Mitgliedsstaaten. Das Potenzial in Forschung und Industrie wäre vorhanden.

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