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UMWELT JOURNAL 2021-4

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UMWELT JOURNAL Nr. 4/2021 mit den Themen: Grundwasser, Renaturierung, Ökosoziale Steuerreform in Österreich, Recycling, Deponietechnik, Recy & DepoTech, Wärmespeicher, Tools für die Smart City, Kreislaufwirtschaft, Grüne Logistik, Energie, ECOMONDO, Key Energy, Green Finance, Ausbildungen, Seminare, Sonderausgaben

UMWELTjournal 4/2021 | S8 Versickern, statt die Donau zu belasten Mit Versickerung statt Ableitung entsteht eine Win- Win-Situation: Die Donau und ihre Zuflüsse, zu denen letztendlich auch die Schmutzwasserkanalisation gehört mit ihrem Umweg über die Kläranlage, sind von diesen Wassermengen entlastet. Zweitens wird mit Versickerung der gereinigten Regenabflüsse das Grundwasser angereichert, und das wird mit zunehmender Siedlungsfläche bzw. Versiegelung der Oberfläche immer wichtiger. Denn unter Siedlungsgebieten ist die Tendenz größer, dass der natürliche Grundwasserspiegel absinkt – eine Folge der übermäßigen Regenableitung in Kanälen. Dieses Wasser fehlt dem unterirdischen Wasserreservoir. Das Verhältnis der Anteile von Versickerung und Verdunstung zum Anteil der Ableitung von Regenwasser hat sich praktisch umgekehrt. Während in der Natur die Ableitung in Bächen und Flüssen der kleinste Anteil war, ist er im Siedlungsgebiet und entlang der Verkehrswege der größte geworden – was zudem Überflutungen begünstigt. Sinkende Grundwasserspiegel bedenken Mit Natur ist hierbei nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche gemeint, sondern weitgehend unberührte Natur mit ihren intakten Speicher- und Rückhaltepotentialen. Fällt mehr Regen, als spontan versickern oder verdunsten kann, so haben in einer ursprünglichen Landschaft Senken und Mulden sowie Altarme von Flüssen und moorige Feuchtgebiete die Funktion eines Schwammes zum Ausgleich von Zuviel und Zuwenig übernommen. Die eingangs erwähnte Dürre als Folge von Trockenperioden entsteht durch das andere Extrem, das Zuwenig an Wasser in der Natur. Eine Situation, die nach Meinung vieler Experten künftig, ebenso wie lokaler Starkregen, tendenziell zunimmt. Die Landwirtschaft und der gewerbliche Gartenbau werden dann zur Bewässerung vermehrt Bedarf an Grundwasser anmelden. Auch dies ist ein Grund, mit Versickerung der anfallenden Niederschläge einem sinkenden Grundwasserspiegel entgegenzuwirken. Zusammenfassung Für Regenabfluss von Verkehrs- und Dachflächen gelingt Versickerung ohne Flächenbedarf – unterirdisch, mit der erforderlichen Vorreinigung, bei gleichzeitiger Befahrbarkeit. Die Regeln der Technik sind vorhanden, entsprechende Produkte ebenfalls. Die Verantwortlichen aus Planung und Verwaltung können mit dem Sickertunnel CaviLine ihrem Maßnahmen-Puzzle gegen Überflutung bei Starkregen und gegen sinkende Grundwasserspiegel an vielen Stellen ein wirksames und kostengünstiges Puzzleteil hinzufügen. Zum Autor Dipl.-Ing. Klaus W. König ist freiberuflicher Fachjournalist und Buchautor sowie von der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Bewirtschaftung und Nutzung von Regenwasser. Er ist auch Mitarbeiter im DIN-Ausschuss NA 119-05-08 AA Wasserrecycling/Regen- und Grauwassernutzung.

Europas Branchentreffpunkt der Wasserkraft Vom 25. bis 26. November steht das Messezentrum Salzburg wieder ganz im Zeichen der regenerativen Energiequelle Wasser. Die Fachmesse für Wasserkraft Renexpo Interhydro und der begleitende Kongress vernetzen die verschiedensten Branchenvertreter und Entscheidungsträger aus Politik, Bau- und Ingenieurswesen. Dafür steht die Renexpo Interhydro. Experten aus ganz Europa versammeln sich in Salzburg und nutzen die Fachmesse für Wasserkraft als Plattform für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Rund 80 Aussteller und das facheinschlägige Bühnen- und Kongressprogramm bieten den Besuchern zwei Tage lang kompaktes Know-how aus erster Hand. Die Messe zeigt, welchen Beitrag Wasserkraft zu einer sicheren, nachhaltigen, bezahlbaren und klimaneutralen Energieversorgung leistet. Erfrischendes Bühnenprogramm Selbstverständlich ist auch auf der Bühne das Wasser der Hauptdarsteller. Im sogenannten Hydro-Forum finden spannende Fachvorträge und Podiumsdiskussionen statt. Bereits die Eröffnung durch Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Eleonore Gewessler BA, verspricht ein sofortiges Eintauchen ins Thema Wasserkraft und baut die erste Brücke zwischen Gesetzgeber und gelebter Praxis. Als nächstes sticht auf der Agenda wohl Herbert Saurugg, internationaler Blackoutund Krisenvorsorgeexperte, ins Auge, der mit einem Impulsvortrag und im anschließenden Energietalk mögliche Szenarien skizziert. Mit dem Fallbeispiel Schachtkraftwerk Großweil wird eine der neuesten technischen Entwicklungen im Bereich der Wasserkraft präsentiert. Eine Flut an Know-how ist gewiss! Kongress mit Tiefgang Auch ein Blick auf das Kongressprogramm lohnt. Für noch mehr Insiderwissen und Expertenrat! An den zwei Tagen stehen drei Kernbereiche im Fokus. Der Donnerstag, 25. November widmet sich dem Thema „Wasserkraft & Sedimente“, während am Freitag, 26. November bei „Wasserkraft & Speicher“ sowie „Gewässerökologie“ Ideen ausgetauscht und innovative Lösungen diskutiert werden. Wasserkraft, die Wissen schafft Zweifelsohne ist die Renexpo Interhydro als Fachmesse für Wasserkraft europaweit unerreichbar was die Dichte und Qualität an Praxisbezug betrifft. Die internationale Ausrichtung des Messeformats, sowie seinen vernetzender Charakter, schätzen Experten und Branchenkenner über die Grenzen Österreichs hinaus. Denn auch nur der gemeinsame Gedanke und ein verbindendes Miteinander können zu einer nachhaltigen Zukunft Europas beitragen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website: www.renexpo-interhydro.eu.

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