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UMWELT JOURNAL 2021-4

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UMWELT JOURNAL Nr. 4/2021 mit den Themen: Grundwasser, Renaturierung, Ökosoziale Steuerreform in Österreich, Recycling, Deponietechnik, Recy & DepoTech, Wärmespeicher, Tools für die Smart City, Kreislaufwirtschaft, Grüne Logistik, Energie, ECOMONDO, Key Energy, Green Finance, Ausbildungen, Seminare, Sonderausgaben

UMWELTjournal 4/2021 | S4 Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit – Nominierte stehen fest Auch in seiner siebten Auflage war das Interesse der Fachwelt am Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit riesengroß. 72 Projekte aus ganz Österreich – vom Schulbau über Wohnanlagen bis hin zum Gewerbebau– bewarben sich um die renommierte Auszeichnung. Die zehn besten Projekte wurden nun von einer unabhängigen Jury nominiert. Die Bekanntgabe der Preisträger:innen erfolgt im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Dezember 2021 in Wien. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler freut sich über das große Interesse der zahlreichen Architektur- und Planungsbüros und der Immobilienwirtschaft an der Auszeichnung: „Die hochwertige Weiterentwicklung des Gebäudebestandes ist ein zentraler Baustein zur Erreichung der nationalen Klimaziele und für eine klimaneutrale Zukunft. Ich freue mich sehr, dass es in diesem Jahr erneut so viele Einreichungen gab. Alle eingereichten Projekte und vor allem die zehn Nominierungen zeigen klar: Nachhaltige Architektur ist mittlerweile ein fester Bestandteil der heimischen Bau- und Sanierungsprojekte. Sehr erfreulich ist auch wieder die herausragende Qualität der Einreichungen und es gibt dabei immer mehr Sanierungen und Weiterentwicklungen von Bestandsgebäuden.“ Katharina Bayer ist neue Vorsitzende der Staatspreisjury Großes Lob für die Einreichungen kommt auch von Architektin Katharina Bayer, die seit heuer die neue Vorsitzende der internationalen Staatspreisjury ist: „Wir waren beeindruckt von der hohen Qualität und Fülle der Projekteinreichungen. Praktisch aus ganz Österreich und für jede Art von Gebäude bis hin zu ganzen Quartieren wurden tolle Projekte eingereicht, von denen wir die allerbesten für eine Nominierung ausgewählt haben.“ Die sechs-köpfige Jury ist gleichermaßen mit Expert:innen aus Architektur und Nachhaltigkeit besetzt. Beiden Gruppen steht ein Vetorecht bei der Auswahl zu. Als Ausgangsbasis für die Nachhaltigkeitsbewertung werden dabei die strengen Anforderungen des klimaaktiv Gebäudestandards herangezogen. Sanierung und Bestandsentwicklung am Vormarsch Wie sehr die für das Erreichen der Treibhausgasneutralität bis 2040 dringend notwendige Sanierung und Bestandsentwicklung bereits in der hochwertigen Gebäude- und Immobilienwirtschaft angekommen ist, zeigt auch die heute veröffentlichte Nominierungsliste. Lediglich vier der zehn nominierten Projekte sind Neubauten, zwei davon Ersatzneubauten in zentralen Lagen in Wien und Salzburg. Bei den anderen sechs Projekten handelt es sich um ambitionierte Sanierungsprojekte, Um- und Zubauten von Bestandsobjekten und die Weiterentwicklung eines Ortszentrums. Unterstützt wird der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021 von der HYPO NOE Landesbank und vom Fachverband Steine-Keramik. © BMK/Kurt Hoerbst Generalsanierung Gebäude des Hauptverbands der Sozialversicherungen, Wien Reclay-Schwester RecycleMe expandiert nach Österreich Nach dem erfolgreichen Launch der RecycleMe GmbH in Deutschland agiert die internationale Unternehmensberatung ab sofort auch von einem neuen Standort in Wien aus. Das RecycleMe- Team unterstützt nun auch österreichische Kunden und Partner in den Bereichen Verpackungsmanagement, Recyclingfähigkeit von Verpackungen und erweiterte Produzentenverantwortung (EPR). Dabei legen die Circular-Economy-Experten besonderen Wert auf ihre länderübergreifende Kompetenz. Nur wenige Wochen nach dem offiziellen Start in Deutschland erweitert die RecycleMe GmbH – ein Schwesterunternehmen der Reclay Systems GmbH – ihre Tätigkeit auf den österreichischen Markt. „Das Team von RecycleMe besitzt maßgebliche Expertise in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Umweltmanagement. Wir konnten bereits zu Beginn einige namhafte internationale Unternehmen als Kunden gewinnen“, freut sich Sabrina Goebel, RecycleMe-Geschäftsführerin. So gaben die Circular-Economy-Experten erst kürzlich eine Kooperation mit der Stadler Anlagenbau GmbH, dem international tätigen Spezialisten für Müllsortieranlagen und -komponenten, bekannt. „Der Schritt nach Österreich war die logische Konsequenz aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage auf diesem Markt. Die österreichische Kreislaufwirtschaft steht außerdem in den kommenden Jahren vor bahnbrechenden Veränderungen: Diese möchten wir mit unserer Beratungskompetenz proaktiv begleiten“, freut sich Goebel über die Expansion nach Österreich.

Erste Group Null-Emissionen Als erste Bank mit Hauptsitz in Österreich und Zentral- und Osteuropa tritt die Erste Group der UN-Brancheninitiative Net- Zero Banking Alliance (NZBA) bei. Damit verpflichtet sich die Bankengruppe, spätestens bis 2050 ihr Kredit- und Anlageportfolio auf Netto Null Emissionen auszurichten. Neben der Net-Zero Banking Alliance tritt die Erste Group zeitgleich der Financial Initiative des UN Environmental Programm (UNEP FI) bei und unterfertigt die UN Principles for Responsible Banking. Die Erste Group setzt damit im Jahr 2021 nach Verabschiedung der eigenen Kohlerichtlinie und den Beitritten zu EU Green Consumption Pledge sowie der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF), den nächsten Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit. Bereits 2023 plant die Erste Group selbst in ihrem Betrieb klimaneutral zu sein. Auf dem Weg zu Net-Zero „Das starke Ergebnis zum dritten Quartal versetzt uns in die komfortable Lage, dass wir uns mit voller Energie den wichtigen strategischen Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit widmen können,“ erklärt Bernd Spalt, CEO der Erste Group. „Der Zusammenschluss mit anderen großen Instituten unter der Leitung der UN hilft uns bei der Mobilisierung von Finanzmitteln für eine umweltfreundlichere Zukunft und der Reduzierung von Emissionen. Es geht um die Jahrhundertaufgabe Klimaneutralität. Wir gehen unseren Weg in Richtung einer nachhaltigeren Bank weiter und wir gehen voran.“ Allgemein weist die Erste Group ein geringes Exposure von knapp ein Prozent des gesamten Kreditportfolios zu emissionsintensiven Branchen wie Kohle, Klimatechnik, Viehwirtschaft oder Abfallwirtschaft auf. Die Erste Group hat eine sehr gute Ausgangsbasis, um ihre Netto-Null-Verpflichtung zu erreichen. Die finanzierte Emissionsintensität beträgt insgesamt nur knapp unter 100 CO2e pro Euro und spiegelt damit die ausgewogene, regionale und branchenmäßige Verteilung des Kreditportfolios wider. Insgesamt sind mehr als 80 Banken aus 36 Ländern Teil der Net-Zero Banking Alliance. Mit einer summierten Bilanzsumme von rund 64 Billionen Dollar repräsentiert die Allianz etwa 40 Prozent der weltweiten Bankaktiva. Die Mitglieder der Allianz verpflichten sich, szenariobasierte Zwischenziele zur Emissionsreduktion für 2030 (oder früher) für die Bereiche mit den stärksten Belastungen festzulegen, d.h. die treibhausgasintensivsten und emissionsstärksten Sektoren. Darüber hinaus gelten strenge Richtlinien in der Berichterstattung für die jährliche Veröffentlichung von Emissionen und Emissionsintensität bzw. die Offenlegung der Fortschritte anhand einer auf Vorstandsebene überprüften Übergangsstrategie. Die Erste Group muss innerhalb von 18 Monaten (erstmals im Nachhaltigkeitsbericht 2022) erste Zielvorgaben unter Berücksichtigung der solidesten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erarbeiten und danach in der jährlichen Berichterstattung ausweisen. | WT12-02G | bezahlte Anzeige Windenergieanlagen noch effizienter steuern Mit offener PC- und EtherCAT-basierter Steuerungstechnik Scannen und mehr über integrierte Steuerungslösungen für Windenergieanlagen erfahren Referenz Xinjiang Goldwind Science & Technology Co., Ltd. China PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik für Windenergieanlagen: weltweit auf über 80.000 Windenenergieanlagen im Einsatz Integration aller Funktionen: z. B. Betriebsführung, Pitchregelung, Umrichter-, Getriebe- und Bremsenansteuerung, Visualisierung, Parkvernetzung, Sicherheitstechnik und Condition Monitoring hoch skalierbares Komponenten-Portfolio: Industrie-PC, I/O-System, Automatisierungssoftware TwinCAT EtherCAT als schnelles, durchgängiges Kommunikationssystem Skalierbare Steuerungstechnik Modulare I/O- Busklemmen Modulare Software- Bibliotheken

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