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Umwelt Journal 2020-1

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UMWELT JOURNAL 1/2020 (veröffentlicht: 31.01.2020) Themen: Kreislaufwirtschaft, IFAT 2020, Energiesparmesse Wels, Bauen & Energie Wien, E-world Essen, Regierungsprogramm Österreich - Umwelt, Living Standards Award 2020, Abfallentsorgung, Gasturbinen, Bibliothek, Personalia, Seminare.

UMWELTjournal

UMWELTjournal 1/2020 | S4 Kreislaufwirtschaft gemeinsam Für die Altstoff Recycling Austria (ARA) sind die großen Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft nur gemeinsam lösbar. Sie begrüßt daher die Dialogbereitschaft von Bundesministerin Gewessler und zeigt sich über die Einladung von Stakeholdern zu einem runden Tisch erfreut. Als heimischer Marktführer der Sammel- und Verwertungssyteme und mit Expertise aus über 25 Jahren Geschäftstätigkeit im Sinne von Umwelt und Wirtschaft warnt die ARA in dem Bereich vor allzu schnellen Schlussfolgerungen. Wichtig sei eine faktenbasierte Diskussion unter genauer Prüfung aller der aktuellen Pfandstudie zugrunde liegenden Prämissen. „Die Beschäftigung mit Einzelthemen darf nicht den Blick auf das Gesamtbild Kreislaufwirtschaft verstellen. Wir sind auf der Suche nach 350.000 Tonnen Steigerung im Recycling. Die PET-Flaschen bringen 2 Prozent davon. Alle Beteiligten müssen nun gemeinsam die besten Lösungen im Sinne von Umwelt und Wirtschaft erarbeiten“, so ARA-Vorstand Christoph Scharff. Bereits heute belegt Österreich laufend Top-Rankings im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling. „Und wir sind zuversichtlich, dass wir diese Spitzenergebnisse weiter ausbauen und die großen zukünftigen Herausforderungen meistern werden“, so Scharff abschließend. Seit 25 Jahren agiert die ARA als eine treibende Kraft der österreichischen Abfallwirtschaft. Ursprünglich ein Sammel- und Verwertungssystem, hat sie sich kontinuierlich zum Recyclingexperten, zum Innovationstreiber im Ressourcenmanagement und zum bevorzugten Servicepartner für maßgeschneiderte Entsorgungslösungen und Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt. Die österreichische Organisation gilt damit heute als internationales Vorbild. ÖPG Pfandsystemgesellschaft Im Jänner 2020 wurde die ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. mit dem Ziel gegründet, internationale Erfahrungen in die Diskussion um die Gestaltung, die Umsetzung und den Betrieb eines zukünftigen österreichischen Pfandsystems einfließen zu lassen. Ihre Gründer kommen aus dem Umfeld von europaweit agierenden Rücknahmesystemen im Bereich der Kreislaufwirtschaft. „Viele Unternehmen sind verunsichert und wollen Klarheit zum Thema Pfand. Wir bieten eine Plattform für all jene Unternehmen, die auf nachhaltiges Verpackungsmanagement setzen. Wir werden in den kommenden Monaten intensiv daran arbeiten, betroffene Unternehmen zu informieren und einzuladen, sich an der ÖPG zu beteiligen“ sagt Christian Abl, Geschäftsführer der ÖPG Pfandsystemgesellschaft m.b.H. Maßnahmen zur CO ² -Reduktion Unter dem Titel „Vermeiden – Verringern – Verbessern – Wie der Straßengüterverkehr zur CO ² -Reduktion und Klimazielen beitragen kann“ haben die österreichischen Transporteure ihre Vorschläge präsentiert. Dabei wurde der Fokus nicht nur auf den nationalen Straßengüterverkehr gelegt, sondern der Bogen über verschiedene Verkehrsträger und dies hin zur europäischen und internationalen Ebene gespannt. Außerdem wurden die notwendigen Beiträge von Wissenschaft und Technik diskutiert. „Mit der Veranstaltung haben wir ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz abgegeben. Wir verstehen dies als Signal, um Treibhausgas-Bilanz Österreichs mit uns in einen konstruktiven Dialog zur Optimierung von Rahmenbedingungen und zur Erreichung von CO ² -Reduktionszielen zu treten“, so Günther Reder, Fachverbandsobmann Güterbeförderungsgewerbe in der WKÖ. „Gleichzeitig brauchen wir finanzielle Fördermaßnahmen für die Umstellung auf CO ² -neutrale Antriebe im Straßengüterverkehr. Solche sind ein wichtiger Impuls zur rascheren Marktdurchdringung. Dabei muss aber die im Regierungsprogramm angekündigte, weitere ökologische Lkw-Mautspreizung mit einer mehrjährigen ‚Fahrzeug-Investitionssicherheit‘ einhergehen,“ ergänzt Reder. Die Treibhausgas-Emissionen in Österreich sind von 2017 auf 2018 um rund 3,7 % gesunken und liegen bei 79 Mio. Tonnen CO ² -Äquivalent, so die Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes für das Jahr 2018. Das bedeutet um rund 3,1 Mio. Tonnen weniger Emissionen als 2017. Ausschlaggebende Faktoren sind der geringere Einsatz fossiler Energieträger in der Eisen und Stahlindustrie und in der Stromproduktion wie auch weniger Heizenergieeinsatz aufgrund überdurchschnittlich hoher Temperaturen. Für die Bereiche Verkehr, Gebäude, Abfallwirtschaft und Landwirtschaft – das sind die Bereiche, die nicht im Emissionshandel geregelt sind – zeigt die Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes ein unterschiedliches Bild: Während die Emissionen aus dem Verkehr geringfügig um 0,7 % steigen, gehen die Emissionen aus dem Gebäudesektor um minus 8,3 %, in der Abfallwirtschaft um minus 4,7 % und in der Landwirtschaft um minus 1,2 % zurück. Insgesamt ergibt sich eine Emissionsreduktion von rund 0,9 Mio. Tonnen. Für die Energie- und Industrieunternehmen, die dem Emissionshandel zugeordnet sind, zeigt die Treibhausgas-Bilanz einen Rückgang um etwa 2,2 Mio. Tonnen (rund 7 %). Die Reduktionsziele für den Emissionshandelsbereich werden auf europäischer Ebene geregelt und sind in den nationalen Klimazielen der einzelnen Länder nicht enthalten.

Kunststoffverpackungsmüll: Runder Tisch wird einberufen Die Single-Use-Plastic-Richtlinie der EU sieht vor, dass Getränkeflaschen aus Kunststoff (derzeit werden in Österreich rund 1,6 Milliarden jährlich in Verkehr gesetzt) bis zum Jahr 2025 zu zumindest 77 Prozent und bis zum Jahr 2029 zu zumindest 90 Prozent getrennt gesammelt und recycelt werden müssen. Aktuell beträgt die Sammelquote nämlich 70 Prozent. Studie zu Optionen In einer vom Ministerium im Vorjahr beauftragten und am Mittwoch im zuständigen Beirat präsentierten Studie, durchgeführt von einem Konsortium des Technischen Büros Hauer, der Universität für Bodenkultur und der Montanuniversität Leoben, wurden Handlungsoptionen zur Erreichung der Sammelquoten erhoben und die dafür erforderlichen Aufwendungen berechnet. Demnach ist eine Steigerung der getrennten Sammlung von Kunststoffverpackungen im erforderlichen Ausmaß nicht zu erwarten, sodass jedenfalls zusätzliche Massen aus dem Restmüll aussortiert werden müssten. Bei einer deutlichen Erhöhung der getrennten Sammlung von Kunststoffen und einer massiven Verbesserung der Sortierung müssten zusätzlich rund 75 Prozent oder bis zu eine Million Tonnen des gesamten österreichischen Siedlungsabfalls zusätzlich sortiert werden. Die Studie zeigt weitere Handlungsoptionen auf, die zur Erreichung der EU-rechtlichen Vorgaben beitragen könnten. Vergleiche mit internationalen Erfahrungen zeigen, dass ein Pfand auf Einweg-Kunststoff-Getränkeflaschen die kostengünstigere Maßnahme darstellt, getrennte Sammelquoten von 90 Prozent zu erreichen. Zudem kann damit auch dem achtlosen Wegwerfen (Littering) wirkungsvoll entgegenwirkt werden. Runder Tisch Die zuständige Bundeministerin Leonore Gewessler und Staatssekretär Magnus Brunner werden angesichts der Ergebnisse der Studie einen Runden Tisch mit den VertreterInnen der Wirtschaft, der Interessenvertretungen und weiteren AkteurInnen einberufen. Handlungsoptionen Die Handlungsoptionen zur Erreichung der Sammelquoten, zu denen Österreich verpflichtet ist, müssen auf Basis der wissenschaftlichen Ergebnisse mit allen Stakeholdern analysiert werden. Wie im österreichischen Regierungsprogramm vorgesehen, wird der Ausbau von Mehrwegsystemen als ökologisch vorteilhafteste Variante für Getränkeverpackungen jedenfalls eine Rolle dabei spielen. Link-Tipp: Studie Getränkegebinde hier abrufbar bezahlte Anzeige | WT12-02G | Windenergieanlagen noch effizienter steuern Mit offener PC- und EtherCAT-basierter Steuerungstechnik Referenz Xinjiang Goldwind Science & Technology Co., Ltd. China www.beckhoff.at/wind Die PC- und EtherCAT-basierte Steuerungstechnik von Beckhoff ist weltweit auf über 40.000 Windenergieanlagen bis zu einer Größe von 5 MW im Einsatz – sowohl On- als auch Offshore. Der hohe Integrationsgrad sowie die Nutzung von IT- und Automatisierungsstandards machen die PC-basierte Steuerungstechnik zu einer leistungsstarken und effizienten Lösung, die alle Funktionen auf einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform vereint: Betriebsführung, Pitchregelung, Umrichter-, Getriebeund Bremsenansteuerung, Visualisierung bis zur Parkvernetzung. Die offene Steuerungstechnologie ermöglicht es, weitere Funktionen, wie Sicherheitstechnik oder Condition Monitoring, direkt in die Standardsteuerung zu integrieren – unser effizienter Beitrag zur Energiewende. Skalierbare Steuerungstechnik Modulare I/O- Busklemmen Modulare Software- Bibliotheken

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