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RETAIL 2021-Q2

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RETAIL MAGAZIN | HANDELSVERBAND

AKTUELL POTENZIAL AUCH

AKTUELL POTENZIAL AUCH AUF DEM LAND Besonders die offenen Paketbox-Systeme sind auf Expansionskurs – so auch MYFLEXBOX, ein Corporate Startup der Salzburg AG. Seit der Gründung 2018 wurden 85 Anlagen errichtet, bis Ende des Jahres sollen es 200 sein und 2024 bis zu 1.000. Derzeit liegt der Fokus auf den sechs größten Ballungsräumen des Landes, doch nach und nach möchte man auch das Angebot in Kleinstädten ausbauen. „Potenzial gibt es überall“, ist Jonathan Grothaus, Head of Product and Strategy bei MYFLEXBOX überzeugt. „Gerade für Händler im ländlichen Raum, die oft eingeschränkte Öffnungszeiten haben, sind die Locker eine sinnvolle Ergänzung zur stationären Verkaufsfläche. Dafür ist in der Stadt der Bedarf an sicheren und zeitunabhängigen Hinterlegungsmöglichkeiten von Waren und Paketen größer“, erzählt Grothaus. In der 6.000-Einwohner-Gemeinde Oberndorf bei Salzburg beispielsweise betreibt MYFLEXBOX eine Anlage, die hervorragend angenommen wird. Das liegt laut Grothaus vor allem am guten Standort. Einen solchen Platz zu finden, sei auf dem Land nicht so leicht wie im urbanen Raum. Was macht einen guten Standort aus? Er müsse zentral gelegen und mit Vorausschauend. Jonathan Grothaus ist Head of Product and Strategy bei MYFLEXBOX. Zentral. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Abholstation ist gute Erreichbarkeit. » Westeuropa hat das Thema bisher verschlafen. Vorreiter ist Asien, doch auch in Osteuropa ist die Entwicklung schon viel weiter fortgeschritten als bei uns. « Jonathan Grothaus Head of Product and Strategy MYFLEXBOX öffentlichen Verkehrsmitteln und Pkw erreichbar sein. Außerdem müsse er rund um die Uhr zugänglich sein und dürfe keine Barrieren wie Stiegen aufweisen, erklärt Grothaus. Dass das Thema Locker nun auch in Österreich Fahrt aufnimmt, ist seiner Meinung nach höchste Zeit: „Westeuropa hat das Thema bisher verschlafen. Vorreiter ist Asien, doch auch in Osteuropa ist die Entwicklung schon viel weiter fortgeschritten als bei uns“. TECHNOLOGIE ENTSCHEIDEND Um eine reibungslose Nutzbarkeit sicherzustellen, braucht es eine komplexe Technologie, die für unterschiedlichste Anwendungsbereiche gewappnet ist. Erst kürzlich launchte MYFLEXBOX für sein Händler-Serviceportal eine neue Software, die das Management der Buchungen noch einfacher macht. Für die Abholung erhalten die Kunden einen Abholcode via SMS oder E-Mail. Bezahlt wird in der Regel pro Nutzung. Derzeit kooperiert MYFLEXBOX – ebenso wie A1 mit seinen Paket Stationen – mit dem Paket dienstleister DPD. Neben dem Ausbau der Anlagen stehen auch weitere Kooperationen mit Logistikern auf dem Plan. Schließlich wolle man den Kunden den größtmöglichen Nutzen bieten, sagt Grothaus und erklärt: „Der Konsument hat ein Interesse daran, sich Pakete unterschiedlicher Anbieter aus einem Locker abzuholen und sich Wege zu ersparen. Auch die Kommunen sind bemüht, die Anzahl an Lockern überschaubar zu halten.“ Schließlich sollen die Locker auch einem attraktiven Stadtbild nicht im Wege stehen. Vorteile WARUM PAKETBOXEN? Die Vorzüge offener Systeme im Überblick. • Flexible Warenübergabe – unabhängig von Öffnungszeiten und ohne Personalaufwand • Standorte an frequentierten Lagen, nah am Kunden • Kontaktlose, hygienische Zustellung • Unterstützung bei der Abwicklug von Dienstleistungen • Einfache Verknüpfung von stationärem Handel und E­Commerce Fotos / Marco Riebler 44 / Q2/2021

Advertorial Foto / MYFLEXBOX/ Marco Riebler NEUES MYFLEXBOX SERVICEPORTAL Die smarten Abholstationen der MYFLEXBOX ermöglichen eine einfache Verknüpfung von stationärem und online gestütztem Handel. In die intelligenten Schließfächer können rund um die Uhr, bequem und kontaktlos Pakete eingelagert, abgeholt und retourniert werden. Zudem sind sie für den zeitunabhängigen Warenaustausch wie Click & Collect von lokalen Händlern nutzbar. MYFLEXBOX launchte kürzlich das neue Serviceportal für Händler:innen, das ein einfaches und übersichtliches Buchungs-Management ermöglicht. Die Software wurde komplett inhouse entwickelt. Peter Klima, Head of Development, zum neuen System und zur Integration bestehender Systeme. Die Nachfrage nach Smart-Lockern steigt stetig und branchenübergreifend. Was zeichnet das neue MYFLEXBOX Serviceportal aus? Unsere Plattform kann von allen Händler:innen genutzt werden: Egal ob diese bereits über einen Onlineshop verfügen oder noch die ersten Schritte Richtung Digitalisierung planen. Händler ohne eigenen Onlineshop können die Plattform direkt über unsere Webseite und so ohne Investitionskosten nutzen. Für Firmen mit bereits bestehenden Systemen, wie einem Onlineshop oder einem Logistiksystem, Peter Klima, Head of Development bei MYFLEXBOX, hat die Software entwickelt. 0,95 Euro/Einlagerung KEINE FIXKOSTEN ODER GRUNDGEBÜHR Jetzt unter myflexbox.at/haendler registrieren und die ersten 20 Einlagerungen kostenlos nutzen. www.myflexbox.at bieten wir Schnittstellen an. So kann die operative Abwicklung der Warenübergabe noch effizienter gestaltet werden. Das Herzstück eines solchen Angebots ist die Software. Worauf wird bei der Entwicklung besonders geachtet? Der Benutzer:in steht stets an erster Stelle. Egal ob Endkunde, Händler oder Paketlieferant: Wir haben das Ziel, dass jeder die Plattform einfach und intuitiv nutzen kann. Dabei konzipieren wir mithilfe von Fokusgruppen und validieren neue Funktionen so schnell wie möglich, um echten Mehrwert und Arbeitserleichterungen zu schaffen. Wir setzen auf die Vollautomatisierung der Prozesse, um Händler:innen bestmöglich zu unterstützen. So erfolgt beispielsweise die Kundenbenachrichtigung automatisch mittels SMS oder E-Mail. Das MYFLEXBOX Serviceportal ist eine innovative Lösung mit offenen Schnittstellen. Was waren die Herausforderungen bei der Entwicklung? Besonders spannend ist die Heterogenität der Händler:innen und deren Verkaufsund Geschäftsprozesse. Wir bieten auch ein einfaches Handling von Retouren, wie beispielsweise die Rücknahme von Leergut, an. Unser großer Vorteil ist, dass wir die Software selbst entwickeln, das macht uns unabhängig bei der Entwicklung von neuen Features und flexibler in der Umsetzung. So ist der Ausbau der „plug&play“-Komponenten für gängige Onlineshop-Systeme in unserer Entwicklungs-Roadmap aktuell im Fokus, sodass diese einfach im Check-out- Prozess integriert werden können. / Q2/2021 45

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