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RETAIL 2021-Q2

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RETAIL MAGAZIN | HANDELSVERBAND

AKTUELL Spezialist. Die

AKTUELL Spezialist. Die Niceshops Gruppe bietet Onlineshops in verschiedenen Produktsegmenten, die sich sehr dynamisch entwickeln. wir eine Wettbewerbsbeschwerde bei der Bundeswettbewerbsbehörde gegen Amazon ein, die dann letztendlich sogar zu Änderungen der Geschäftsbedingungen führte. Die Händleranfragen sind seither weniger geworden, doch besonders im Zusammenhang mit Steuerschlupflöchern kommt es nach wie vor häufig zu Unstimmigkeiten“, erzählt Ombudsfrau Patricia Grubmiller. Aktuell bearbeitet sie Anfragen wegen Produktsperrungen aufgrund angeblicher Preisfehler. Amazon entscheidet laut Grubmiller anhand eines nicht offengelegten Algorithmus, ob der Preis eines Produktes angemessen ist. Das Unternehmen mische sich also erheblich in die Preisgestaltung ein, ohne die Einkaufskonditionen zu kennen. Die meisten Anfragen betreffen plötzliche Kündigungen oder Sperrungen von Händlerkonten und damit einhergehende Einfrierungen von bestehenden Guthaben. „Das geht für Händler, die ausschließlich über große Marktplätze wie Amazon verkaufen, schnell an die Existenz“, weiß Grubmiller. Um sich abzusichern, sollten Händler daher auf mehrere Vertriebskanäle setzen. sei in Sachen Convenience von Amazon verwöhnt und erwarte sich eine kostenlose, rasche Lieferung sowie eine reibungslose Retourenabwicklung. Derzeit können sich die Händler noch gratis auf der Plattform präsentieren. Das Interesse ist groß: Rund 3.500 Händler mit 730.000 Produkten sind mittlerweile auf anna-kauft.at gelistet. Bauer arbeitet mit seinem Team zurzeit an Filtermöglich keiten und baut ein Paymentsystem auf. Für die Zukunft hat er sich hohe Ziele gesteckt: „Wir wollen, dass sich die Nutzer erst bei uns umsehen und erst dann – sollten sie nicht fündig werden – bei Amazon weiterschauen.“ HANDELSVERBAND VERMITTELT Eine Zusammenarbeit mit Marktplätzen bietet zahlreiche Chancen, läuft aber nicht immer reibungslos ab. Der Handelsverband hat seit mehreren Jahren eine Meldestelle für Händler, die von wettbewerbswidrigen Handlungen betroffen sind, eingerichtet. Während noch keine einzige Beschwerde über shöpping.at eingegangen ist, sind die Klagen über Amazon häufig. „Ende 2018 brachten Starthilfe TIPPS FÜR DEN MARKTPLATZ-EINSTIEG Wer sich als Händler auf Onlinemarktplätzen präsentieren möchte, steht vor vielen Fragen. Unterstützung gibt es im Web. Was sind die ersten Schritte im E-Commerce? Wo präsentiere ich mein Angebot am besten – in einem eigenen Onlineshop oder doch auf einem Marktplatz? Das Wissensportal www.quickstartonline.de stellt kostenlos Coachings, Live-Onlinekurse und Videos zu Themen wie Onlinemarketing, rechtliche Auflagen oder internationaler Verkauf bereit. Der kürzlich gestartete Amazon­ Podcast „Unternehmer:innen der Zukunft“ gibt Einblick in die Welt des E-Commerce, er soll Mut machen und inspirieren. Experten und Unternehmer erzählen offen von ihren Learnings, Erfolgen und Rückschlägen. blog.aboutamazon.de/Podcast ERFOLGSFAKTOR: GUTE VORBEREITUNG Wie müssen sich Händler auf Marktplätzen präsentieren, um Erfolg zu haben? Wichtig sind laut E-Commerce- Exper te Miklautsch aussagekräftige Produkttexte und professionell aufbereitete Fotos. Außerdem lohne sich ein professionelles Datenmanagement, damit die Produkte vom Kunden auch gefunden werden können. „Viele Anbie ter fügen die Produktmerkmale einfach in der Beschreibung ein, obwohl es dafür eigene Felder gibt. Ich muss den Algorithmus richtig beliefern, damit er funktioniert“, rät Miklautsch. Angehende Marktplatzverkäufer sollten sich vorab entweder in Eigenrecherche oder mit professioneller Unterstützung damit vertraut machen, was auf den Marktplätzen erlaubt ist – und was nicht. Wer beispielsweise Produkte anderer Hersteller verkauft, sollte sich mit diesen absprechen. Manche Markenartikelhersteller untersagen den Verkauf ihrer Ware über Onlinemarktplätze. Hält man sich nicht an die Spielregeln der Partner, kann das Abmahnungen oder gar Sperren zur Folge haben. Eine gute Vorbereitung ist also der halbe Erfolg. Fotos / Pexels, niceshops.com 32 / Q2/2021

Advertorial Foto / beigestellt PAYPAL COMMERCE PLATTFORM: DIE KOMPLETTLÖSUNG Die PayPal Commerce Plattform bietet Händlern gebündelt Zugriff auf die Services von PayPal – für optimierten Betrieb und Ausbau ihres Geschäfts. Durch die Corona-Pandemie verlassen sich Verbraucher mehr denn je auf digitale Einkaufs- und Zahlungsmöglichkeiten. Dabei wünschen sie sich eine Auswahl an Bezahlmethoden. Laut einer Studie des österreichischen E-Commerce-Gütezeichens sind für die Mehrheit (64 %) der österreichischen Verbraucher sichere Zahlungsmittel beim Online-Einkauf am wichtigsten. Am liebsten nutzen sie einer Umfrage des Handelsverbandes Österreich zufolge dabei Kauf auf Rechnung, PayPal oder Kreditkarte. Ein ausgewogener Mix an Zahlarten ist also entscheidend. Mit den wachsenden Bedürfnissen der Kunden steigen zugleich die Anforderungen an Einzelhändler. Gerade für kleine Unternehmen kann es in diesen außergewöhnlichen Zeiten herausfordernd sein, sich schnell an diese anzupassen und dabei auch Themen wie Betrugsprävention im Mit der PayPal Commerce Plattform und dem neuen PayPal Checkout können Händler zusätzlich zu PayPal nun auch alternative Zahlungsoptionen wie Kreditkarte anbieten. www.paypal.at Blick zu behalten. Um den Kundenerwartungen gerecht zu werden, müssen sie ihr Geschäft online sowie am Point of Sale optimieren. OPTIMIERUNG FÜR HÄNDLER, MEHR AUSWAHL FÜR KUNDEN Die PayPal Commerce Plattform setzt als Komplettlösung genau dort an: Händler erhalten gesammelt Zugriff auf die Produkte und Services von PayPal, die für Betrieb und Wachstum ihres Geschäfts notwendig sind. Zudem bietet sie ein komplett neues Benutzererlebnis mit vollständig integrierten Zahlungsmethoden sowie KI-unterstütztem Betrugsschutz und hilft Händlern so, Abläufe zu optimieren und ihr Geschäft auszubauen. Die PayPal Commerce Plattform und ihre Services können von allen Händlern mit einem PayPal-Geschäftskonto ohne weitere Integration in ihrem Konto genutzt werden. Der neue PayPal Checkout ermöglicht österreichischen Händlern neben dem Pay- Pal-Button nun auch Kreditkartenzahlung und alternative Zahlungsmethoden in ihrem Onlineshop anzubieten. Damit bieten sie Kunden die Flexibilität, so zu bezahlen, wie sie wollen, und erreichen auch Kunden ohne PayPal-Konto. Die weiteren Services und Produkte der PayPal Commerce Plattform im Überblick finden Sie hier: www.paypal.at / Q2/2021 33

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