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retail 2017-04

— intern „Wir

— intern „Wir begleiten bei den nötigen Veränderungen“ Die Unternehmensberatung Inverto hilft Händlern und Industrie, Ineffizienzen zu beseitigen sowie Organisation und Sortiment auf Einkaufstrends auszurichten. Zu den Kunden zählen Onlinehändler, Diskonter und Markenkonzerne. Foto: Inverto Austria Digitalisierung, Onlineshopping und Preiskampf – die Herausforderungen des österreichischen Handels sind groß. Veränderung ist die Konstante, die auch in den kommenden Jahren alle Branchen dominieren wird. „Jeder spürt den Ertragsdruck und ist täglich gefordert, Möglichkeiten für Einsparungen zu finden“, sagt Rudolf Trettenbrein, Österreich-Geschäftsführer von Inverto. Die unabhängige Unternehmensberatung unter dem Dach der Boston Consulting Group unterstützt Händler bei dieser Aufgabe. „Wir beobachten häufig Arbeitsschritte und Prozesse, die sich über Jahre eingeschliffen Rudolf Trettenbrein ist Geschäftsführer von Inverto Austria, einem neuen Partner des Handelsverbandes. Inverto Austria GmbH ▸ gegründet: 2000 ▸ Mitarbeiter: in Österreich 10, weltweit 150 ▸ Kontakt: Inverto Austria GmbH DC-Tower Donau-City-Straße 7 1220 Wien T: (01) 895 0749 wien@inverto.com www.inverto.at haben und Mitarbeiter und Ressourcen unnötig binden“, sagt Trettenbrein. Der Digitalisierung kommt bei der Effizienzsteigerung zentrale Bedeutung zu. Neue Tools und Programme helfen, die Einkaufsorganisation, das Category Management und die Lagerhaltung zu professionalisieren sowie die Transparenz in der gesamten Supply Chain zu steigern. Big Data, interne Informationsvernetzung und automatischer Datentransfer mit Kunden und Lieferanten ermöglichen die Transformation. Experten und Schulungen bei Kunden Gefordert sind Einzel- und Großhandel sowie die Konsumgüterindustrie gleichermaßen. „Wer untätig bleibt, läuft Gefahr, Kunden zu verlieren. Bei der Digitalisierung besteht großer Nachholbedarf, viele Unternehmer stehen hier noch am Anfang“, weiß Trettenbrein. Bei den Kunden nimmt Inverto zunächst eine Potenzialanalyse des jeweiligen Bereiches vor und erstellt daraus seine Empfehlungen. Diese werden in der Folge gemeinsam mit den Mitarbeitern umgesetzt, was die Handelsberater in der Regel mehrere Monate beschäftigt. „Wir verabschieden uns nach der Präsentation unserer Analyse nicht gleich wieder. Unsere Arbeit beginnt dann erst richtig, da wir direkt im Unternehmen tätig sind und die Verantwortlichen bei den nötigen Veränderungen begleiten“, sagt Trettenbrein. Eigenmarken-Trend im Premium-Sortiment Chancen der digitalen Transformation sind Einsparungen bei Bestands-, Lagerhaltungs- und Verwaltungskosten: Ressourcen, die genutzt werden können, um Veränderungen im Kaufverhalten der Kunden gerecht zu werden. Stichwort Convenience-Produkte, Hauszustellung und Webshops. Besonders im Lebensmitteleinzelhandel verspricht der Convenience-Bereich neben Wachstum auch überdurchschnittliche Margen. Hier bieten die Eigenmarken eine große Chance auf erfolgreiche Positionierung gegen Mitbewerber. „Der Trend zu Eigenmarken wird sich weiter verstärken. Künftig geht es weniger darum, günstige Produkte als Alternative zu Markenartikeln anzubieten, sondern im Premium-Bereich Fertigprodukte oder Bio-Angebote zu verkaufen“, sagt Trettenbrein. Besondere Aufmerksamkeit müssen Händler und Produzenten nicht nur bei den Frische-Produkten auf Verpackung und Recycling legen. Dies ist künftig schon aus Imagegründen ebenso bei Spielzeug oder Kosmetika wichtig. ▪ Christiane Kaiser-Neubauer 38 — Dezember 2017

— intern Sicherheitsnetz für den Handel Von der Bonität bis zum Risikoindikator, von der Konsumentenkreditevidenz bis zur übersichtlichen Darstellung von Firmengeflechten – die KSV1870 Information GmbH bietet alle relevanten Informationen, damit Zahlungen sicher an den Empfänger kommen. Eine Rechnung, die offengeblieben ist, eine Lieferung, die nicht bezahlt wurde – kaum ein Unternehmen kennt das nicht. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sagt dazu Roland Führer, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH. Sich schon vorab über Geschäftspartner und Kunden ein Bild zu machen, schützt vor unliebsamen Überraschungen. „Wir identifizieren Personen und Unternehmen und verifizieren deren Bonität“, erklärt Führer. Ein Service, das nicht nur vom stationären und klassischen Versandhandel, sondern auch vom Onlinehandel zunehmend nachgefragt wird. Immerhin haben selbst Ausfälle im niedrigen einstelligen Prozentbereich für Unternehmen mit vielen Kunden massive finanzielle Verluste und hohen Aufwand zur Folge. Das Netz ist engmaschig: 95 Prozent aller geschäftsfähigen Personen sowie 98 Prozent der Unternehmen sind in der Datenbank von KSV1870, die täglich aktualisiert wird, gespeichert. Die Informationen basieren auf Bilanzen, die von der Republik Österreich angekauft werden, sowie dem Firmenbuch, Gewerbescheindaten und der laufenden Verarbeitung von Insolvenzen. „Scheint ein Unternehmen bei uns nicht aktuell auf, dann beginnt unsere Mannschaft mit der Recherche, um die relevanten Daten herauszufinden“, sagt Führer. Um gerade im Geschäft mit Privatkunden das Ausfallrisiko abfedern zu können, haben sich seit dem Vorjahr die speziell dafür entwickelten Personenprofile etabliert. Kern derselben ist ein Risikoindikator, der alle vorliegenden Informationen auf nur eine aussagekräftige Kennzahl verdichtet und unter anderem auf Informationen über Zahlungsanstände, Unternehmens- bzw. Privatinsolvenzen und handelsrechtliche Funktionen in Österreich basiert. Die Kennzahl steht für die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Zahlungsstörung und wird auf einer siebenteiligen Skala visualisiert. „Mit diesen Bonitätsauskünften können Unternehmen einschätzen, wie wahrscheinlich das Auftreten einer Zahlungsstörung oder ein Komplettausfall ist“, beschreibt der Geschäftsführer. So können sie Zahlungsmodalitäten noch vor Geschäftsabschluss anpassen, um Ausfallrisiken abzufedern. Foto: Petra Spiola Neu: transparente Geschäftspartner Transparenz ist dem KSV1870 generell ein Anliegen. Derzeit wird mit der „KSV1870 Visualisierung“ ein neues Produkt gelauncht. „Damit erhält man eine übersichtliche Darstellung von komplexen Firmengeflechten. Wichtige Details, wie beispielsweise handelsrechtliche Funktionsträger und Bereichsleiter, Beteiligungen oder Risikoinformationen werden mit diesem Tool grafisch dargestellt“, sagt Führer. Wer sich darüber hinaus vom Netzwerk seiner Geschäftspartner ein Bild machen will, der greift auf „KSV1870 Insight“ zurück. Damit werden Top-Entscheider aus der Wirtschaft und ihre Verbindungen dargestellt. ▪ Ursula Rischanek Roland Führer ist Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH, einem neuen Partner des Handelsverbandes. KSV1870 Information GmbH ▸ Geschäftsführung: Roland Führer, MAS MBA ▸ Mitarbeiter: 100 ▸ Umsatz 2016: 22 Millionen Euro ▸ Kontakt: KSV1870 Information GmbH Wagenseilgasse 7 1120 Wien T: +43 (0) 50 1870-1000 www.ksv.at Dezember 2017 — 39

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