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retail 2017-04

— intern Klassisch

— intern Klassisch goes digital Schiefer Berufsmode, das Linzer Fachgeschäft für Berufsbekleidung und Berufsschuhe, begeht im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag und rüstet sich für das digitale Business von morgen. Foto: Schiefer Schiefer Berufsmode gehört zu Linz wie die berühmte Torte und hat seinen Sitz in der Innenstadt. Das klassisch inhabergeführte Fachgeschäft bietet aus dem immens großen Feld von Kleidung und Schuhen für den Beruf ausgesuchte Premium-Ware, die den hohen Standards des Hauses entsprechen. Kunden sollen bei Schiefer nämlich sicher sein, ausschließlich Qualitätsprodukte angeboten zu bekommen. „Bei uns wird zudem ganz besonders großer Wert auf erstklassigen Service gelegt“, betont der Sohn des Firmengründers, Leo Schiefer, der das Geschäft seit 1979 führt. Von der Top-Beratung kann sich jeder in der Johann-Konrad-Vogel-Straße, einer Seitenstraße der Linzer Landstraße, im Fachgeschäft überzeugen. Allein 3.500 Modelle stehen mit Größen-Anprobe zur Verfügung und sind kurzfristig lieferbar. Leo Schiefer ist Geschäftsführer von Schiefer Berufsmode, einem neuen Mitglied des Handelsverbandes. Schiefer Berufsmode GmbH ▸ Mitarbeiter: 13 ▸ Umsatz: 1,5 Mio. Euro ▸ gegründet: 1938 ▸ Kontakt: Schiefer Berufsmode GmbH Johann-Konrad-Vogel-Straße 6 4020 Linz office@schiefer-linz.at www.schiefer-linz.at Auf Lager hält man weitere 1.500 Modelle für den Sofort-Verkauf vor. Von Arbeitskleidung aus den Bereichen der Medizin, Pharmazie und Beauty über verschiedene Handwerksberufe wie Bäckerei, Fleischerei oder den Bau bis zu Corporate Wear zum Beispiel für Mitarbeiter von Beratungsunternehmen findet sich bei dem Linzer Spezialisten für jeden Beruf die richtige Ausstattung. Kunden probieren im Showroom für den Bereich Business Wear sowie Hotellerie und Gastronomie die zahlreichen Modelle, können sich von Schnitten und der Qualität der Stoffe überzeugen. Mitarbeitergrößen dokumentieren die Schiefer-Mitarbeiter auf Wunsch, sodass sich Nach- oder Neubestellungen einfach gestalten. Für jeden Kunden erstellt Schiefer schon seit Jahren einen eigenen Katalog, damit alle einen optimalen Überblick über ihre Berufskleidung behalten. Natürlich können auch ganz individualisierte Bekleidungen angefertigt und mit einem auf die Textilie abgestimmten Druckverfahren oder Direktstick veredelt werden. Der individuellen Personalisierung durch das Firmenlogo sind kaum noch Grenzen gesetzt. Die Firma Schiefer Berufsmode sucht jedoch die für den Kunden ideale beziehungsweise sinnvollste Veredelungsart. Die digitale Herausforderung Doch die neuen Entwicklungen führen in Richtung digitale Aufstellung des Geschäfts. „Heuer ließen wir die Schaufenster erneuern. Aber nicht nur die vor Ort in Linz, wir haben nun auch Schaufenster im Netz geschaffen. Jetzt kann man auf schiefer-linz.at online sehen, was lagernd ist oder nach der Anprobe kurzfristig lieferbar sein wird“, sagt Leo Schiefer. Online finden Kunden von Mänteln, Hosen, Röcken oder Gilets bis hin zu Schuhen und Accessoires alles, was sie benötigen. Künftig will sich Schiefer verstärkt um die digitalen Herausforderungen kümmern. Dies motiviert auch sein Engagement im Handelsverband, dessen Mitglied Schiefer Berufsbekleidung seit 1. September ist. Hier beabsichtigt Schiefer, sich vor allem der Zukunftsthemen anzunehmen und diese auch umzusetzen. ▪ Sead Husic 36 — Dezember 2017

— intern „Papier wird wieder mehr wert“ Einen Trend zu personalisierten Mailings ortet Tomas Veigl, Geschäftsführer von Böwe Systec Austria. Der Marktführer im Kuvertierbereich will seine Position weiter aus- und eine Logistikschiene aufbauen. retail: Das Kerngeschäft des Maschinenbauunternehmens Böwe Systec sind Hochleistungskuvertieranlagen. Aber auch am Brief- und Paketsortiermarkt sind Sie unterwegs. Haben Briefe beziehungsweise personalisierte Mailings, die per Post verschickt werden, noch Zukunft? Tomas Veigl: In unserem Bereich der Transaktionspost, also des gesicherten Briefverkehrs wie Kontoauszüge, Kreditkarten, Strafverfügungen, Vorladungen, Reisepässe und Ähnliches, ist das Volumen nicht rückläufig. Wie bei Paketen muss hier eine gesicherte rückverfolgbare Zustellung erfolgen. Des Weiteren ist ein Anstieg von gezieltem personalisierten Marketing zu erkennen. Papier wird wieder mehr wert, gerade wenn es persönlich adressiert ist. Durch die rasante Entwicklung im digitalen Farbdruckbereich steigen Effizienz und Flexibilität der Versender bei gleichzeitig sinkenden Kosten, das macht Papier wieder interessanter. Die Flut der Spam-Mails unterstützt diesen Trend noch zusätzlich. Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit der Sortierung bzw. der Logistik aus? Pakete müssen immer zugestellt werden. Und zwar so effizient und rasch wie möglich. Eines unserer Erfolgsgeheimnisse dabei ist hier auch die automatische Adresserkennung, bei der wir technologisch ganz vorne dabei sind. Wie läuft das Geschäft generell? Im Kuvertierbereich, speziell im gesicherten Briefverkehr, sind wir mittlerweile marktführend. Wir haben 2017 auch eine entsprechende Ö-Norm gemeinsam mit Partnern entwickelt und publiziert. Sowohl in Österreich als auch in der gesamten Gruppe ist 2017 wohl eines der besten Jahre. Was sind die Erfolgsfaktoren des Unternehmens? Zum einen sicher die Tatsache, dass wir mit Possehl einen sehr starken Eigentümer mit gemeinnützigem Hintergrund haben. Zum anderen sind es unsere Fachkompetenzen sowie die innovativen Entwicklungen in allen Bereichen, die sich unter anderem in den Patenten, die wir jedes Jahr anmelden, spiegeln. Und natürlich strategische Akquisitionen wie jene des Sortieranlagenspezialisten Optimus im Vorjahr. Aber auch unser weltweites Vertriebs- und Servicenetz sowie die lokale Kompetenz und die kunden- und lösungsorientierte Betreuung gehören dazu. Böwe ist nun auch in die Paketsortierung eingestiegen. Wer sind die Zielgruppen, was verspricht man sich davon? Zur Zielgruppe zählen neben der Post alle Dienstleister wie ONEworld, Itella oder DHL. Weiters erwarten wir im Bereich Retail und E-Commerce neue Impulse aufbauend auf den weltweiten Referenzen wie beispielsweise Zalando, Ernstings Family, Reno, Rebuy oder Walmart, um nur ein paar zu nennen. Welche Pläne hat Böwe Systec Austria für die Zukunft? Auf dem Programm stehen der weitere Ausbau der seit zehn Jahren erfolgreichen Marktbearbeitung im Kerngeschäft der Kuvertierung mit derzeit weit über 50 Prozent Marktanteil und die Etablierung der Logistikschiene. Dafür wird eine eigenständige Abteilung aufgebaut. Darüber hinaus sind weitere strategische Akquisitionen geplant. ▪ Ursula Rischanek Fotos: Böwe Systec Austria Tomas Veigl ist Geschäftsführer der Böwe Systec Austria GmbH, einem neuen Partner des Handelsverbandes. Böwe Systec Austria GmbH ▸ Geschäftsführung: Ing. Tomas Veigl ▸ Mitarbeiter in Österreich: 13 ▸ Umsatz 2017: 4,5 Millionen Euro ▸ Sitz des Mutterunternehmens Böwe Systec: Augsburg (Deutschland) ▸ Kontakt: Carlbergergasse 66B 1230 Wien T: +43 1 893 43 20-0 info@boewe-systec.at www.boewe-systec.com Dezember 2017 — 37

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