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retail 2017-04

— kurzmeldungen

— kurzmeldungen Einkaufsstraße als Stromerzeuger In einem Pilotprojekt der New West End Company wandelt ein smarter Fußgängerweg in London die Schritte der Passanten in Strom um. Kommerz und Ökologie gehen dabei Hand in Hand: Ein eigens installierter Bluetooth-Sender übermittelt den Einkäufern – entsprechend ihrem jeweiligen Energiebeitrag – Gutscheine für die umliegenden Geschäfte direkt auf ihre Smartphones. HR-Tech- Schulterschluss Sechs heimische Unternehmen aus dem digitalen Jobmanagement schlossen sich im November zu einer Vereinigung zusammen. „Das Ziel des HR-Tech Hub Vienna ist es, eine unabhängige Plattform für HR- Tech-Unternehmen und Startups zu schaffen, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu vereinfachen“, so Daniel Laiminger, Mitgründer und Geschäftsführer von hokify, einem mobilen Jobportal. Ebenfalls in der Allianz vertreten sind das digitale Talentnetzwerk myVeeta und die Video-Job-Plattform whatchado. Ein Meet and Greet mit allen sechs Gründungsmitgliedern ist für Anfang Februar geplant. Otto bildet Influencer aus Mehr als 100 Mitarbeiter des Handelskonzerns Otto werden seit Oktober in Social Media und HR-Kommunikation geschult. In weiterer Folge sollen sie zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit als Botschafter im Netz für das Unternehmen werben und im Recruiting-Prozess mitwirken. Der Einsatz interner Influencer ist umstritten. Otto hofft jedenfalls, mit ihrer Unterstützung im Ringen um junge Tech-Talente zu punkten. Privatzahlungen per App Der Finanzdienstleister Zoin will private Geldtransfers ohne Cash regeln. Das Konzept nennt sich Person to Person Payments: Registrierte Teilnehmer können per App untereinander Geld überweisen und einfordern. Der Anbieter betont besonders die unkomplizierte Handhabung kleinerer Alltagsschulden und Sofortzahlungen. So kann man zum Beispiel den Beitrag für die gemeinsamen Konzerttickets ganz einfach bei den betreffenden Freunden anfordern. Diese erledigen den Transfer mit einem Klick. Webshop mit Onlinemagazin Beim diesjährigen „Anton Award für innovative Lösungen im E-Commerce“ wurde dm drogerie markt zu „Österreichs Multichannel Unternehmen“ gekürt. Auf meindm.at finden sich zu Themen wie Schönheit, Pflege und Gesundheit – jeweils Seite an Seite – Kaufangebote und redaktionelle Beiträge. Diese erfolgreiche Kombination aus Webshop und Onlinemagazin überzeugte die Fachjury und verhalf dm zum Sieg gegenüber mehreren hundert Teilnehmern aus ganz Europa. Illustration: shutterstock/Mizuri 10 — Dezember 2017

— kurzmeldungen Pille mit Smartphone-Kontakt In den USA kam im November das erste Medikament mit eingebautem Sensor auf den Markt. Kontakt mit Magensäure löst in der Pille einen elektrischen Impuls aus. Dieser wird von einem speziellen Pflaster registriert und ans Smartphone weitergeleitet. „Abilify MyCite“ – so heißt das innovative Medikament – wurde von der Food and Drug Administration (FDA) für die Behandlung von bipolaren Störungen und Schizophrenie zugelassen. Die Rückverfolgbarkeit via Smartphone liege im Interesse der Patienten und solle zur regelmäßigen Einnahme beitragen, sagt Mitchell Mathis, Leiter der Abteilung Psychiatrieprodukte am FDA Center for Drug Evaluation and Research. Foto: Thinkstock/haryigit Foto: Thinkstock/haryigit Foto: shutterstock/Elnur Security-Boost bei Mastercard Kreditkartenbetrug gar nicht erst zulassen – das ist das Ziel eines neuen Früherkennungssystems bei Mastercard. Seit Oktober werden damit interne und externe Datenquellen zur Risikoanalyse herangezogen. Bei festgestelltem Gefahrenpotenzial erhalten Kartenausgeber eine Warnung und können sofort reagieren. „Wissen ist Macht, und dieser Service hilft Kartenausgebern dabei, erheblich schneller und präziser zu handeln, um potenzielle Betrugsdelikte zu verhindern“, so Ajay Bhalla, Leiter des Bereichs Enterprise Risk and Security bei Mastercard. Fahrender Post-Roboter in Graz Mit dem Testbetrieb eines autonomen Zustellungssystems feiert die Österreichische Post AG heuer eine Österreich-Premiere: Der Jetflyer liefert Pakete im Alleingang an vorab programmierte Ziele. Trotz des Namens handelt es sich dabei aber nicht um die lang erwartete erste Zustellungsdrohne. Als intelligente Box auf Rädern, etwas kleiner als ein Golfcart, navigiert der Post-Roboter im Schritttempo durch die Straßen der Grazer Innenstadt. Der Prototyp wurde vom heimischen Unternehmen i-Tec Styria in Zusammenarbeit mit Experten der TU Graz und Energie Steiermark für die Post entwickelt. Fotos: Österreichische Post AG Dezember 2017 — 11

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