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retail 2017-03

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— intern Jetzt gemeinsam Handel(n)! Der Handelsverband hat ein Zukunftspaket geschnürt, das sich an die nächste Bundesregierung richtet. Zugleich gibt es die Richtung für die Verbandsarbeit der kommenden Jahre vor. Die 7 Empfehlungen des Handelsverbands: Illustration: Shutterstock/cluckva/Gazlast 1. MEHR FREIHEIT ▪ Flexible Arbeitszeiten: weil der digitale Wandel völlig neue Arbeitswelten schafft | weil die Wochenöffnungszeiten und Zuschlagsregeln starr und kompliziert sind ▪ Mehr unternehmerische Freiheit: weil die Steuer- und Abgabenquote in kaum einem Land der westlichen Welt so hoch ist wie in Österreich | weil sich die starke Besteuerung des Faktors Arbeit negativ auf die Beschäftigungszahlen auswirkt 2. MEHR GERECHTIGKEIT ▪ Fairer Welthandel: weil Spielregeln für alle gelten sollten – egal ob groß oder klein | weil wettbewerbsverzerrende Zollfreigrenzen und Plattformkonstruktionen den Import von Billigwaren fördern ▪ Steuergerechtigkeit: weil in Österreich erzielte Gewinne auch in Österreich versteuert werden sollten | weil legale Steuervorteile für globale Online-Händler den heimischen Handel gefährden 3. MEHR EFFIZIENZ ▪ Bürokratieabbau: weil Überreglementierung der Wachstumskiller Nr. 1 und Gift für die Arbeitsplätze ist | weil jedes neue Gesetz neue Bürokratie für die Händler schafft und weniger oft mehr ist ▪ Föderalismusreform: weil 9 unterschiedliche Landesgesetzgebungen für den Handel eine riesige Last darstellen | weil Themen wie Raumordnung, Flächenwidmung oder Abfallwirtschaft österreichweit harmonisiert gehören 4. MEHR INNOVATION ▪ Infrastrukturoffensive: weil infrastrukturseitige State-of-the-Art-Technologien über die globale Wettbewerbsfähigkeit entscheiden | weil fehlende Infrastruktur auf dem Land zu einem Brain Drain in die Städte führt ▪ Neue Innovationskultur: weil disruptive Technologien (Blockchain, Machine Learning etc.) ganze Wirtschaftszweige revolutionieren | weil sich Unternehmergeist, Leistung und Eigeninitiative wieder lohnen sollen 5. MEHR EXZELLENZ ▪ Lebenslanges Lernen: weil ein erweitertes Bildungssystem die Menschen fit für den digitalen Wandel macht | weil eine erstklassige Bildung die Befähigung für Freiheit, kritisches Denken und gesellschaftlichen Fortschritt liefert ▪ Durchlässiges Schulsystem: weil nur eine praxisnahe Ausbildung die duale Grundlage für beruflichen Erfolg liefert | weil Österreich mehr Spitze und mehr Breite in der Bildungsqualität braucht – von der Elementarbildung bis zu den Hochschulen 6. MEHR SICHERHEIT ▪ „Digitale“ Sicherheit: weil die fortschreitende Digitalisierung Unternehmen für Cyberattacken angreifbar macht | weil die Sicherung kritischer Infrastrukturen oberste Priorität hat ▪ „Analoge“ Sicherheit: weil Bandenkriminalität, organisierte Bettelei und Ladendiebstahl zunehmen | weil sich die Sicherheitslage in europäischen Ballungszentren und Frequenzlagen verändert hat 7. MEHR EUROPA ▪ Europäische Identität stärken: weil wir die Regulierungswut reduzieren und Verordnungen effizient aufeinander abstimmen müssen | weil die EU der größte gemeinsame Markt der Welt ist und damit Relevanz und Verbundeffekte (Digitaler Binnenmarkt) verstärkt werden können ▪ EU-Perspektive auf den Mittelstand: weil wir eine Handelspolitik brauchen, in der auch Kleinund Mittelbetriebe überleben können | weil der Steuerwettlauf zwischen den Mitgliedsstaaten kontraproduktiv ist 32 — September 2017

— intern Neue Assistentin der Geschäftsführung Sonja Drog (31) bereichert den Handelsverband seit Juli als Assistentin der Geschäftsführung. Zuvor war sie von 2009 bis 2017 als juristische Mitarbeiterin im Bereich IT Media Entertainment bei Lansky, Ganzger & Partner Rechtsanwälte tätig. Sonja Drog hat Politikwissenschaft und Rechtswissenschaften an der Universität Wien studiert. Neue kaufmännische Assistenz Julia Pilati hat im Juni die kaufmännische Assistenz beim Handelsverband übernommen. Die 22-Jährige hat an der Handelsakademie Vienna Business School Floridsdorf mit Auszeichnung maturiert und studiert derzeit nebenberuflich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Betriebswirtschaft) an der Wirtschaftsuniversität Wien. Demos am Ring kosten 35 Mio. Euro Eine aktuelle Studie der KMU Forschung Austria zu den Auswirkungen von Ringsperren bestätigt die langjährige Forderung des Handelsverbands nach geeigneten Demozonen, ohne dabei Grundrechte zu beschneiden. Laut Studie kosten Ringsperren den Handel im ersten Wiener Gemeindebezirk jährlich 35 Mio. Euro bzw. 120 Arbeitsplätze, der Jahresumsatz verringert sich um 2,6 Prozent. „Jährlich 37 zumindest partielle Ringsperren an verkaufsoffenen Tagen sind für den stationären Einzelhandel im Herzen Wiens einfach zu viel und nicht mehr planbar“, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands. Daher unterstützt der Handelsverband auch den Appell der WKO zur Einrichtung geeigneter Demozonen, etwa am Wiener Schwarzenbergplatz. „Wichtig ist, dass wir gemeinsam eine Lösung finden, mit der alle Seiten – Händler, Politiker, Anrainer, NGOs – gut leben können. Das heißt aber dezidiert nicht, Demos an den Stadtrand oder auf die Donauinsel zu verbannen. Denn das Recht auf Versammlungsfreiheit ist von fundamentaler Relevanz“, plädiert Will für ein verhältnismäßiges Ausleben dieses Guts, damit Grundrechte nicht auf dem Rücken von wenigen, Arbeitsplätze schaffenden Unternehmen zum einseitigen Nachteil angewandt werden. Wünschenswert wären aus Sicht des Handelsverbands überdies eine Verlängerung der Demo-Anmeldefrist von 24 auf 72 Stunden sowie ein zentraler Ansprechpartner bei jeder Demonstration, damit sich Geschädigte auch unmittelbar an Verantwortliche wenden können. Nächste Ressort- Termine im Überblick • Innovation im Handel Mittwoch, 4. Oktober 2017 Foto: Alex Halada/picturedesk.com • Human Resources & Arbeitsrecht Dienstag, 10. Oktober 2017 • Standortentwicklung Dienstag, 24. Oktober 2017 • Digital Marketing Mittwoch, 8. November 2017 • Versandhandel & E-Commerce Donnerstag, 1. Februar 2018 Neue Mitglieder und Partner • best it E-Commerce GmbH – www.bestit-online.at • BÖWE SYSTEC Austria GmbH – www.boewe-systec.com • CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH – www.cms.law • Credi2 GmbH / cashpresso – www.cashpresso.com • DMS Digitale Mediensysteme GmbH – www.digitale-medien.at • Contrast Ernst & Young Management Consulting GmbH – www.contrast-consulting.com • KSV1870 Information GmbH – www.ksv.at • New Venture Scouting – www.nvs.co.at • SHOPiMORE GmbH – www.shopimore.at September 2017 — 33

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