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retail 2017-03

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— logistik spezial

— logistik spezial logistikwelt Foto: Moni Fellner Bernd Winter, Chefredakteur der Internationalen Wochenzeitung Verkehr, berichtet über Trends und Entwicklungen in der Logistik. Das Diesel-Dilemma Derzeit ringen Gerichte, Politik, Autoindustrie sowie Logistiker um praktikable Lösungen, die ohne drastische Einschnitte auskommen und dennoch den Forderungen der Justiz entsprechen, den Schadstoffausstoß mit dem Luftreinhaltegesetz zu vereinbaren. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart Ende Juli erregte enormes Interesse, obwohl es schon seit längerer Zeit nicht nur im Stuttgarter Kessel „brodelt“. Wie in zahlreichen anderen deutschen Städten auch überschritt Stuttgart seit Jahren mehrfach und signifikant die EU-Grenzwerte für Stickoxid. Betreiber von Euro-6-Lkw können vorerst aufatmen, denn wie es aussieht, haben sich die weitaus strengeren Schadstoff-Prüfungen im Gegensatz zu den Pkw rentiert. Besonders betroffen von den geplanten Neuregelungen wären naturgemäß KEP-Dienstleister. Die Blicke sind nun auf den zweiten Diesel-Gipfel der EU im Herbst gerichtet, der möglicherweise ambitioniertere Ergebnisse bringt als der erste Anfang August. Auch bleibt abzuwarten, ob die politische Untätigkeit nun gänzlich der Autoindustrie angelastet werden soll – oder dem Steuerzahler. Coole Logistik boomt! Die Königsklasse des Transportgeschäfts ist in Bewegung – steigender Bedarf und Digitalisierung treiben Investitionen und Innovationen voran, um der erhöhten Nachfrage im Besonderen auf der Last Mile gerecht zu werden und den individuellen Anforderungen der Kunden rasche und sichere Gesamtlösungen anbieten zu können. Stetige Zuwachsraten in der Tiefkühl- und Frischelogistik, Digitalisierungsdruck sowie der boomende E-Commerce bringen neue Herausforderungen für das temperaturgeführte Ferngeschäft. Um auch in den kommenden Jahren gegenüber neuen Anbietern wie Amazon fresh, das bereits in Deutschland erste Schritte wagt, gut aufgestellt zu sein, wird nicht nur seitens des Handels, sondern auch von Logistikern massiv in neue Konzepte investiert. Foto: Shutterstock/Shyntartanya Kollaborativer Roboter DHL Supply Chain als der Kontraktlogistiker im Haus der Deutschen Post DHL Gruppe geht in England neue Wege und beschäftigt dort seit Mai dieses Jahres kollaborative Roboter, um Ablaufprozesse zu optimieren, sprich 08/15-Tätigkeiten nicht mehr von Menschenhand, sondern von Roboterhand ausführen zu lassen. Aus diesem Grund wurden vier sogenannte Sawyer- Roboter gekauft, um Spitzen in den britischen Logistikzentren besser abdecken zu können. Sawyer-Roboter repräsentieren, DHLeigenen Angaben zufolge, den höchsten Entwicklungsstand bei kollaborativen Robotern, die derzeit am Markt verfügbar sind. Die Roboter werden bedarfsorientiert und flexibel an 19 sogenannten Co-Packing-Standorten und Logistikzentren in Großbritannien eingesetzt. Sie unterstützen die Mitarbeiter in der Produktion und in Lagerhallen durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben. Ist der letzte Führerscheinbesitzer schon geboren? So lautete zumindest das Eingangsstatement von Mario Herger, der als Berater seit 2001 in den USA lebt, zuletzt anlässlich einer Logistikveranstaltung. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte in Österreich der Kutschenmacher Carl Marius einen ähnlichen Status wie die heutigen Premiummarken im Automobilbau. Automobilpioniere wie Benz, Porsche, Ford, Otto oder Puch überholten ihn, obwohl sie alle nicht aus der Kutscherbranche stammten, sondern als Quereinsteiger die damalige Mobilität innerhalb von nur 13 Jahren komplett auf den Kopf stellten. „Das ist ein typisches Zeichen, wenn Disruption vor der Türe steht und plötzlich komplett Branchenfremde völlig unbelastet beginnen, die herkömmlichen Geschäftsmodelle zu verändern“, betonte Herger. Er sieht die Fahrzeugindustrie derzeit in der gleichen Situation, wie es die Kutschenbranche vor rund 100 Jahren war, und geht davon aus, dass es durch das autonome Fahren (der Besitz eines Führerscheins wird dann obsolet), die Elektromobilität und das Sharing von Fahrzeugen zukünftig viele der heutigen Fahrzeughersteller in absehbarer Zeit nicht mehr geben wird. Foto: Shutterstock/Phonlamai Photo 28 — September 2017

— storys Über die Kunst des Onlineverkaufs Im Oktober geht der E-Commerce-Management-Lehrgang der Werbe Akademie des Wifi Wien in die vierte Runde. Der Onlinehandel boomt und Onlineshops müssen sich permanent weiterentwickeln. Da immer mehr Unternehmen auch online verkaufen möchten und Weiterentwicklung mit gesteigerter Komplexität einhergeht, sind E-Commerce-Manager gefragter denn je. Das praktische Handwerk und theoretische Wissen für ihr Tun bekommen sie seit 2014 im E-Commerce-Management-Lehrgang an der Werbe Akademie des Wifi Wien. Der Handelsverband ist Schirmherr der Veranstaltung. E-Commerce: ein schnelllebiger Bereich Der Lehrgang behandelt Fragen wie: Wie entwickle ich eine Strategie für meinen Onlineshop? Worauf muss ich bei der Umsetzung achten, sodass die Kunden auch mit dem Smartphone einkaufen können? Welche Abteilungen müssen auf welche Weise zusammenarbeiten, damit alles rund läuft? Welche Systeme und Tools stehen mir zur Verfügung, um meinen Erfolg zu messen? Wie kann ich die Zufriedenheit meiner Kunden noch weiter erhöhen? Die meisten Teilnehmer kommen aus der Handelsbranche und wollen ihr Wissen vertiefen. Es sind aber auch Personen mit anderen beruflichen Hintergründen dabei, die einen Karrierewechsel anstreben. Seit 2014 haben sich die Lerninhalte teilweise verändert, weiß Barbara Posch, Direktorin der Werbe Akademie: „E-Commerce ist ein schnelllebiger Bereich. Nachdem der Lehrgangsleiter Geschäftsführer eines E-Commerce-Unternehmens ist und auch der Handelsverband als Pate des Lehrgangs viel Wissen und Erfahrung beisteuern kann, sind wir immer am Puls Foto: Tina Dietz Barbara Posch, Direktorin der Werbe Akademie des Wifi Wien Der Diplomlehrgang auf einen Blick Termine: 4.10.2017 – Mai 2018 (120 LEH) Montag und Mittwoch 18.30 – 21.30 Uhr Kosten: 3.220 EUR Anmeldung: www.wifiwien.at/813817 Weitere Infos: www.werbeakademie.at/ e_commerce der Zeit und wissen, welche Inhalte ein Update brauchen.“ Absolventin Elisabeth Kneidinger freut sich über ihren im Sommer erfolgten Abschluss: „Der Lehrgang vermittelte ausführlich und trotzdem kompakt das gesamte E-Commerce-Spektrum. Die Vortragenden kamen wie die Teilnehmer auch aus unterschiedlichen Branchen. Ein spannender Mix, der für anregende, praxisnahe und lehrreiche Vorlesungen sorgte.“ ▪ Martha Miklin RETAIL 24 7 Alles was der Händler braucht. Mit RETAIL 24/7 bietet der Handelsverband eine neue Online-Mitgliedschaft speziell für Webshop-Betreiber und KMUs. Alle Leistungen sind jederzeit und ortsungebunden abrufbar. Nutzen Sie unser Netzwerk, sichern Sie sich rechtlich ab und bleiben Sie durch unsere umfassende Datenbank up2date. Egal wo Sie gerade unterwegs sind. 24 Stunden. 7 Tage die Woche. 24/7 also. Die Handelsverband Online-Mitgliedschaft Die Handelsverband Online-Mitgliedschaft Alles was der Händler braucht. www.retail247.at Mitgliedschaft im Handelsverband 3Verwendung des Mitglieder logos on- und offline 3Abonnement des Fach magazin „retail“ 3Einladung zu rund 40 Events 3Exklusive Angebote und Rabatte 3Interaktion mit Mitgliedern und Partnern Exklusive Onlineplattform 3Ausgewählte Studien und Marktdaten 3Rechtliches und Regulatives 3Trend-Radar für den Handel 3Event-Kalender 3Retail Know-how zu Payment, Logistik, E-Commerce, Ladenbau u.v.m. 3Kostenlose Schulungen Rechtstexte-Generator für Ihren Webshop 3Automatische Erzeugung rechtsicherer Texte für bis zu 3 verschiedene Domains (AGB, Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung). Inkl. Update-Service per E-Mail und Haftungsübernahme. 150.000 Handelsstatistiken 3Zugriff auf die EHI Handelsdaten mit Studien, Stat istiken, Diagrammen, monatlichem Newsletter ab 9,90 Euro / mtl. Jetzt anmelden unter www.retail247.at

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