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RETAIL 04/2020

Zeitschrift RETAIL Ausgabe 4/2020 vom österreichischen Handelsverband

AKTUELL sie kaum

AKTUELL sie kaum repariert werden könnten – das müsse sich ändern. Auch in den Bereichen Bauen oder Mode sieht Pladerer noch Handlungsbedarf. CIRCULAR FASHION: WIE MODE KREISLAUFFÄHIG WERDEN KANN In der Textilbranche ist Kreislaufwirtschaft besonders schwer umzusetzen. Man geht davon aus, dass derzeit nur ca. ein Prozent der Kleidung recyclingfähig ist. „Die Produkte sind nicht dafür gemacht, im Kreislauf zu bleiben. Ihre Stoffe enthalten meist gemischte Materialien, die nur zu Dämmmaterial oder Putzlappen verarbeitet werden können. Außerdem kommen in der Textilindustrie Chemikalien zum Einsatz, die einem Recycling im Wege stehen“, schildert Panhuber von Greenpeace. LANGLEBIGE MATERIALIEN GEFRAGT Fast Fashion. In der Textilindustrie fasst das Konzept der Kreislaufwirtschaft nur langsam Fuß. Dabei ist der Aufholbedarf hier sehr groß. Innovativ STARTUPS Österreichische Startups für eine zirkuläre Zukunft. Refurbed I Gebrauchte Elektronikgeräte rundum erneuert: www.refurbed.at Baukarussell I Ressourcenverwertung vor dem Abriss: www.baukarussell.at Fairmittlerei I Unverkäufliche Produkte spenden: www.diefairmittlerei.at Das Fast­Fashion­Phänomen hat die Menge des Textilmülls vervielfacht. Gab es früher für jede Jahreszeit eine Kollektion, sind es heute an die 20. Die Waren werden günstiger, die Schränke voller und die Produktzyklen kürzer. Die Lösung liegt auch hier im Vermeiden und Wiederverwenden. Dazu braucht es langlebige Materialien. Einige Labels machen bereits vor, wie nachhaltige Mode funktionieren kann – etwa dariadéh, die Marke der als Bloggerin bekannt gewordenen Wienerin Madeleine Alizadeh. Bei einigen Produktgruppen sind auch Verleihsysteme sinnvoll: Tchibo Deutschland bietet beispielsweise Babykleidung zum Ausleihen an, der Outdoor­Ausrüster Vaude vermietet Zelte. NACHHALTIGKEIT SELBSTVERSTÄNDLICH MACHEN Auch große Einzelhändler setzen auf Recycling. So können Kunden etwa bei H&M, Zara und Adidas gebrauchte Kleider abgeben. C&A engagiert sich u. a. für recycelte Faserquellen und ist etwa mit zahlreichen Cradle­to­Cradle TM ­zertifizierten Artikeln Vorreiter für Produkte aus der Kreislaufmode. Textilien mit diesem Standard sind aus ökologisch sicheren, biologisch abbaubaren Materialien hergestellt und stammen aus nachhaltiger Produktion. Fotos / Unsplash 32 / Q4/2020

Advertorial KV-UMSTIEG MIT DEM MINIMUM AN AUFWAND Warten Sie mit dem Umstieg auf den neuen KV noch, weil er mit möglichen Kosten verbunden ist oder die Ressourcen fehlen? Otto Stökl, Managing Director; Birgit Puchinger, Senior Consultant Wiederverwendung. Aus Altmetall wird Blumentopf. Konsumenten entscheiden, wie sie Produkte nutzen. » Die Produkte sind nicht dafür gemacht, im Kreislauf zu bleiben. Ihre Stoffe enthalten meist gemischte Materialien, die nur zu Dämmmaterial oder Putzlappen verarbeitet werden können. « Lisa Panhuber Greenpeace „Nachhaltige Mode und Kreislaufkonzepte selbstverständlich zu machen wird in der Textilbranche künftig von entscheidender Bedeutung sein. Eine branchenweite Zusammenarbeit ist der Schlüssel, aber auch die Herausforderung für die Realisierung des erforderlichen umfassenden Wandels“, ist Norbert W. Scheele, Country Manager von C&A Österreich, überzeugt. ENTSORGUNG OPTIMIEREN Auch bei der Entsorgung besteht Optimierungsbedarf: „Alleine in Österreich fallen fast 120.000 Tonnen Alttextilien an, mehr als die Hälfte davon – darunter viel Re­Use­fähiges Material – landet im Restmüll und damit im Ofen“, sagt Ökologe Pladerer. „Besser wäre es, diese zur Altkleidersammlung zu geben. Die Premiumware wird dann wiederverkauft, der Rest zu anderen Produkten weiterverarbeitet“, rät der Experte. Mit der richtigen Entsorgung und bewusstem Einkaufen kann also jeder Einzelne dazu beitragen, die Modeindustrie nachhaltiger zu machen. D ie Zeit läuft. Vorbereitung und Abwicklung des Umstiegs bedeuten Zeit und Aufwand. Hohe Kosten für externe Beratung sind keine attraktive Alternative. Wir erledigen den Umstieg für Sie deshalb nach einem völlig transparenten Zeitablauf, den wir im Vorhinein mit Ihnen abstimmen. Sie werden feststellen, dass die Kosten viel überschaubarer sind, als Sie vermuten. Dabei kommt Ihnen unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zugute, versteckte Fallen werden professionell umgangen. Im Zuge unserer Begleitung erhalten Sie von uns: einen übersichtlichen Projektplan mit allen notwendigen Detailschritten, die Einstufung der Mitarbeiter unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen, die Gehaltsberechnung mit allen erforderlichen Daten für Ihre Payroll und zusätzliche Kennzahlen über die Auswirkungen auf die Personalkosten, praxistaugliche Dokumente, wie Verständigung der Mitarbeiter, Betriebsvereinbarung für den Umstiegszeitpunkt, Umstiegsdienstzettel. TJP Human Resources GmbH Treten Sie noch heute mit Senior Consultant Mag. Birgit Puchinger in Verbindung: +43 664 886 205 72 oder birgit.puchinger@tjp.at / Q4/2020 33

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