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RETAIL 04/2020

Zeitschrift RETAIL Ausgabe 4/2020 vom österreichischen Handelsverband

ZUKUNFT ganz normal

ZUKUNFT ganz normal online, zum Beispiel auf großen Onlinemarktplätzen. Wenn wir nun lokale Alternativprodukte aufstöbern, blenden wir das ganz automatisch und komfortabel ein. Der Konsument kann dann ganz einfach entscheiden, ob er beim Onlinemarktplatz bleibt oder doch lieber bei einem Onlineshop in der Nähe kauft“, sagt Thomas Lechner von ROBINHOOD. Händler können im Zuge einer Partnerschaft ihren Webshop mit ROBIN- HOOD vernetzen. So werden aktuelle Angebote über die Browsererweiterung angezeigt und potenzielle Käufer erreicht, die eigentlich woanders gekauft hätten. Unter dem Motto „Schauen ist erlaubt, aber gegessen wird zu Hause“ will ROBINHOOD zum Kauf im Inland motivieren und den heimischen Handel unterstützen. Dazu wird den Händlern eine Plattform geboten, sich zu präsentieren: „Bei Amazon beispielsweise steht das Produkt im Fokus. Wer es eigentlich verkauft, ist dort nicht so klar. Wir sehen » Der Konsument kann ganz einfach entscheiden, ob er beim Onlinemarktplatz bleibt oder doch lieber bei einem Onlineshop in der Nähe kauft. « Thomas Lechner ROBINHOOD den Händler hingegen als mindestens gleich wichtig für ein gutes Kauferlebnis wie das Produkt“, erklärt Lechner. Dies schafft vor allem Vertrauen – einen weiteren Aspekt, dem sich ROBINHOOD verschrieben hat. Denn inzwischen kauft auch die bisher weniger onlineaffine Zielgruppe 50+ verstärkt im Internet ein. Für Menschen, die schlechte Erfahrung mit unseriösen Seiten gemacht oder allgemeiner ein mulmiges Gefühl bei elektronischen Kaufvorgängen haben, will ROBINHOOD ein sicheres Umfeld bieten: eine Plattform für verlässliche Verkäufer. Auf Webseiten, die Sicherheitsstandards nicht erfüllen oder zu denen negative Rückmeldungen vorliegen, zeigt die Erweiterung eine Warnung an. OUMAIGOU www.oumaigou.eu Jeder Markt hat seine Eigenheiten. Wer verkaufen will, sollte sich am Markt auskennen – oder jemanden zur Seite haben, der die Gepflogenheiten kennt. Die Plattform OuMaiGou kann einen auf einem ganz besonderen Parkett vertreten: In weiten Teilen Asiens informieren sich Konsumenten in mit WhatsApp vergleichbaren Messengerdiensten über Produkte und tauschen sich darüber aus. Aus diesen Chatgruppen, die nach bekannten Marken oder Produktkategorien wie etwa Lederwaren, Accessoires, Uhren, Bergsport oder Outdoor unterschieden werden, können auch gleich Käufe getätigt werden. OuMaiGou baut als Conversational-E-Commerce-Plattform über diese Verkaufsgruppen Beziehung zur Community auf und wird als vertrauenswürdiger, authentischer Händler wahrgenommen. Stark vorkommunizierte Marken haben dabei Vorteile, OuMaiGou steht jedoch grundsätzlich allen Händlern und Marken offen: „Wenn ein Produkt aus unserer Sicht Potenzial auf diesen Kanälen hat, einigen wir uns mit den Partnern auf sinnvolle Konditionen. Wir sind keine Agentur, es fallen keine Kosten für Werbung an und wir kassieren keine Gebühren. Außerdem wickeln wir vom Verkauf über den Versand bis zum Support alles ab und tragen das Risiko“, sagt Co-Geschäftsführer Simon Schaber. Das Startup hat in den asiatischen Verkaufschats zwei entscheidende Vorteile. Erstens hat es einen vollautomatischen Check-out-Prozess für die bevorzugten Kommunikationsdienste WeChat und Line entwickelt, was den Abschluss von Verkäufen über diese Kanäle wesentlich vereinfacht. Und zweitens verfügt das Team über Wurzeln in Taiwan Begehrt. Besonders europäische Marken für Luxusartikel sind in asiatischen Einkaufsgruppen auf Messengerdiensten sehr gefragt. Fotos / Unsplash, iStock 12 / Q4/2020

Kontakt. Warrify ermöglicht über die einfache Digitalisierung des Kassenbons Kommunikation mit Kundinnen und Kunden. Garantiefälle oder Abrechnungen wichtigen Infos zu verlieren. Warrify startete mit der simplen Lösung, die Papierstreifen abzufotografieren und strukturiert in einer App abzulegen. Doch in den vergangenen drei Jahren entwickelte sich der Einfall, der in einer Lehrveranstaltung an der IMC FH Krems geboren wurde, gehörig weiter: „Wir digitalisieren nicht nur den herkömmlichen Kassenzettel sondern schaffen daraus einen strategischen, digitalen Touchpoint zum Kunden. Man kann sich warrify‘s smarten Beleg als erweiterten Kommunikationskanal zum Kunden vorstellen, wo Händler basierend auf dem Einkauf beispielsweise passendes Zubehör, personalisierte Coupons, aber auch relevante Serviceleistungen kommuniund entsprechend gute Sprachkenntnis und wertvolles Kulturverständnis. Die Plattform konzentriert sich daher auf chinesischsprachige Märkte wie China, Hongkong, Taiwan und Singapur. Wegen der Expertise für diese Regionen sowie des unternehmerischen Potenzials waren Mitglieder der Geschäftsführung von OuMaiGou bereits Teil einer Wirtschaftsdelegation nach China. Der Name leitet sich übrigens aus drei Mandarin-Schriftzeichen ab: Ou bedeutet Europa, Mai wird mit einkaufen übersetzt und Gou steht für mitbringen oder „für andere einkaufen“. WARRIFY www.warrify.com Am Anfang stand die Idee, lästige Kassenzettel loszuwerden, ohne die für Foto / GettyImages/metamorworks Advertorial NEUE TRENDS IM ONLINEHANDEL Mit dem richtigen Dienstleister Chancen nutzen und Risiken begrenzen. M obile First – diese Aussage hört man immer öfter, denn Smartphones sind zu unseren ständigen Begleitern geworden. Wir überbrücken Wartezeiten, informieren uns, surfen in sozialen Netzwerken und shoppen mit dem mobilen Endgerät. „Dies ist auch der Grund, warum die beiden Trends M-Commerce und das dazugehörige Social Shopping im E-Commerce über einen zukünftigen Unternehmenserfolg bestimmen werden“, erklärt Christian Giehler, Geschäftsführer von infoscore austria gmbh, Österreichs führendem Finanzdienstleister. Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen eMarketer prognostiziert für den M-Commerce einen weltweiten Umsatzanstieg auf rund 3,56 Billionen US-Dollar bis Ende 2021. Auch 63 % der Österreicher geben im aktuellen MMA Communications Report an, dass sie in den vergangenen sechs Monaten ein Produkt via Smartphone gekauft oder eine Buchung getätigt haben – das sind bereits acht Prozent mehr als im Vorjahr. Für Onlinehändler ist es daher zwingend notwendig, sich zeitnah und zielgerecht aufzustellen, um für das eigene Geschäft einen Mehrwert aus den beiden Trends zu ziehen. Für einen Großteil der Kunden spielt die Customer Experience während des Onlinekaufs eine zentrale Rolle. Für Händler sind daher verschiedene Bezahlungsmöglichkeiten, Betrugsprävention und das Forderungsmanagement essenzielle Faktoren, die einen direkten Einfluss auf den Umsatz haben. „Dies bedeutet für Händler aber immer auch die Abwägung zwischen Sicherheit und Offenheit. Das Risikomanagement und die weiteren Prozesse des Forderungsmanagements an einen erfahren Dienstleister abzugeben, kann einen klaren Marktvorteil schaffen“, unterstreicht Giehler. Fünf Sicherheitstipps rund um den Einstieg in M-Commerce und Social Shopping: 1. Implementieren Sie spezielle Lösungen zur Betrugserkennung auf mobilen Endgeräten. 2. Prüfen Sie die Bonität der Kunden bei M-Commerce- und Social-Shopping-Transaktionen sehr genau, da die verkürzte Customer Journey zu unbedachten und schnellen Einkäufen führen kann. 3. Richten Sie ihre Kommunikation mit dem Kunden auf dessen Alter und Charakteristika aus – auch bei Mahnund gegebenenfalls Inkassoprozessen. 4. Nutzen Sie Plug-ins, um verschiedene mobile Shops in einem System zu erfassen und einheitlich darzustellen. Nur so behalten Sie den Überblick. 5. Stellen Sie eine breite Zahlungsartenauswahl sicher. Eine Plattformlösung kann Ihnen helfen, immer die neuesten Paymentoptionen auch mobile anzubieten. Kontaktieren Sie unseren Experten Stephan Hüttner, Senior Sales Manager Risk Solutions, Experian DACH, unter: stephan.huettner@infoscore.at / Q4/2020 13

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