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MOBILITÄT 1/2020

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MOBILITÄT 1/2020 | S14 Arval kauft UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement Bereits seit einigen Jaren ist der französische Fuhrparkspezialist Arval auch in Österreich tätig. Nun erfolgte mit dem Kauf der UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement ein Paukenschlag, der den heimischen Leasingmarkt revolutionieren könnte. Wir haben Kálmán Tekse, Managing Director Arval Austria, interviewt. INTERVIEW: PETER NESTLER KÁLMÁN TEKSE MANAGING DIRECTOR ARVAL AUSTRIA Mobilität: Gratulation zum Kauf der UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement. Welcher strategischer Plan steckt dahinter? Kálmán Tekse: Danke sehr. Mit dieser Akquisition werden wir als Arval unsere Position in Österreich wesentlich stärken. Wir haben dann eine Gesamtflotte von 13.000 Fahrzeugen und sind Top 3 Full Service Leasing-Anbieter auf dem heimischen Markt. Erfolgt damit eine Neuausrichtung von Arval in Österreich oder was war das Motiv zum Kauf? Tekse: Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt unserer weltweiten Strategie „Wachstum durch Partnerschaften“. Über das Flottenmanagement hinaus wollen wir gemeinsam mit Partnern nachhaltige Mobilitätsangebote von morgen entwickeln. Was bedeutet der Schritt für Kunden von Arval und UniCredit Leasing? Tekse: Durch diese Vertriebskooperation können wir sowohl den MitarbeiterInnen als auch den Kunden der UniCredit Bank einen direkten Zugang zu unseren Fuhrparkmanagement-Services und Mobilitätsdienstleistungen anbieten. Wird die UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement vollständig in die Arval Österreich integriert? Tekse: Wir haben eine Vereinbarung zum Kauf von 100 Prozent der Anteile von UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement GmbH geschlossen. Wir erwarten das Closing des Vertrags voraussichtlich im September 2020, sobald alle kartellrechtlichen und sonstigen Genehmigungen erfolgt sind. Fuhrparkmanagement wird in Österreich nach wie vor sehr konservativ betrieben. Welche modernen Gesichtspunkte und Tools kann Arval einbringen? Tekse: Arval ist Spezialist für modernes Full-Service-Leasing und neue Mobilitätslösungen. Wir wollen unsere Kunden auf allen ihren Wegen begleiten. Mit Autos, aber nicht nur mit Autos. Denn wir sehen, dass Alternativen zum gewohnten Firmenauto wichtiger werden. Eine aktuelle Studie des Arval Mobility Observatory bestätigt diesen Trend: Gefragt sind Mobilitätsangebote, die Auto mit öffentlichem Verkehr, Ride-Sharing, also Fahrgemeinschaften, und flexiblen Langzeitmieten intelligent kombinieren. Und mit unseren neuen digitalen Services machen wir das Fahren und das Flottenmanagement bedeutend einfacher. Wie stehen Sie zum Thema Elektromobilität? Welche Rolle sollte dieses im Fuhrparkmanagement spielen? Tekse: Österreichs Flotten haben – noch – einen hohen Anteil an Dieselfahrzeugen. Aber schon in den nächsten drei Jahren werden über 40 Prozent der Flottenbetreiber auch E-Fahrzeuge im Fuhrpark haben. Die Erhöhung der E-Mobilitätsförderung in Österreich wird hier sicherlich einen neuen Schub bringen. Was wir auch sehen, ist, dass es bei E-Fahrzeugen einen Trend in Richtung Leasing gibt; der wird durch die Corona-Krise noch beschleunigt. Als Arval haben wir den innovativen Ansatz SMaRT– Sustainable Mobility and Responsibility Targets – entwickelt. Damit unterstützen und

Kalman Tekse, © ARVAL / L. Schedl beraten wir unsere Kunden beim Umstieg auf alternative Fahrzeugmodelle. Und wie sieht es mit Wasserstoff aus? Tekse: Das steht noch in den Startlöchern. Welche Kundenlösungen bietet Arval an; ändert sich etwas mit der Hinzunahme der UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement? Tekse: Als Arval stehen wir auch weiterhin an der Seite unserer Kunden. Gemäß unserem Slogan „For the many journeys in life“ bieten wir unseren Kunden Full Service aus einer Hand: von der Finanzierung über Flottenmanagement bis zu innovativen Mobilitätsangeboten. Wie sehen Sie die wirtschaftlichen Aussichten für Arval in Österreich im Hinblick auf die coronabedingten Einschnitte? Tekse: Als Arval blicken wir in Österreich und auch international auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Für 2020 haben wir uns viel vorgenommen und sind auf einem guten Weg, dies auch zu erreichen. Diese Akquisition wird uns weiteren Aufschwung geben." Arval in Österreich Arval Austria hat mit der UniCredit Leasing Austria eine Vereinbarung zum Kauf von 100 Prozent der Anteile von UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement GmbH geschlosse. Teil des Abkommens ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen Arval Austria und UniCredit Bank Austria, die es Arval ermöglicht, seine Fuhrparkmanagement-Services und Mobilitätsdienstleistungen den Unternehmenskunden der Bank anzubieten. Mit der Akquisition der UniCredit Leasing Fuhrparkmanagement GmbH – der Flottenleasing- und Fuhrparkmanagement-Tochter der UniCredit Bank Austria mit 6.000 Fahrzeugen – wird Arval seine Position in Österreich wesentlich stärken. Mit einer Gesamtflotte von 13.000 Fahrzeugen wird Arval so zu einem der Top 3 Full Service Leasing-Anbieter auf dem österreichischen Markt. Nach dem erfolgreichen Signing des Vertrags wird das Closing voraussichtlich im September 2020 erfolgen, vorausgesetzt der kartellrechtlichen und sonstigen Genehmigungen. Über den Verkaufspreis wurde zwischen den Vertragspartnern Stillschweigen vereinbart. Diese Akquisition ist ein weiterer Schritt in der Strategie von Arval, seine Partnerschaften auszubauen. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der UniCredit Bank Austria und darauf, über das Flottenmanagement hinaus gemeinsam das nachhaltige Mobilitätsangebot von morgen zu entwickeln, das den Erwartungen der österreichischen Unternehmen und Kunden entspricht,“ ergänzt Alain Van Groenendael, Arval Vorstandsvorsitzender und CEO. Susanne Wendler, Vorstand der UniCredit Bank Austria für den Bereich Unternehmerbank, zu der auch die UniCredit Leasing Austria gehört, betont: “Wir freuen uns, dass wir mit Arval einen hochprofessionellen Partner im Fuhrparkmanagement gewinnen konnten. Durch die zukünftige Vertriebskooperation können wir unsere Kunden noch besser servicieren und stellen für sie auch einen Zugang zu zukünftigen Produktinnovationen im Bereich Fuhrparkmanagement mit internationalem Maßstab sicher.

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