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LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2019 Journal 2

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Handel im Wandel. Lesen Sie TRENDS zu E-Commerce Logistik.

LOGISTIK express 2/2019 | S42 Personaleinsatz und damit Reduktion des Problems mit dem Mangel an Fachkräften in zahlreichen Regionen. Gleichzeitig ermöglicht die Ergonomie der AutoStore Arbeitsstationen den Einsatz auch älterer Mitarbeiter. Zusätzlich habe ich den Eindruck, dass auch die Handhabung am Arbeitsplatz sehr effizient gestaltet ist und leicht zu bedienen ist. Also auch die Ausbildungsanforderungen und die geringe Komplexität in den Bedieneroberflächen wirken sich positiv auf die Möglichkeiten des Personaleinsatzes aus. Nachfrageschwankung: Durch die Flexibilität von AutoStore kann das System sehr gut mit Nachfrage-Schwankungen umgehen, mit der Beschränkung, dass wie bei allen Ware-zur-Person-Systemen, die Maximalleistung durch das System gegeben ist. Das heißt, wenn mit dem System beispielsweise maximal 4.500 Behälterpräsentationen möglich sind, dann ist das auch die Maximalleistung, die mit der gegebenen Anzahl Roboter und Arbeitsplätze möglich sind. Allerdings erlaubt AutoStore die nachträgliche Einbringung von zusätzlichen Arbeitsplätzen und Robotern, so dass die Leistung auch noch gesteigert werden kann – sofern der Platz für weitere Roboter auf dem Grid vorhanden ist. Kostendruck: AutoStore ist bei den Total Cost of Ownership ein führendes System und überzeugt nicht nur in der Qualität, sondern auch durch ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis. Ich möchte behaupten, dass Anwender, bei denen einige der AutoStore typischen Vorteile zum Tragen kommen kein kosten-effizienteres System einsetzen können. Nicht zuletzt deswegen, weil man gegebenenfalls im Bestandsgebäude bleiben kann oder aber auch kleiner bauen kann, als es für andere Lösungen erforderlich ist. Es ist auf jeden Fall so, dass man zumindest einmal AutoStore als Lösung in Betracht ziehen sollte. Sie sprechen von kurzen Projektrealisierungszeiten. Wie wird ein solches System geplant und realisiert, mit welcher Laufzeit für ein AutoStore Projekt kann ein Betreiber rechnen? Bimmermann: Zukünftig müssen Distributionszentren intelligenter werden, flexibel reagieren können und schnell anpassbar sein. Komplexe Anlagen und lange Projektlaufzeiten passen dazu nicht mehr. AutoStore als eine „Stand-Alone Lösung“ zeichnet sich durch eine sehr geringe Komplexität aus und kann in deutlich kürzerer Zeit implementiert werden als andere Lagerautomation. Wir sprechen hier von einer durchschnittlichen Projektdurchlaufzeit - also von Beauftragung bis zur operativen Nutzung - von 6 Monaten bis zu einem Jahr. Hierbei spielen unter anderem auch die zur AutoStore Welt gehörenden Design und Simulations-Werkzeuge eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen, dass das System vollständig getestet auf die Baustelle gelangt und vorab feststeht, wie sich das System später verhält. So gibt es keinerlei Überraschungen. Und der sogenannte „Live-Simulator“ ermöglicht es den WMS Entwicklern, die Prozesse, um das AutoStore System bereits zu testen, bevor überhaupt die Hardware installiert ist. Letztlich ist der Live-Simulator nichts anderes, als die Steuerungssoftware, die später auf der AutoStore Steuerung arbeitet. Genauer kann ein System nicht getestet und entwickelt werden. So überraschen unsere Partner immer wieder unsere Kunden mit sehr kurzen Inbetriebnahmezeiten für die AutoStore Systeme. AutoStore vertreibt und implementiert die Systeme zusammen mit Partnerunternehmen. Wie ist AutoStore aufgestellt? Bimmermann: AutoStore wurde in den 1990er Jahren vom Technologieunternehmen Hatteland Group in Nedre Vats (Westnorwegen in der Nähe von Stavanger) gegründet. In den letzten zwei Jahren sind Niederlassungen in den USA, in Großbritannien und in Deutschland entstanden. Die Autostore System GmbH ist dabei für die Region DACH zuständig. Nun wird eine Niederlassung in Frankreich ihre Arbeit aufnehmen. Primäre Aufgabe der Niederlassungen ist es, die Mitglieder des Distributoren-Netzwerks in den jeweiligen Regionen bei ihren Aktivitäten zu unterstützen. Mithilfe dieser Strategie gelingt es der norwegischen Muttergesellschaft, selbst näher an den Märk-

ten zu sein und gemeinsam mit den Distributoren vor Ort gezielt neue Kunden und Geschäftsfelder zu entwickeln. Außerdem lassen sich die Bedürfnisse der Anlagenbetreiber besser aufnehmen und in zukünftige Produktentwicklungen einbringen. In der Region DACH, in der ich für AutoStore noch beträchtliches Wachstumspotenzial sehe, verfügen wir mit den Unternehmen AM Automation, Dematic, Element Logic sowie Hörmann und Swisslog über fünf Distributoren. Damit sind wir in Deutschland, Österreich und der Schweiz schlagkräftig aufgestellt. Unsere Rolle als AutoStore ist es, unsere Systemkomponenten zur Verfügung zu stellen und sie permanent weiter, sowie auch neue Produkte zu entwickeln. Darüber hinaus liegt der Fokus der Landesgesellschaften auf dem strategischen Business Development und der Steigerung des Bekanntheitsgrades von AutoStore. So können unsere Distributoren auch in Zukunft mit wachsender Nachfrage rechnen. Was sind die typischen AutoStore Kunden und was schätzen diese am meisten an AutoStore? Bimmermann: Die AutoStore Kunden sind so vielfältig, wie das System einfach ist. Was ich damit sagen will, ist, dass es sehr viele Bereiche gibt, in denen die Stärken von AutoStore von Nutzen sind. Zu nennen sind auf jeden Fall dynamisch wachsende Kunden, wie E-Commerce, genereller Handel, Fashion und Accessoires, Teile- und Komponenten Distributoren. Sie profitieren von der einfachen Erweiterbarkeit des Systems. Aber auch Bereiche, die zunächst ein wenig exotisch erscheinen, wie Banken, Archive und ähnliche; Kunden mit empfindlichen Gütern, wie Aerospace, Defense u.a., die Sicherheit und Sauberkeit verlangen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt auch AutoStore Lösungen in Geschäften, wo AutoStore das ansprechende Design angenehm unterstützt. Schließlich arbeitet es sauber und leise. Unsere Kunden sind Start-ups und Konzerne. Die Systeme reichen von klein bis groß, von niedrigen bis zu mittelhohen Durchsätzen und mit der neuen Black Line stoßen wir auch in den Bereich hoher Durchsätze vor. Ob das System in einem Neubau oder in einer bestehenden Halle installiert wird, der Vorteil ist der, dass AutoStore sich jedweder Gebäudeform oder Säulenraster anpassen kann. Mittlerweile gibt es über 300 AutoStore Installationen in 28 Ländern dieser Erde. Ist es möglich, AutoStore als ein Element eines größeren komplexen Automationssystem zu integrieren? Zum Beispiel mit einem automatisierten Palettenlager und sonstiger Lager- und Fördertechnik? Bimmermann: Unbedingt. Auch wenn auf Messen häufig der Einfachheit halber nicht integrierte AutoStore Systeme ausgestellt werden, ist es eine der Stärken von Auto- Store, dass man das System als Bestandteil eines größeren Automationssystems nutzen kann. Es ergibt durchaus Sinn, wenn man sich die Funktionsbausteine eines größeren Lagers ansieht. Die Waren kommen oftmals als Paletten oder Loose-Load in Containern an, die als größere Lagereinheiten in einem Paletten-Nachschublager eingelagert werden. Sinnvollerweise und auch oftmals durch die Dimensionierung bedingt, kann nicht alles in Behältern eingelagert und kommissioniert werden. Da ergibt es Sinn, andere Lagertechniken einzusetzen, beispielsweise für Schnelldreher eine direkte Kommissionierung von Ganzgebinden von KARL JOHAN LIER CHIEF EXECUTIVE OFFICER AUTOSTORE

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