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LOGISTIK express Journal 6/2020

LOGISTIK express

LOGISTIK express 6/2020 | S6 Relevanz entfalten könnte – weil Biden nämlich, bedauerlich doch wenig überraschend, die allerbesten Voraussetzungen mitbringt, als erster Präsident seit 75 Jahren im Amt den Löffel abzugeben. Und selbst wenn er sein „first term“ erfüllen sollte, so wäre er am Ende der Amtsperiode 82 Jahre alt – womit spätestens dann Harris als Nachfolgerin gesetzt sein dürfte. Bidens Alter wäre per se betrachtet gar kein Problem; es gab bedeutend ältere Staatsmänner. Doch dieser Kandidaten fiel bereits im Wahlkampf durch Gebrechlichkeit und offenkundige Anzeichen von Demenz und Umnachtung auf. Hier stellt sich die Frage der geistigen Zurechungsfähigkeit, anders als bei Donald Trump, womöglich bald sehr real. Für eine seit Black Lives Matter zunehmend militant auftretende, von einflussreichen NGO’s und milliardenschweren Strippenziehern gebutterte sozialistische Front, die von Antifa über „Antirassisten“ bis Klimaaktivisten reicht (und die für die Spaltung der USA mehr tat, als es Trump je vermocht hätte), war Biden der ideale Platzhalter; ein Tattergreis als Interimsfigur, der dem Trojanischen Pferd Harris den Weg ins Oval Office ebnet, die von Beginn an die eigentliche Hoffnungsund wohl auch Entscheidungsträgerin ist. Von ihr versprechen sich ihre Anhänger die „große Transformation“ hin zum tiefen Linksstaat auch in den USA, gegen die sich Trump immer gestellt hatte: Mehr Migration, mehr Regulation, mehr Zentral- und Regierungsgewalt, mehr Beschneidung nationaler Souveränität zugunsten obskurer supranationaler Einrichtungen, mehr Verpflichtungen vom Wiedereintritt in die WHO über den Internationalen Strafgerichtshof bis hin zum Pariser Klimaschutzabkommen. Dass die Machtopportunistin Harris in ihrer Zeit als Staatsanwältin in Kalifornien Menschen verfolgen und wegsperren ließ, weil diese einen Joint geraucht hatten, scheint ihr die verstrahlte anarcholiberale Fanbase ebensowenig nachzutragen, wie sie dem alten weißen Mann Joe Biden seine aus heutiger Sicht militaristischen und rassistischen Äußerungen früherer Jahre verzeihen. Hier macht die Cancel Culture dann gerne mal Pause. Vor allem Harris passte sich dem drehenden Wind schnell an und ergriff ihre Chance; mit Erfolg: Wer schwarz ist und sich am Kreuzzug gegen Trump beteiligt, gilt als ministrabel, ja präsidiabel. Neben Corona war die indisch-jamaikanischstämmige Harris denn auch eigentlicher Sargnagel Trumps. Sie wird das liefern, was von ihr erwartet wird: Unter ihr werden die USA schwächer, die Welt unsicherer und der Westen in seiner Prinzipienlosigkeit noch dekadenter werden. Mit ihr als Werkzeug bestimmen Agendasetter und Aktivisten fortan die Weltpolitik. Tatsächlich bedarf es keiner allzu lebendigen Phantasie sich auszumalen, dass ein neuer verhängnisvoller Iran-Atomdeal nicht lange auf sich warten lassen wird. Schon trumpfen die Mullahs an die Adresse der designierten neuen Regierung in Washington selbstbewusst auf. Das unter Trump exzellente Verhältnis wird Schaden nehmen. Und unter Biden/Harris werden sich Regionalmächte bemüßigt fühlen zu erneutem Säbelrasseln, zu noch mehr militärischen Alleingängen – wie schon einmal unter dem feigen Zauderer Barack Obama (als dessen Vize Biden bereits die hohe Schule der leeren Ankündigungen kennenlernen durfte), als niemand mehr die USA fürchtete; die „rote Linie“ in Syrien lässt grüßen. Geostrategisch wird die islamische Hemisphäre massiv an Boden gewinnen. Und die möglicherweise katastrophale Folge dieser Wahl: China wird mit aller Macht seinen weltweiten Einfluss ausdehnen, wenn ihm kein Trump mehr im Weg steht. Unter der Linken-Marionette Biden und ihrer eigentlichen Schläferin Harris werden die USA schnell an wirtschaftlicher Bedeutung verlieren. Parallel werden „GAFAM/FAANG“ bzw. „The Four“, die großen Westcoast-Social-Media-Riesen, ihre Macht hemmungsloser ausweiten und vertiefen, als es eine NSA je vermocht hätte – und die politisch erwünschte, totale Meinungskontrolle zuerst in den einst pluralistisch-freiheitlichen USA, dann im Rest der freien Welt vervollkommnen. Das Resultat wird am Ende die „Europäisierung“ der (Noch-)Supermacht USA im negativsten Sinne sein: Dirigistisch, etatistisch, sozialistisch. Und es soll am Ende ja keiner behaupten, er wäre nicht gewarnt gewesen. (DM)

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