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LE-4-2021

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LOGISTIK express Ausgabe 4/2021 - INNOVATIONEN DER LOGISTIK

LOGISTIK express

LOGISTIK express 4/2021 | S34 Neue Märkte = neue Herausforderungen Der Onlinehandel wächst – und kennt dabei keine Grenzen: 87 Prozent der international aufgestellten Onlinehändler sind laut Visa Global Merchant E-Commerce-Studie überzeugt, dass gerade der Vorstoß in neue Märkte eine der größten Expansionschancen der kommenden Jahre darstellt. BEITRAG: REDAKTION Eine Expansion bedeutet aber oft auch neue Herausforderungen. Wie E-Tailer von Anfang an erfolgreich im europäischen Ausland agieren können und worauf es beim Cross-Border-Versand ankommt, fasst Dr. Johannes Plehn, Gründer und Geschäftsführer von Seven Senders, der führenden Delivery-Plattform für den Paketversand in Europa, zusammen. Wo Chancen liegen, gibt es auch Risiken Wer im Bereich E-Commerce konkurrenzfähig bleiben will, muss andere Märkte in den Blick nehmen: Aktuell sind bereits 23 Prozent aller Onlineverkäufe in Europa grenzüberschreitende Käufe – Tendenz steigend. Doch mit dem Eintritt in jeden einzelnen neuen Markt sind regelmäßig folgende Fragen zu klären: • Wie findet man zuverlässige Logistikpartner? • Welche Präferenzen haben die Kunden vor Ort? • Welche zusätzlichen Kosten fallen an? • Ist zusätzliches Personal erforderlich? • Wie können neue Anwendungen und Ansprechpartner in bestehende Abläufe integriert werden? Was Kunden wollen Ausschlaggebend für den Erfolg im internationalen Versandhandel ist zudem die Customer Experience.

Laut einer von Seven Senders in Auftrag gegebenen YouGov-Umfrage würden 53 Prozent der Befragten nicht erneut beim selben Händler kaufen, wenn sie schlechte Erfahrungen bei Einkauf, Versand und Co. gemacht haben. Für die Kundenbindung kommt es also entscheidend darauf an, dass Onlinehändler die Wünsche ihrer Kunden kennen und erfüllen. Doch: Was deutsche Kunden bei Lieferoptionen, Bezahlung und Zustellung bevorzugen, gilt nicht automatisch auch für Besteller aus anderen europäischen Ländern. „Während beispielsweise in Großbritannien 90 Prozent der Kunden eine Zustellung nach Hause bevorzugen, holen in Frankreich 22 Prozent der Kunden ihre Warenbestellungen lieber im Paketshop oder in einer Postfiliale ab“, erklärt Seven Senders Gründer Dr. Johannes Plehn. In anderen Ländern sind besonders flexible Lieferoptionen, etwa Zustellungen nach 18 Uhr, gewünscht. Auch die Präferenzen bei der Bezahlmethode unterscheiden sich: In Italien nutzen zum Beispiel 51 Prozent Online-Bezahldienstleister wie PayPal, in der Schweiz sind es hingegen nur 12 Prozent, der Großteil bezahlt lieber per Rechnung. Ebenso relevant: Währung und Sprache müssen an das jeweilige Land angepasst sein. „Wer im internationalen E-Commerce erfolgreich sein will, wird also bestrebt sein, für jedes Land auf eine individuelle Lösung zu setzen“, so Dr. Plehn. Internationale Versanddienstleister vs. lokale Carrier Onlinehändler arbeiten meistens entweder mit einem internationalen Versanddienstleister oder mit lokalen Carriern im Zielland zusammen. Für sie kann eine auf den Kunden maßgeschneiderte Herangehensweise aufwendiger, teurer und wenig effizient sein. Denn internationale Versanddienstleister decken nicht immer alle vom Kunden und Endkunden gewünschten Services ab. Der Einsatz lokaler Carrier, die näher am Endkunden sind, bringt allerdings komplexe Abstimmungsprozesse, logistische Herausforderungen, viele Ansprechpartner und damit höhere Kosten mit sich. Eine vorteilhafte dritte Lösung ist hingegen ein Carrier-Netzwerk, wie es Seven Senders bietet: Onlinehändler können hier zum Beispiel über die zentrale Delivery-Plattform gezielt Versanddienstleister auswählen, welche die lokal bevorzugten Zustell- oder Abholoptionen abdecken – und das für eine breite Palette an Zielländern mit nur einem zentralen Ansprechpartner und auf Basis eines einzigen Vertrags. Das reduziert nicht nur die Komplexität, sondern spart auch Zeit und bares Geld. Flexibilität und Optimierung durch Datenanalyse Wer im E-Commerce langfristig erfolgreich sein möchte, muss flexibel und offen für Neues sein, immer bereit, bestehende Strategien und Prozesse anzupassen oder neu zu gestalten. „Zu schnell wandeln sich hier die Rahmenbedingungen, und auch Kundenwünsche ändern sich im Laufe der Zeit“, weiß Dr. Plehn. Die Zusammenarbeit mit einer Delivery-Plattform wie Seven Senders bietet hierfür eine Lösung, die Händlern nicht nur erlaubt, Märkte und Abläufe jederzeit im Blick zu behalten, sondern durch das Carrier-Netzwerk auch Flexibilität ermöglicht: Deckt beispielsweise ein gewählter Carrier nicht mehr die Kundenbedürfnisse ab, können Onlinehändler innerhalb des Zustellernetzes von Seven Senders schnell und unkompliziert wechseln. Dabei leistet eine umfangreiche Datenanalyse wertvolle Unterstützung: Die Auswertung liefert das Analyse-Tool Analytics. Mit seiner Hilfe können E-Tailer ihre Sendungen und Carrier beobachten und Unregelmäßigkeiten, wie zum Beispiel Abweichungen im Lieferprozess, schnell erkennen und darauf reagieren. Außerdem lassen sich Lieferentwicklungen und Trends präzise voraussagen. So unterstützt Seven Senders international aufgestellte Onlinehändler nicht nur dabei, ihre Bestellungen rasch und mit einer individuellen Kundenerfahrung ins Ausland zu liefern, sondern auch dabei, die Prozesse zu optimieren und die Komplexität zu reduzieren. (RED)

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