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LE-3-2016

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

TRANSPORT & LOGISTIK

TRANSPORT & LOGISTIK Smart Mobility aus Graz Die Entwicklung in der Automobilindustrie geht mit Riesenschritten in Richtung Vernetzung und Automatisierung: das Auto soll uns sicher, entspannt und effizient zu unserem Zielort bringen. Um dies zu erreichen, entwickelt das Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE eine Reihe innovativer Technologien wie beispielsweise einen „virtuellen Führerschein“ für den automatisierten Chauffeur oder eine garantiert grüne Ampel-Welle. Gemeinsam mit lokalen und internationalen Forschungspartnern arbeiten die Grazer Experten daran, dass das hochautomatisierte Fahrzeug auf die Straße kommt. BEITRAG: PI / REDAKTION Einparkhilfe, Spurwechselassistent, automatischer Abstandswarner: Fahrerassistenz-Funktionen in Autos sind ein immer wichtigeres Kaufargument für Endkunden. Sie machen das Fahren komfortabler und versprechen mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Doch es geht in Zukunft noch viel weiter. Die Fahrzeuge werden mit der Außenwelt vernetzt und zu intelligenten Computern auf Rädern. VOLLAUTOMATISIERTES FAHREN GEWWINNT AN BEDEUTUNG Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, vernetzte, kooperative und automatisierte Fahrzeugtechnologien zu stärken und zu forcieren, um eine hohe lokale Wertschöpfung zu erzielen. Auch in Österreich wurde zu diesen Themen eine Forschungs-Roadmap erarbeitet. Sie soll dazu beitragen, dass die österreichische Erfolgsgeschichte der Industrie und Forschungslandschaft als Partner der weltweiten Automobilindustrie auch weiter fortgesetzt wird und gezielt Lösungen für vernetztes und automatisiertes Fahren entwickelt werden. Wandel der Automobilindustrie Hochautomatisiertes Fahren bekommt nicht nur in der Automobilindustrie sondern auch in der Gesellschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Zahlreiche Herausforderungen müssen bewältigt werden, bevor vollautomatisiertes Fahren Wirklichkeit wird. Am VIRTUAL VEHICLE Forschungszentrum arbeiten unterschiedlichste Arbeitsbereiche mit lokalen und internationalen Partnern daran, hochautomatisiertes Fahren in den kommenden Jahren Realität werden zu lassen. Führerschein für den virtuellen Chauffeur Eines der umfangreichsten Forschungsprojekte der Grazer zum Thema automatisiertes Fahren befasst sich mit der Frage: Wie können automatisierte Fahrfunktionen validiert und sicher bewertet werden? Da eine zuverlässige Validierung von Funktionen aufgrund ihrer Komplexität nicht mehr allein mit rein physischen Komponenten- und Fahrzeug-Tests erfolgen kann, setzt das Projekt den Schwerpunkt auf ergänzende virtuelle Testmethoden und dafür notwendige Entwicklungswerkzeuge. Der automatische Chauffeur legt sozusagen vorab in der Entwicklung virtuell einen Teil seiner Verkehrsreifeprüfung ab. An erster Stelle stehen dabei vor allem die Sicherheit des Systems und das schnelle Erreichen der Entwicklungsziele unter Berücksichtigung und Einhaltung sämtlicher Normen und Vorgaben in der Fahrzeugentwicklung. Dies umfasst die Auslegung der Hardware (wie Steuerungen, Sensoren, etc.) und Software-Architektur für Fahrfunktionen hoher Automatisierungsgrade und auch untergeordneter Regelungen wie beispielsweise Abstandsregelsysteme oder Spurhalteassistenz. Die Modellierung und Gesamtbetrachtung unterschiedlicher Sensorsysteme mit der Fahrzeugumgebung sind wichtige Bausteine zur Simulation des Gesamtsystems. Dieses komplexe Thema zählt ebenso zu den Aufgaben des Forschungsteams wie die Entwicklung einer lückenlosen Kette von Simulations-Werkzeugen und Testmethoden zur zuverlässigen virtuellen Prüfung zukünftiger Fahrfunktionen wie beispielsweise dem Autobahn-Chauffeur. 56 LOGISTIK EXPRESS 3/2016

Smart Mobility: Vernetzung und Automatisierung: das Auto der Zukunft PROJEKTPARTNER DES VIRTUAL VEHICLE IN DIE- SEM FORSCHUNGSBEREICH SIND NEBEN DER AVL LIST UND MAGNA AUCH DAS INSTITUT FÜR REGELUNGS- UND AUTOMATISIERUNGSTECHNIK DER TU GRAZ. Ein Traum wird Realität. Die „garantierte Grüne Welle“ Im Projekt „TASTE“ untersucht das Forschungszentrum mit den Projektpartnern AVL, SIEMENS, der Johannes Kepler Universität Linz und dem Austrian Institute of Technology unter anderem einen intelligenten und adaptiven Tempomat, der dem Fahrer durch automatische Regelung von Geschwindigkeit und Abstand eine möglichst verbrauchsoptimale und komfortable Fahrt ermöglicht. Darüber hinaus wird an einem Ampel-Assistenten gearbeitet, der dem Fahrer anzeigt, was er tun muss, um stets auf einer „Grünen Welle“ zu segeln. In der 18-monatigen Projektlaufzeit wird eine virtuelle Testumgebung zur Validierung dieser automatisierten Fahrfunktionen erstellt. Die Fahrzeugsimulation, die Regelungssoftware und die Umgebungssimulation stehen als Hardware oder Softwaremodelle einzeln zur Verfügung. Die große Herausforderung besteht darin, diese Komponenten in der Entwicklung modular zusammenzuführen. Smart Mobility: Testregion Steiermark für automatisiertes Fahren Nach Bayern mit der A9 baut auch Niedersachsen eine Teststrecke fürs autonome Fahren. In vier US-Bundesstaaten, wie z. B. in Kalifornien, fahren „Driverless Cars“ bereits auf öffentlichen Straßen. Führende Technologieunternehmen in Österreich und der Steiermark haben einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung und bauen dadurch ihre starke Marktposition weiter aus. Was hierzulande jedoch noch fehlte, war die Infrastruktur, um die neuen Technologien zu testen. Mit ein Grund, die Steiermark gezielt als Testregion für autonomes Fahren zu positionieren. [RED] Das VIRTUAL VEHICLE am Standort Graz/Österreich ist international etabliert und arbeitet als Forschungs- und Entwicklungszentrum an Methoden und Konzepten für das Fahrzeug der Zukunft. Basis ist das langfristig aufgesetzte COMET K2 Forschungsprogramm. In den letzten Jahren setzt das Forschungszentrum außerdem verstärkt auf Förderprojekte der europäischen und nationalen Ebene und tritt häufig als Koordinator von branchenübergreifenden EU-Projekten auf. Rund 200 Experten bieten fundiertes und weitreichendes Know-how im Bereich virtuelle Entwicklung, Hardware-Software-Co-Simulation und funktionale Prototypenerprobung bis hin zur Validierung neuer Konzepte und Methoden. In Kooperation mit der TU Graz steht dafür eine umfassende Test- und Prüfstands-Infrastruktur konzentriert an einem Standort zur Verfügung. Das VIRTUAL VEHICLE schafft eine effiziente Brücke zwischen universitärer Forschung und industrieller Entwicklung. Durch die enge Kooperation mit renommierten Universitäten (allen voran mit der TU Graz als bedeutendstem wissenschaftlichen Partner) und führenden Industrieunternehmen wird eine neue Form der Kooperation realisiert. Das hochkarätige internationale Netzwerk des VIRTUAL VEHICLE umfasst mittlerweile mehr als 150 Industriepartner sowie über 30 universitäre Forschungsinstitute weltweit. PI/REDAKTION 57

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