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LOGISTIK EXPRESS JOURNAL 1/2020

LOGISTIK express

LOGISTIK express 1/2020 | S40 beziehungen zwischen der EU und Albanien (seit 1. April 2009 in Kraft). Dadurch können beim Export nach Albanien Präferenzzölle für zahlreiche Warengruppen geltend gemacht werden. Nord-Mazedonien mit seinen „nur“ zwei Millionen Einwohnern ist ein Nischenmarkt und hat daher keinen hohen Stellenwert in dem Gerangel um einen EU-Beitritt. Montenegro Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA) zwischen der EU und Montenegro trat am 1. Mai 2010 in Kraft. Seitdem sind gewisse Zölle von beiden Parteien bereits beseitigt oder gesenkt worden. Zollbestimmungen Beim Export in die Balkanländer, egal ob EU oder nicht-EU, sind bestimmte Handelsrichtlinien zu beachten. Als Exporteur sollten Sie abklären, ob für Ihre Waren (Dual-Use-Güter, Militärgüter, Waren mit sensibler Endverwendung) eventuell Genehmigungspflichten für die Ausfuhr bestehen. Wichtig ist auch die Abklärung des Warenursprungs, insbesondere, wenn Sie Zollbegünstigungen oder -befreiungen in Anspruch nehmen wollen. So ist z.B. im Handel mit Serbien die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 bzw. bei bevollmächtigten Exporteuren eine Ursprungserklärung auf der Rechnung vorzulegen. Dabei ist der übliche Passus mit der Anführung der Zollnummer des bevollmächtigten Exporteurs mit separater Unterschrift der zuständigen Person notwendig. Des weiteren ist bei jeder Sendung die Kopie der Genehmigung der deutschen/österreichischen Zollorgane, anhand welcher das Unternehmen den Status des bevollmächtigen Exporteurs bekommen hat, beizulegen. „Business Enabler“ Die Komplexität der Einfuhranforderungen, insbesondere in den Westbalkanländern, überfordert viele KMU-Industrie- und Handelsfirmen. Internationale Softwarehäuser bieten jedoch ausgefeilte Softwarelösungen an, die Unternehmen bei der Feststellung der Dokumentenpflichten und Sonderanforderungen, der Generierung der notwendigen Exportund Importdokumente und beim Dokumentenmanagement unterstützen. Sie helfen bei der Produktklassifizierung und Identifizierung der korrekten Zolltarife und beim Erstellen und Verwalten von Ursprungszeugnissen. Für den Export von Dual-Use- und ähnlichen sensiblen Gütern bieten sie Unterstützung bei der Einrichtung rechtskonformer Exportkontrollprozesse. Die Software vereinfacht ausserdem Preisvergleiche auf Basis Gesamteinstandskosten (Landed Cost) und hilft bei der Festlegung optimaler Lieferbedingungen und Lieferwege. Sie erhöht das Bewusstsein für Zollvorteile und öffnet die Augen für neue Handelsmöglichkeiten. Sie reduziert Trade-Compliance-Risiken, Reputationsschäden, spart Zeit gegenüber manuellen Recherchen und steigert Supply-Chain-Management-Effizienz und Supply-Chain-Transparenz. Schwierig, aber nicht hoffnungslos Mit einer Reform des Erweiterungsprozesses will die EU-Kommission den Konflikt um die Beitrittsverhandlungen mit den West-Balkanstaaten entschärfen. Ob der französische Präsident dann seine Blockadehaltung aufgeben wird, ist offen. Der Handel mit den Balkan-Staaten kann lukrativ sein, stellt jedoch hohe Anforderungen an die Vertragsparteien. Beim Export in die Nicht-EU-Staaten ist eine Vielzahl tarifärer und nicht-tarifäre Handelsbestimmungen zu beachten. Aufgrund der instabilen politischen Lage im Westbalkan kommt es auch immer wieder kurzfristig zu Änderungen der Zollbestimmungen. Eine Automatisierung der Zollabfertigung ist daher schon aus Compliance-Gründen empfehlenswert. (AM)

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