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MESSEN & EVENTS

MESSEN & EVENTS Schwierigkeiten beim Sprung in die vernetzte Welt Online-Shops eröffnen stationäre Geschäfte, auch Hersteller und Dienstleister suchen mittlerweile immer stärker den direkten Zugang zu den Konsumenten. Für stationäre Händler wird die Luft zum Atmen immer dünner - sofern sie den rechtzeitigen Sprung in die Welt des Omnichannel-Retailings verpassen. KARIN WALTER Wie es scheint, sind sich viele Unternehmen ihrer misslichen Lage derzeit allerdings noch gar nicht bewusst. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Pricewaterhouse- Coopers (PwC) fokussiert sich die Mehrheit der Ladengeschäftsbetreiber zurzeit jedenfalls noch auf seine traditionellen Stärken: 78 Prozent der Händler investieren in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter. 84 Prozent stecken Geld in die Renovierung und Modernisierung ihrer Läden. Außerdem suchen die Händler ihr Glück weiterhin in der Expansion auf der Fläche. 31 Prozent haben in den letzten drei Jahren bereits neue Standorte eröffnet und weitere 40 Prozent planen dies für die nächsten drei Jahre. Die Notwendigkeit, einen eigenen Online-Shop aufzubauen oder gar ein kanalübergreifendes Geschäft anzubieten, haben der Studie zufolge gegenwärtig nur weit weniger als die Hälfte der befragten Unternehmer direkt im Blick. Individuelle Angebote schaffen Verschläft der stationäre Handel den Sprung in die moderne Handelswelt? Bei weitem nicht durch die Bank - das lassen zumindest die Ergebnisse des Branchenreports OC&C- Proposition-Index 2014 erahnen. Neben dem Online-Riesen Amazon, der in der Gesamtbeurteilung des deutschen Handels den zweiten Rang belegt, führen in der Markt- und Markenstärkenanalyse der niederländischen Unternehmensberatung OC&C nämlich ausschließlich alteingesessene Unternehmen wie etwa die Drogerieartikelhändler dm und Rossmann, der Bekleidungsspezialist Breuninger, die Buchhandelskette Thalia sowie der Parfümerie- und Kosmetikhändler Douglas das Top-Ranking unter den deutschen Handelshäusern an. „In der Kundengunst haben vor allem diejenigen Händler die Nase vorn, die ein klares und zur eigenen Positionierung passendes Profil haben“, heißt es in der jüngsten Ausgabe der groß angelegten Branchenbefragung. Nur stimmige, gradlinige Leistungsversprechen mit erkennbarer Differenzierung zum Wettbewerb könnten Kunden dauerhaft überzeugen, so die Kernbotschaft der niederländischen Unternehmensberatung. Douglas hat mit seinem Sortiment schon vor etlichen Jahren den Sprung in die schnelle Welt des Internethandels geschafft. Seit einiger Zeit schleift das Unternehmen bereits daran, das Zusammenwachsen der Omnichannel-Welt möglichst ohne sichtbare Nahtstellen zu gestalten. „Der Kunde möchte über die verschiedensten Kanäle an den Händler herantreten können“, sieht Claudia Reinery, Vorsitzende der Geschäftsführung der Parfümerie Douglas, in einem Interview Der 15. DHK - Deutsche Handelskongress findet vom 18. bis 19. November 2015 in Berlin statt. weiter > Ein vernetztes Verkaufsangebot, das die Annehmlichkeiten der digitalen Handelswelt mit den Vorteilen des Ladengeschäfts verbindet: Nur einige wenige Handelsunternehmen in Deutschland haben das bereits realisiert. Das Gros des deutschen Einzelhandels hält mit dem Tempo, das die digitalisierte Welt vorgibt, in letzter Zeit kaum noch Schritt. Jeder dritte Händler der Republik verkauft seine Produkte inzwischen zwar auch im Internet. Eine langfristige Überlebensstrategie ga-rantieren den vom wachsenden Online- Wettbewerb bedrohten Ladengeschäften aber auch Online-Marktplätze wie Ebay oder Amazon nicht. "Der Umbruch ist dramatischer als der Wandel von Tante Emma zum Supermarkt und der des Aufkommens der Discounter“, kommentierte Josef Sanktjohanser, Präsident des Deutschen Einzelhandelsverbandes (HDE), beim Deutschen Handelskongress in Berlin die aktuell vorherrschende Situation. Verschlafen die Händler den Sprung in die vernetzte Handelswelt, prophezeit der Kölner Handelsforscher Prof. Dr. Werner Reinartz den Handelsfilialisten in den nächsten sechs Jahre einen regelrechten Massentod. Nach seiner Ansicht sind nicht weniger als 50.000 stationäre Betriebe in Deutschland - darunter auch einige in gut erreichbaren Innenstadtlagen - akut vom Aussterben bedroht. KOMM IN DIE ZUKUNFT DIE DIGITALE WELT DER INTRALOGISTIK Innovative Lager- und Kommissionierlösungen von Swisslog überzeugen im E-Commerce und Omnichannel-Retailing: Für eine schnelle und akkurate Auftragsabwicklung, die keine Wünsche offen lässt. www.swisslog.com/oesterreich Seien Sie unser Gast auf der LogiMAT 2015 10.-12.2.2015 in Stuttgart Halle 1, Stand 1B51 8 LOGISTIK express 1|2015 LOGISTIK express 1|2015 9

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