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Handelsverband Journal RETAIL 4/2019

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Handelsverband Journal RETAIL 4/2019

— karriere Foto:

— karriere Foto: Christian Huber Foto: macristudio.com Foto: Trenkwalder Foto: New Work SE Foto: SPAR/Neumayr Petra von Strombeck ist ab kommenden Mai CEO des Karrierenetzwerks Xing. Sie startet bereits ab Jänner 2020 im Vorstand des Portals, das künftig unter „New Work“ firmiert. Strombeck war seit 2012 Vorstandschefin der Lotto 24 AG. Werner Weber hat mit November die Geschäftsführung der Hervis Sport und Mode GesmbH übernommen. Der studierte Betriebswirt war bis Juni 2019 für das österreichische Unternehmen Leder & Schuh AG tätig. Foto: ÖN/R.Tanzer Michael Umfahrer ist seit Mitte Oktober neuer Präsident der Österreichischen Notariatskammer. Der Wiener Notar engagiert sich seit vielen Jahren in der Notariatskammer, zuletzt als Präsident der Notariatsakademie. Andreas Hämmerle ist als CFO/COO neu in den Vorstand der Trenkwalder Group aufgenommen worden. Zuletzt war der 49-jährige studierte Betriebs- und Volkswirt rund zehn Jahre lang Vorstand der internationalen MTH Retail Group. Foto: T-Systems Foto: Lidl Alessandro Wolf wird ab Dezember Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich. Der 34-jährige Schweizer war zuletzt als Chief Real Estate Officer in der Geschäftsleitung von Lidl Schweiz tätig. Nicoleta Eftimiu ist neue Franchise- General-Managerin für Zentraleuropa für Coca-Cola. Die gebürtige Rumänin wird von Wien aus für sechs Länder tätig sein. Zuvor war Eftimiu als Country Managerin Rumänien für den Getränkehersteller tätig. Foto: IKEA Michael Böhm ist seit September neuer Head of Sales bei T-Systems Austria und Mitglied der Geschäftsführung. Der 44-jährige Wiener ist seit 2002 bei T-Systems Austria tätig und hatte zuletzt die Position des Head of Sales Corporate Accounts und Automotive inne. Tanja Buratti hat Mitte September die Geschäftsführung von Ikea Wien Nord übernommen. Die 43-jährige Betriebswirtin hat bei Ikea im Rahmen eines Trainee-Programms begonnen und hat in den vergangenen drei Jahren das Einrichtungshaus in Graz geführt. Markus Archan wird Geschäftsführer des Personaldienstleisters TTI. Archan ist amtierender Präsident der unabhängigen und landesweit aktiven Branchenvertretung „Österreichs Personaldienstleister“ und war langjähriger Prokurist der I.K. Hofmann. 48 — Dezember 2019

— porträt „Die Cashcow bin ich!“ Porträt. Der Grazer Mario Barth (53) hat sich als gefragter Tattoo-Artist in den USA einen Namen gemacht. Zwei seiner fünf Tattoo-Studios betreibt er mittlerweile in seiner Heimatstadt, das große Geld wartet aber jenseits des Atlantiks. Sylvester Stallone hat eines, Paris Hilton auch, und Lenny Kravitz gleich einen ganzen Haufen – nämlich Tattoos made in Austria, oder zumindest made by „the Austrian“: Der steirische Tattoo-Artist Mario Barth darf sich mit vielen klingenden Namen der amerikanischen Celebrity-Szene schmücken, die sich wiederum höchst zahlreich mit seinen bestechenden Kunstwerken schmückt. Barth betreibt zwei Tattoo-Studios in Las Vegas und eines in New Jersey, die Verbindung zur Heimat hat er aber nicht aufgegeben: Im Firmenlogo prangen neben gekröntem Totenkopf sowohl der Bundesadler als auch der steirische Panther. Immer noch Österreicher „Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich nur vier Mal im Jahr in den USA sein und den Rest in Österreich. In der Realität ist es aber leider genau umgekehrt“, sagt Barth. Auch wenn hierzulande das Essen, die Landschaft und die Gemütlichkeit einzigartig seien, die wahre Kohle liegt jenseits des Atlantiks. Wie viel genau, darüber gibt der Geschäftsmann Barth aber keine Auskunft. „Man spricht in den USA zwar viel lockerer über Geld, aber ich bin immer noch Österreicher.“ Und als solcher möchte er mit den beiden Tattoo-Studios in Graz, die er in den letzten Jahren neu eröffnet hat, höhere Standards im Business etablieren. „Ich bin vor zehn Jahren durch die Stadt gefahren. Dabei sind mir viele Studios aufgefallen, die von außen noch immer ausgesehen haben wie in den späten 90ern. Mir ist es ein großes Anliegen, den Berufsstand aufzuwerten und auf den neuesten Stand der Technik zu bringen.“ Dementsprechend sind seine Grazer Studios hell, geräumig und durchaus von der amerikanischen Grandeur inspiriert, die man aus der Kitsch-Hauptstadt Las Vegas kennt. Ein scharfer Kontrast zu den bescheidenen Anfängen Barths, der 1987 als Erster ein freies Gewerbe als Tätowierer in Österreich angemeldet hat. „Damals waren Studios entweder im Hinterhof oder im Untergrund, aber ich wollte ein Geschäft mit Auslage auf der Straße haben. Es hat fast acht Monate gebraucht, bis man mir dafür den Gewerbeschein ausgestellt hat.“ Sein erstes Studio fand auf 40 Quadratmetern in der Grazer Steinfeldgasse Platz. Der wahre Tattoo-Hype spielte sich aber ganz woanders ab: In den USA, wo schon in den 50ern und 60ern die Körperkunst zu wahren Höhenflügen ansetzte, beflügelt von den Soldaten der Navy, die das früher verpönte Tätowieren längst salonfähig gemacht hatten. Barth reiste viel in die USA, um seine Fähigkeiten auszubauen, beteiligte sich an Wettbewerben und räumte ab den frühen 90ern Prei - se en masse ab. 20-Stunden-Tage Von da an gönnte er sich und seiner Nadel kaum noch eine Pause: Er reiste von Stadt zu Stadt und tätowierte alles und jeden. „Ich habe sieben Tage die Woche, 20 Stunden pro Tag durchgearbeitet. Mit diesem Einsatz, Höflichkeit und Pünktlichkeit hat man in den USA die besten Chancen, etwas aufzubauen“, sagt Barth. Sein Arbeitseifer und sein Können sprachen sich bald auch in Hollywood herum: Stars begannen ihn aufgrund seiner Diskretion zu schätzen, weil er die Bilder seiner Werke bis heute nicht veröffentlicht – es sei denn, die Betroffenen machen das selbst. Auch wenn Barth mittlerweile unter den Einfuhrzöllen der Trump-Regierung leidet – Equipment wie Rohstoffe bezieht er aus Europa –, den USA wird er nicht den Rücken kehren. Schon allein, weil er nach wie vor in seinen Studios präsent sein muss: „Wenn ich nicht da bin, läuft nichts. Die größte Cashcow im Unternehmen bin ich!“ ▪ Josef Puschitz Foto: Mario Barth 49

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