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Handelsverband Journal RETAIL 4/2019

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Handelsverband Journal RETAIL 4/2019

Der Kongress für den

Der Kongress für den österreichischen Handel Orangerie Schloss Schönbrunn 24. MÄRZ 2020 Early Bird Frist: 18. Februar 2020 Infos & Tickets unter handelskolloquium.at JAHRESTICKET erhältlich bis 31. Jänner 2020 Nähere Infos zum Jahresticket und den einzelnen Events auf handelsverband.at/events Für alle vier Großveranstaltungen des Handelsverbandes: VARIANTE - Handelskolloquium - eCommerce Day 1 - Tag des Handels Regulärer Tarif € 1.880,- - Tech Day HV Preis € 940,- VARIANTE 2 Für die drei in Wien stattfindenden Großveranstaltungen des Handelsverbandes: - Handelskolloquium - eCommerce Day - Tech Day Regulärer Tarif € 1.200,- HV Preis € 600,- HV Preis: für Mitglieder & Partner des Handelsverbandes sowie EHI Mitglieder

— storys Product Placement 2.0 Innovation. Auf Alecia.com kann man Produkte aus Unterhaltungsshows direkt vom Bildschirm weg nach Hause bestellen. Ob das Konzept aufgeht, ist allerdings fraglich. Als die kanadische TV-Serie „Crawford“ 2018 erstmals über die Bildschirme flimmerte, wurde sie von Kritik wie Publikum schulterzuckend wahrgenommen. Obwohl hinter der Geschichte einer dysfunktionalen Familie der TV-Produzent Mike Clattenburg stand, der mit „Trailer Park Boys“ eine der beliebtesten Netflix-Serien verantwortet, konnte „Crawford“ nicht überzeugen. Nach einer Staffel war Schluss, die 12 Episoden landeten als Ausschussware im Archiv-Friedhof. Der kommerzielle Erfolg blieb aus – bis eine neue Videoplattform einen Wiederbelebungsversuch startete. Die Rede ist von Alecia.com, einem Shopping-Portal, das nach einem an sich simplen Prinzip funktioniert: Produkte, die in Videos zu sehen sind, können mit einem Klick erstanden werden. Der Trenchcoat, den Familienmutter Cynthia in „Crawford“ trägt, wird so zum Warenartikel, genauso wie der Schneebesen, den die Fernsehköchin in einer der anderen Shows auf Alecia.com zum Rühren eines Schokoteigs benützt. Die User der Plattform können aus verschiedenen Unterhaltungsangeboten wählen, sie anschauen, und pausieren, wenn ihnen ein Produkt aus einer bestimmten Szene gefällt: Dann poppt ein Infokasten mit Detailbeschreibung, Preis und Bestellmöglichkeit auf. Alternativ kann man sich auch alle Produkte, die aus einer einzelnen Szene zum Verkauf angeboten werden, in einer Liste anzeigen lassen. Billig- bis Trash-TV So einfach die Benutzung für die Videokundschaft, so schwierig und aufwendig das technische und logistische Verfahren hinter dem neuen Shoppingerlebnis: „Die Idee dazu geistert schon lange durch die Sozialen Medien, die selbst immer mehr zum Vertriebskanal werden. Es hat sich aber noch niemand darübergetraut“, sagt Alicia Vimala. Die Gründerin von Alecia.com stammt aus Nashville im US-Bundesstaat Tennessee und unterzeichnete bald nach dem Start ihrer Plattform im Herbst 2018 einen Vertrag mit dem TV-Studio Warner Bros. So sicherte sie sich die Rechte am Erfolgsformat „Bachelor in Paradise“. Das ist aber schon der einzige große Fisch, der sich für das Konzept interessiert hat – die anderen Markenpartner, die ihre Produkte auf Alecia.com anbieten, sind vornehmlich Startups und No-Name-Brands. Und auch der Großteil des Unterhaltungsangebots auf der Plattform fällt eher unter die Kategorie Billig- bis Trash-TV. Großteils ausrangierte Reality-Produktionen stehen zur Wahl, eine durchaus wilde Mischung aus Innenausstattungs-, Lebenshilfe- und Rettungshubschrauber-Sendungen. Die meisten Videos sind kurz, inhaltlich anspruchslos und vordringlich dazu gedacht, im Nebenbei konsumiert zu werden – und zum Konsum anzuregen. „Ich habe mir immer gedacht, wenn ich Videos auf Youtube angeschaut habe: Die Handtasche will ich auch. Aber herauszufinden, welches Modell und welche Marke das genau ist und wo man sie kaufen könnte, war immer äußert mühsam“, sagt Vimala. Ihre Website soll dieses Dilemma lösen, mit „Crawford“ als Flaggschiff-Serie, um Nutzer anzulocken. Wie viele es davon genau gibt, darüber schweigt sich das Unternehmen aus. Aktuell werden keine neuen Abonnenten für den kostenlosen Dienst angenommen, was oft als Zeichen dafür gilt, dass das Geschäftsmodell wohl eher nicht aufgegangen ist. Möglich, dass Alecia.com bald dasselbe Schicksal ereilt wie die teuer produzierte kanadische Serie „Crawford“ – und es mangels Publikumsinteresse abgesetzt wird. ▪ Josef Puschitz Foto: Alecia.com Dezember 2019 — 17

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