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Handelsverband Journal RETAIL 4/2018

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Handelsverband Journal RETAIL 4/2018

— intern Filiale auf

— intern Filiale auf Rädern Als europäischer Marktführer im Direktvertrieb von Eis- und Tiefkühlspezialitäten ist bofrost* in 13 Ländern vertreten, darunter seit 1993 auch in Österreich. Die bofrost*-Tiefkühlfahrzeuge sind im Grunde „rollende Filialen“: Das gesamte Sortiment ist mit an Bord und der POS an der Haustür. Im Jahr 1966 gründete Josef H. Boquoi einen Direktvertrieb für Tiefkühlprodukte – zunächst für Speiseeis, später zusätzlich auch für Rohwaren und Fertiggerichte. Tiefkühlware war nicht lange davor nach Deutschland gekommen und galt als modern, der Direktvertrieb wiederum war praktisch – die Sache wurde ein Erfolg. Und heute? Ist sie das immer noch: Als europäischer Marktführer ist bofrost* aktuell in 13 Ländern tätig, beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter/innen und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro. Komplettes Sortiment im Wagen In Österreich ist man seit 1993 vertreten. „Wir beliefern von unseren landesweit Reinhold Hubacek ist Geschäftsführer der bofrost* Austria GmbH, einem neuen Partner des Handelsverbandes. bofrost* Austria GmbH ▸ Geschäftsführer: Reinhold Hubacek ▸ Umsatz: 54 Millionen Euro ▸ Beschäftigte: 420 ▸ Gegründet: 1993 ▸ Mutterunternehmen: bofrost* Dienstleistungs GmbH & Co. KG D-47638 Straelen ▸ Kontakt: bofrost* Austria GmbH Olympstraße 14 6430 Ötztal-Bahnhof Tel.: 05266/87 138 service@bofrost.at www.bofrost.at 14 Niederlassungen aus über 200.000 Haushalte“, sagt Reinhold Hubacek, Geschäftsführer von bofrost* Austria. Wobei die festangestellten Verkaufsfahrer nicht nur die aktuelle Bestellung ausliefern, sondern ihre Kunden auch beraten, Tipps geben, Vorschläge machen – man will schließlich nicht immer das Gleiche essen. Bei etwa 600 Produkten – Winter- und Sommersaison plus Neuheiten und saisonale Schwerpunkte – wäre das auch geradezu ein Vergehen gegen die guten Tischsitten. Wenn dem Kunden dann zum Beispiel einfällt, dass er gerne noch ein weiteres Gericht oder eine Flasche hochwertigen Weins haben möchte, holt der Verkäufer diese einfach vom Wagen. Reinhold Hubacek: „Jedes Tiefkühlfahrzeug – und wir haben davon ca. 280 Stück – ist sozusagen eine rollende Filiale, die unser komplettes Sortiment enthält, und unser POS ist die Haustür!“ Die Kunden sind überwiegend Privatpersonen – kaum Firmen, Kleinkantinen oder Ähnliches –, aber ansonsten kaum eingrenzbar: Jüngere, Ältere, Familien. „Das Sortiment passt für alle Altersgruppen“, sagt Hubacek. „Zudem hat sich der Aspekt der gesunden Ernährung herumgesprochen: Unsere Produkte werden ernte-, fang- und schlachtfrisch schockgefrostet. Dadurch bleiben die Vitamine und Nähr- und Mineralstoffe länger erhalten als bei einer Aufbewahrung im Kühlschrank.“ Auch auf Singlehaushalte, eine stetig wachsende Gruppe, nimmt bofrost* durch das Angebot an Kleinpackungen Rücksicht. Treue Kundschaft So wenig sich die Kundschaft eingrenzen lässt, so sehr eint sie eine Eigenschaft: ihre Treue. „Wir haben einen extrem hohen Stammkundenanteil, und das überträgt sich sogar von einer Generation auf die nächste“, berichtet der Geschäftsführer. In der Regel besucht der Verkaufsfahrer seinen Kunden alle drei Wochen, händigt seine Bestellung aus und nimmt eine neue entgegen. Ein kleinerer Anteil entfällt auf telefonische Order, etwa wenn man eine Geburtstagsparty plant. Lediglich eine von 54 Millionen Euro Jahresumsatz entfällt derzeit auf Online-Bestellungen. „Wir verzeichnen dabei aber ein jährliches Wachstum von 30 Prozent“, berichtet Hubacek, „und haben daher auch heuer im Frühjahr europaweit einen kompletten Relaunch unseres Webauftritts vollzogen.“ Ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem zustellenden Lebensmitteleinzelhandel sieht er darin, dass bofrost* weder eine Zustellgebühr verrechnet noch eine Mindestabnahme festlegt. Die Produkte bezieht bofrost* von dort, „wo die besten Bedingungen für Ernte, Fang und Aufzucht herrschen“, erklärt Hubacek. „Bei Broccolirös chen, um ein Beispiel zu nennen, sind das Andenregionen auf 4.000 Meter Höhe. Aber natürlich kommt ein Gutteil unseres Gemüses aus heimischer Produktion, weil es auch hier optimal wächst.“ ▪ Harald Sager Fotos: bofrost* 32 — Dezember 2018

— intern „Bezahlen per Smartphone wird immer wichtiger“ Bargeldloses Zahlen wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen, ist Thomas Kaiser, Country Manager Österreich von BS Payone, überzeugt. Denn noch ist das Potenzial dafür bei Weitem nicht ausgeschöpft. Während in Skandinavien fast ausschließlich bargeldlos bezahlt wird, handeln im deutschsprachigen Raum viele immer noch nach der Maxime: Nur Bares ist Wahres. „In Deutschland hat jeder zweite Girocard-Besitzer noch nie mit der Karte bezahlt, sondern hebt damit nur Geld ab. In Österreich ist das nicht viel anders“, beschreibt Thomas Kaiser, Country Manager Österreich von BS Payone, einem der führenden Omnichannel-Payment-Anbieter in Europa. Rund 255.000 Kunden aus Gastronomie, Dienstleistung und Handel wickeln derzeit Transaktionen im Wert von mehr als 26,5 Milliarden Euro pro Jahr über den Full-Service-Zahlungsdienstleister ab. In Österreich betreut Kaiser mit seinem Team mehr als 5.000 Akzeptanzstellen mit über 100 Millionen Euro Transaktionsvolumen im Jahr 2017. China als Vorreiter Kaiser ist davon überzeugt, dass der Anteil des bargeldlosen Zahlens in den nächsten Jahren spürbar steigen wird: „Es wird unter anderem neue App-basierte Verfahren geben, und das Smartphone als Mittel des Zahlungsverkehrs wird immer stärker an Bedeutung gewinnen.“ Das zeige zum Beispiel die Entwicklung von Alipay, dem Onlinebezahlsystem der chinesischen Alibaba Group, das in China mittlerweile Zahlungsverfahren Nummer eins sei. Das „Aus“ für das Bargeld werde das nicht bedeuten, ist Kaiser sicher, sondern lediglich eine Verschiebung hin zu unbaren Zahlungsarten – also Mobiltelefon, Karte oder Internet-Bezahlsysteme wie PayPal. Im Zuge der vielfältigen neuen technischen Entwicklungen im Payment- Markt ist Sicherheit für BS Payone ein Thema, dem man besonderes Augenmerk schenkt. In diesem Zusammenhang bietet das Tochterunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags den Kunden Lösungen für PCI-konformes (also dem Payment Card Industry Data Security Standard entsprechendes) Verhalten an und veranstaltet immer wieder Sicherheitstage. Bei Zertifizierungen und externen Audits werden etwa die Anbindung der Terminals, der regelmäßige Wechsel der Kennwörter oder die eingesetzte Firewall-Technologie geprüft. „Multikanalfähige“ Händler gefragt In Sachen Digitalisierung sieht sich der Zahlungsanbieter als Partner des Handels: Gerade kleine und mittelgroße Händler stehen vor der Herausforderung, dass Endkunden auf dem Weg vom Kaufwunsch bis zur Bezahlung Offline- und Online-Kanäle mischen und dabei unterschiedliche Zahlungsarten je Kanal nutzen. Das bedeutet auf Händlerseite, dass mittelfristig nur der überleben wird, der sich mit einem multikanalfähigen Geschäftsmodell auseinandersetzt bzw. in ein solches investiert. Dazu gehört eine attraktive Palette an Zahlungsarten – sowohl karten- als auch mobile- und internetgestützt. Hier hält BS Payone attraktive Pakete sowohl für „Einsteiger“ als auch für „Fortgeschrittene“ bereit. Sein Ziel für die nächsten Jahre ist es, hierzulande zukünftig zu den drei führenden Anbietern im Payment-Bereich zu zählen. Mit Stärken wie gutem Service, Flexibilität, hoch motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern und der Nachhaltigkeit am Markt – BS Payone ist seit 2002 in Österreich aktiv – sei man auf dem besten Weg dorthin. Kaiser: „Dazu erbringen wir 95 Prozent der Wertschöpfung hier und haben mit 99,9 Prozent die beste Verfügbarkeit.“ ▪ Ursula Rischanek Thomas Kaiser ist Country Manager Österreich der BS Payone GmbH, einem neuen Partner des Handelsverbandes. BS PAYONE GmbH ▸ Kunden: rund 255.000 ▸ Mitarbeiter: 700 ▸ Transaktionsvolumen: rund 26,5 Milliarden Euro ▸ Kontakt: BS PAYONE GmbH Wienerbergstraße 11/12a 1100 Wien Tel.: 01/99 460 6505 sales-support-austria@bspayone.com www.bspayone.at Fotos: Philipp Lipiarski, BS Payone Dezember 2018 — 33

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