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Handelsverband Journal RETAIL 3/2019

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Handelsverband Journal RETAIL 3/2019

— intern — intern

— intern — intern Foto: ecosio Datenaustausch vom Spezialisten Das Wiener Unternehmen ecosio bietet „Managed EDI“-Lösungen an. Damit lassen sich vollautomatisiert alle Arten von strukturierten Dokumenten mit Geschäftspartnern austauschen. Das spart Zeit und Kosten – auch gegenüber einer selbst entwickelten Lösung. Christoph Ebm, Philipp Liegl und Marco Zapletal sind Geschäftsführer von ecosio, einem neuen Partner des Handelsverbandes. ecosio GmbH ▸ Geschäftsführung: Christoph Ebm, Philipp Liegl, Marco Zapletal ▸ Gründungsjahr: 2013 ▸ Mitarbeiter: 50 ▸ Kontakt: ecosio GmbH Christoph Kufner Lange Gasse 30 1080 Wien Tel: +43 1 996 2106-0 E-Mail: edi@ecosio.com https://ecosio.com Der Datenaustausch als perfekte Routine – das ist das Ziel des Wiener EDI-Spe zialisten ecosio. EDI steht für Electronic Data Interchange und bezeichnet den automatisierten Austausch von geschäftsrelevanten Daten zwischen verschiedenen Unternehmen. Im Handel sind das vor allem solche, die Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine betreffen. EDI ist nichts Neues – moderne Lieferketten wären ohne schlichtweg unmöglich –, allerdings wurde es in der Vergangenheit in der Regel oft inhouse abgewickelt. Eine Alternative zum Inhouse-Betrieb stellen „Managed EDI“-Lösungen dar. Das sind EDI-Systeme, die an Dienstleister ausgelagert und von diesen über die Cloud betrieben werden. Die Abwicklung durch Spezialisten ergibt Sinn, denn bei der Verbindung verschiedener Partner – etwa Händler und Lieferanten – gilt es, eine Vielzahl von Datenformaten und Schnittstellen so einzubeziehen, dass das System hinterher nicht nur fehlerfrei läuft, sondern auch Kosten spart. Das trifft umso mehr zu in einer Wirtschaftswelt, die von zunehmender Geschwindigkeit und Flexibilität geprägt ist. „Nahtlos integriert“ Managed EDI ist genau das, was ecosio anbietet, erklärt Managing Director Marco Zapletal: „Nach der Übernahme der EDI-Agenden durch ecosio fungieren wir als zentraler Ansprechpartner für EDI, Nachrichten in allen Formaten und Protokollen laufen über den ecosio. MessagingHub. Mit unserem weltweiten Partnernetzwerk bieten wir die optimale Lösung für jede Anforderung, nahtlos integriert im User Interface vieler Handels-ERP-Systeme und mit maximaler Usability für den User.“ Das heißt konkret: Mit nur einer Anbindung an die Plattform von ecosio kann das Unternehmen alle EDI-Partner erreichen und automatisiert Daten austauschen. Andere Lösungen erfordern oft mehrere Plattformen oder Konten zur Abwicklung, bei ecosio läuft das alles über den MessagingHub. Für den Kunden reduziert das die Komplexität enorm – und damit natürlich auch die Kosten. Als EDI-Manager kümmert sich ecosio um alles, vom Kontakt mit den EDI-Partnern über die Abstimmung der Protokolle und Formate bis zur Anbindung der Partner, dem Testbetrieb und natürlich der Überwachung der Prozesse rund um die Uhr. Und bleibt dabei vollkommen flexibel, wie Managing Director Philipp Liegl sagt: „Unsere Managed EDI-Plattform kann mit Zusatzmodulen zu einem vollen Supplier-Relationship-Portal ausgebaut werden. Dies unterstützt Handelsunternehmen bei der effizienten Zusammenarbeit mit Lieferanten.“ Gewohnte Nutzeroberfläche Laut ecosio lassen sich mit der Managed EDI-Lösung neue Geschäftspartner um bis zu 70 Prozent schneller anbinden als mit Inhouse-Lösungen. Dabei wird EDI von ecosio direkt ins ERP-System des Kunden integriert. Dies freut die Mitarbeiter, da sie weiter mit ihrer gewohnten Nutzeroberfläche arbeiten können. Wer auch mit Lieferanten automatisiert Geschäftsdokumente austauschen will, die keine eigene EDI-Lösung haben, kann das per ecosio.Web tun. Wie der Name schon andeutet, nutzen Lieferanten dieses EDI-Portal ganz simpel über den Webbrowser. Für den Händler ändert sich dadurch nichts, er hat weiterhin nur eine einzige EDI-Schnittstelle zu seinem ERP-System. Bei Bedarf kann auch ecosio.Web noch um Module aus dem Supplier Relationship Management ergänzt werden. ▪ Arndt Müller Daten, Know-how und Tempo Die Marketing-Agentur Hackabu bietet „Growth Hacking“, damit sollen Unternehmenskunden ihre Wachstumsziele um ein Vielfaches schneller erreichen. CEO Lorena Skiljan verrät, wie das geht. retail: Ihr Ziel ist es, Unternehmen innerhalb kurzer Zeit zu möglichst raschem Wachstum zu verhelfen, sei es beim Verkauf von Produkten, bei der Stärkung einer Marke oder in der Akquise von Kunden. Wie lautet Ihr Rezept dafür? Lorena Skiljan: Kurz gesagt besteht es aus Daten, Know-how und Tempo. Das heißt, wir identifizieren anhand der vorhandenen Daten Wege für schnelles Wachstum. Könnten Sie das ein wenig präzisieren? Wir analysieren die Daten und Key-Performance-Indikatoren der Kunden, erheben also die Ist-Situation. Aufgrund dieser Erkenntnisse decken wir Wachstumspotenziale wie neue Vertriebskanäle, Zielgruppen oder Märkte auf und zeigen, wie diese ausgeschöpft werden können. Es geht auch darum, herauszufinden, wer wann über welches Medium angesprochen werden kann – und wie. Das machen andere Agenturen doch auch? Das stimmt. Aber wir sind viel schneller. Basierend auf den drei Kernbereichen „Creative Marketing“, „Experience & Data“ sowie „Automation & Engineering“ haben wir nämlich einen neuen und agileren Marketingprozess entwickelt, der schneller wirksame Hebel für Wachstum identifiziert und anwendet. Dabei sind wir keine klassische Agentur, die auf Basis eines Briefings eine Aufgabe stur abarbeitet. Es geht vielmehr darum, gemeinsam mit den Kunden zu arbeiten und so auch den Prozess und das Wissen dem Kunden mitzugeben. Daher der Name Hackabu, der sich von hack a business ableitet? Genau. Wir setzen in ein, zwei Wochen Lösungen um. Funktionieren sie nicht, probieren wir die nächste. Ähnlich einem Hacker, der einen Code knacken will und dafür verschiedene Methoden ausprobiert. Bieten Sie darüber hinaus noch weitere Services an? Ja, beispielsweise optimieren wir bereits vorhandene Tools, etwa Registrierungs- oder Buchungstools. Und wir betreuen Unternehmen bei der digitalen Transformation. Das heißt, wir zeigen ihnen, welche digitalen Werkzeuge und Plattformen State of the Art sind, und sorgen in Workshops für Know-how-Transfer. Darüber hinaus generieren wir digitale Inhalte für die Kunden. Wie können sich Kunden vom Erfolg Ihrer Kampagnen überzeugen? Unser Erfolg ist eindeutig messbar. Kunden genießen bei uns ein transparentes Reporting. Wie viel Zeit wurde für die Aufsetzung der Kampagnen aufgewendet? Wie haben sich die Messgrößen im Zeitverlauf verändert? Welche Aktionen wurden gesetzt? All das sehen unsere Kunden. In Zahlen spiegelt sich das in erhöhten Klick-Zahlen, Conversion Rates, Kundenzufriedenheit, Buchungen oder Umsätzen wider. Welchen Fehler machen Unternehmen im digitalen Wandel Ihrer Ansicht nach am häufigsten? In diesem Wandel treffen die alte und die neue Welt aufeinander, wobei die alte massiv unter Druck gerät. Die „Alten“ wissen, dass sie etwas tun müssen, aber meist fehlt das Know-how. Dazu kommt, dass vor allem große Unternehmen oft mit sich selbst beschäftigt sind und gar nicht mehr wissen, was die Kunden wollen. Wir bringen dann eine Foto: Gerry Mayer-Rohrmoser andere Sicht der Dinge ein, da wir wie ein Startup denken. Die Qualität der Daten ist kein Problem? Doch. Es kommt immer wieder vor, dass es zwar Daten gibt, diese aber nicht die nötige Qualität aufweisen, die Systeme nicht miteinander kommunizieren können. Hackabu hat mittlerweile Stand orte in Wien, Tel Aviv und San Francisco und beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Wir wollen natürlich weiter wachsen. Und den Frauenanteil noch mehr steigern. In Führungspositionen liegt dieser bei rund 85 Prozent. Teilzeit ist übrigens dafür kein Handicap. ▪ Ursula Rischanek Hackabu GmbH ▸ Geschäftsführung: Lorena Skiljan ▸ Gegründet: 2017 ▸ Mitarbeiter: 30 ▸ Kontakt: Hackabu GmbH Praterstraße 1/Space 21 1020 Wien Tel: +43 650 920 5416 hello@hackabu.com www.hackabu.com Lorena Skiljan ist CEO der Growth Marketing-Agentur Hackabu, einem neuen Partner des Handelsverbandes. 42 — September 2019 September 2019 — 43

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