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Handelsverband Journal RETAIL 2/2018

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Handelsverband Journal RETAIL 2/2018

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— intern Hochkarätiger Zuwachs für den wissenschaftlichen Beirat des Handelsverbandes Der Handelsverband agiert als freie, überparteiliche Interessenvertretung des Handels datengetrieben: Er kooperiert mit Experten aus Wissenschaft und Forschung und gibt regelmäßig eigene Studien in Auftrag. Um diesen Aktivitäten einen Rahmen zu geben, Innovationen im Handel voranzutreiben und den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu vertiefen, wurde im Jänner 2018 ein eigener „Wissenschaftlicher Beirat“ gegründet. Dieser wird nun um drei ausgewiesene Experten erweitert: Prof. Dr. Utho Creusen, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Prof. Dr. Thomas Reutterer, Wirtschaftsuniversität Wien, FH-Prof. Dr. Christine Vallaster, Fachhochschule Salzburg. Foto: Creusen Prof. Dr. Utho Creusen Prof. Dr. Thomas Reutterer FH-Prof. Dr. Christine Vallaster Datenschutz: Österreich soll Leadership übernehmen Die heimische Digitalwirtschaft und der Handelsverband formieren sich und appellieren an die österreichische Politik, während der EU-Ratspräsidentschaft die richtigen Weichen für den Digitalstandort Österreich zu stellen. Mit der EU-Datenschutzgrundverordnung hat der Gesetzgeber einen starken Mechanismus zum Datenschutz geschaffen. In der nun in Verhandlung befindlichen ePrivacy-Verordnung werden einzelne Bestimmungen der EU-DSGVO unverhältnismäßig ausgeweitet, wodurch europäischen Digitalanbietern erneut Hürden auferlegt werden würden. Beispielsweise sollen Einverständniserklärungen zu Inhalten bereits im Browser definiert werden, wodurch die User nicht mehr inhaltsbezogen und im Einzelfall entscheiden könnten. Daraus ergibt sich eine klare Bevorzugung der US-Digitalgiganten und ein unmittelbarer Wertschöpfungsabfluss aus Österreich und der EU. Bereits jetzt fließt rund die Hälfte der heimischen Werbebudgets im Digitalbereich von knapp 500 Millionen Euro zu transatlantischen Unternehmen ab. „Die ePrivacy-Verordnung wäre in der aktuellen Form ein großer Rückschlag für alle mittelständischen Händler in Österreich und der gesamten Europäischen Union, die derzeit noch den Mut aufbringen, ihre Produkte auch online zu vertreiben. Freuen dürften sich lediglich die führenden US-amerikanischen und asiatischen Plattformen, die sich ohnehin bereits das größte Stück am europäischen E-Commerce-Kuchen gesichert haben“, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. „Alliance for Digital Advancement“ Peter Lammerhuber, Präsident der Interessengemeinschaft der Media Agenturen, fordert insbesondere für einen kleinen Markt wie Österreich einen Standortschutz, um journalistische Inhalte weiter zu finanzieren. „Programmatic Advertising wäre nach der ePrivacy-Verordnung verboten, wodurch Fortschritte in der effizienten Mediaplanung zurückgeworfen und Optimierungen von Kampagnen unmöglich würden.“ Er warnt vor den geforderten Voreinstellungen im Browser und weist auf die Verbindung zwischen Software-Anbietern und Browser-Anbietern hin, die zum Gatekeeper für die europäische Werbewirtschaft werden. Anton Jenzer, Präsident des Dialog Marketing Verbandes Österreich, betont, dass Konsumenten von datenbasierten Maßnahmen profitieren, indem sie bedarfsgerechte Angebote erhalten: „Die ePrivacy-Verordnung ist wachstumshemmend und gefährdet Arbeitsplätze.“ Foto: WU Wien Foto: FH Salzburg Neue Mitglieder • Blue Tomato www.blue-tomato.com • KiK Textilien und Non-Food GmbH www.kik.at • MediaMarkt Saturn Österreich www.mediamarktsaturn.at Neue Partner • Kjero GmbH www.kjero.com • Otago Online Consulting GmbH www.otago.at • Siteimprove siteimprove.com Nächste Ressort- Termine im Überblick • „Direktvertrieb“ 26. Juni 2018 • „Standortentwicklung“ 27. Juni 2018 • „Lebensmittel“ 5. Juli 2018 • „Omnichannel & Innovation“ 7. November 2018 Neue Legal Managerin Patricia Grubmiller (25) bereichert den Handelsverband seit April als Juristin. In ihrer Funktion ist sie Ansprechpartnerin für sämtliche Rechtsangelegenheiten und verantwortlich für das Gütesiegel Trustmark Austria. Zuvor war die gebürtige Niederösterreicherin Rechtsanwaltsanwärterin in der Kanzlei Kuhn. Foto: Andreas Jakwerth 34 — Juni 2018

— intern Das Paradies für Schnäppchenjäger TK Maxx, Spezialist für Top- Marken und Designer-Labels zu besonders günstigen Preisen, setzt seinen Expansionskurs mit einer Neueröffnung in Tirol fort. Die Geschäfte laufen gut beim Off-Price- Einzelhandelsunternehmen TK Maxx. Die US-amerikanische Kette, die Ware nach Verfügbarkeit bei Produzenten und Markenanbietern einkauft und dann mit dem bestmöglichen Preis­ Leistungs-Verhältnis anbietet, setzt den Expansionskurs in Österreich fort. Im August steht die Eröffnung des neuen Standortes im DEZ Einkaufszentrum Innsbruck, dem bundesweit elften Store, an. Wie gewohnt werden Schnäppchenjägern auch an der neuen TK Maxx-Adresse Designer-Kleider und Markenware für Damen, Herren und Kinder sowie Home-and-Living-Artikel, Accessoires und Schuhe um bis zu 60 Prozent günstiger als zu den unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller angeboten. Mehrmals wöchentlich neue Lieferungen Die TK Maxx-Einkäufer sind am Puls der Zeit und bringen das ganze Jahr über die neuesten internationalen Modetrends der Saison rasch in die Filialen. Um ihren Kunden das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis zu sichern, sind sie weltweit auf der Suche nach den begehrtesten aktuellen Top-Marken und Designer-Labels, von Mode für die ganze Familie bis hin zu Accessoires, Beauty und Homeware, von einmaligen Einzelstücken über Premium-Marken bis hin zu aufstrebenden Designern. Wer ein Lieblingsstück entdeckt hat, muss jedoch schnell sein: Kleidung und Accessoires gibt es zum Teil nur in kleinen Mengen oder Einzelstücken, auf Lagerräume verzichtet TK Maxx gänzlich, um die damit verbundenen Einsparungen direkt an den Kunden weiterzugeben. Die Stores werden mehrmals wöchentlich mit tausenden neuen Markenartikeln und Designerprodukten beliefert. Damit bietet sich den Kunden ein sich stets wechselndes Sortiment. Flagshipstore in Mahü 77 In ganz Europa hat der Einzelhändler mehr als 500 großflächige Geschäfte, die in den Innenstädten sowie großen Shoppingcentern mit hoher Laufkundschaft angesiedelt sind. TK Maxx verzichtet auf aufwendige Geschäftsausstattung sowie großangelegte Werbekampagnen und setzt stattdessen ganz auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. In Wien bietet der Off-Price-Retailer im Flagshipstore in der Mariahilfer Straße auf rund 3.000 Quadratmetern im Mahü 77, dem ehemaligen Generali Center, sowie in Stadlau und Simmering High-Fashion, Designer-Stücke und Home-Accessoires. Nach dem Marktstart im Jahr 2015 in der Shopping City Seiersberg bei Graz und der Shopping City Süd in Vösendorf folgten TK Maxx-Filialen in Haid, Dornbirn, Völs, St. Pölten und Wiener Neustadt. Neben Österreich ist das Tochterunternehmen des börsenotierten US-Handelskonzerns TJX Companies Inc. auch in Deutschland, Großbritannien, Irland, Polen, den Niederlanden, Kanada und Australien erfolgreich tätig. Weltweit betreibt TJX rund 3.800 Geschäfte der Marken TJ Maxx, Marshalls und Home­ Goods und erzielte im Vorjahr rund 36 Milliarden Dollar Umsatz. TJX Österreich ▸ Standorte in Österreich: 11 (ab August) ▸ Markteintritt: 2015 ▸ Mutterunternehmen: TJX Companies Inc., USA, gegründet 1976 ▸ Kontakt: TJX Österreich Ltd. & Co. KG Nordring 2-10/9 2334 Vösendorf T: +49 (0)172/5181375 service@tkmaxxonline.at www.tkmaxx.at Foto: TK Maxx Bonn Juni 2018 — 35

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