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BUSINESS+LOGISTIC 6/2020

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In BUSINESS+LOGISTIC 6/2020 verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die Situation in Wirtschaft & Logistik während der Corona-Krise. Dabei wird klar, dass nicht alle Teile der Wirtschaft in der DACH-Region gleichermaßen betroffen sind. Das Bild, das sich bietet ist sehr heterogen. Zudem sind die Transformationsprozesse, welche die Märkte jetzt erleben, zwar von der Corona-Krise befeuert, haben jedoch schon vor beinahe einem Jahrzehnt eingesetzt. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Roland Seebacher, Geschäftsführer des Intralogistikspezialisten BITO Austria.

TRaNSPORT+INFRASTRUKTUR

TRaNSPORT+INFRASTRUKTUR HAFEN WIEN Trotz Corona ein starkes Ergebnis Der Hafen Wien und sein Tochterunternehmen WienCont waren als Infrastruktur- und Versorgungsunternehmen auch während des Lockdowns in Betrieb. Sie haben in dieser Zeit maßgeblich zur Versorgung der Stadt beigetragen. Daher konnte der Hafen auch in Corona-Zeiten gute Zahlen liefern. In manchen Sparten wurden sogar Zuwächse erzielt, wie etwa im Containerbereich. Vor diesem Hintergrund sah man bei der Jahrespressekonferenz Anfang Oktober 2020 bei Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke und Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer entspannte Gesichter. Sie freuten sich gemeinsam mit Fritz Lehr, Doris Pulker-Rohrhofer (GF Hafen Wien) und Harald Jony (GF WienCont) über die positive Entwicklung. Ununterbrochen in Betrieb „Gute Nachrichten aus der Wirtschaft sind in schwierigen Zeiten oft nicht so dicht gesät. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass der Hafen Wien seine Stärken auch in der Corona-Krise ausspielen konnte“, so P. Hanke gegenüber den Medien. Und in der Tat: Der Hafen war nicht nur während des Lockdowns ununterbrochen in Betrieb, um die Stadt und das Umland zu versorgen, sondern er konnte so auch wirtschaftlich weiterwachsen. „Es wurden mehr Container umgeschlagen und wir werden heuer die ‚magische Marke‘ von 400.000 Containereinheiten erreichen“, bestätigt P. Hanke. Starkes Ergebnis prognostiziert. Ein Grund dafür dürfte sein, dass auch die Zugverbindungen zu den europäischen Seehäfen ausgeweitet und neue Sparten und Geschäftsfelder ausgebaut wurden. „So, wie das Jahr 2020 bisher gelaufen ist, können wir davon ausgehen, dass im Corona bedingt schwierigen Jahr 2020 ebenfalls ein starkes wirtschaftliches Ergebnis erreicht wird“, so die Prognose des Wirtschaftsstadtrats. Mehr Container, mehr Zugverbindungen und neue Geschäftsfelder Wien Holding-Chef Kurt Gollowitzer kennt die Details dazu: „Nachdem in den letzten beiden Jahren nicht zuletzt durch den starken Wettbewerb mit dem ÖBB-Terminal in Inzersdorf die Containerzahlen gesunken sind, werden wir heuer wieder auf rund 400.000 Containereinheiten kommen. Das ist so viel, wie wir vor der verstärkten Wettbewerbssituation bereits hatten“, gibt sich K. Gollowitzer kämpferisch. So konnte man die Zugverbindungen zu den europäischen Seehäfen weiter verstärken. Die Zahl der wöchentlichen Züge, die im Container-Terminal des Hafen Wien abgefertigt werden, seien auf aktuell 110 Züge erhöht worden. „Das neu aufgebaute Trailer-Geschäft ist trotz anhaltender Corona-Krise ein Zusatz-Turbo im Jahr 2020“, so K. Gollowitzer weiter. Er gehe daher davon aus, dass das Ergebnis, trotz Corona, auf dem Niveau des starken Jahres 2019 liegen werde. Damals habe man einen Umsatz von rund 36 Millionen Euro und einen Gewinn von 3,6 Millionen Euro erwirtschaftet. 400.000-Container-Marke wird 2020 geknackt Ein wichtiges Herzstück des Hafen Wien, der trimodale Container-Terminal, wickelte im Jahr 2019 rund 376.000 Containerumschläge ab (2018: 346.000 Containerumschläge). Das ist eine Steigerung um rund acht Prozent im Vergleich zu 2018. „Diese Zahlen werden wir im Jahr 2020 trotz der weltweiten Corona-Pandemie übertreffen. In diesem Jahr wird höchstwahrscheinlich die 400.000er-Marke geknackt. Die Container-Zahlen der ersten drei Quartale stimmen die Verantwortlichen des Hafens, F. Lehr und D. Pulker-Rohrhofer, äußerst positiv für das Gesamt-Ergebnis 2020. X wienholding.at X hafenwien.com FOTO: DAVID BOHMANN 6/2020 26 BUSINE$+LOGISIC

Advertorial FOTO: GEBRÜDER WEISS myGW Neues Kundenportal eröffnet einfachen Zugang zu Gebrüder Weiss myGW – so heißt das neue Kundenportal des weltweit agierenden Spezialisten rund um Transport- und Logistik-Lösungen, Gebrüder Weiss. Es steht seit 16.10.2020 allen Kunden des Unternehmens in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und der Slowakei zur Verfügung. Damit wird der Zugang zu allen Geschäftsbereichen des Unternehmens erheblich erleichtert. Das neue, digitale Kundenportal von Gebrüder Weiss heißt myGW. Es steht ab sofort allen Kunden des Unternehmens in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und der Slowakei zur Verfügung. Gebrüder Weiss deckt mit myGW die Services aller Geschäftsbereiche ab und bietet seinen Kunden damit einen einfachen und jederzeit verfügbaren Zugang zum Unternehmen. So kann die komplette Kommunikation mit dem Logistikdienstleister von nun an auch online abgewickelt werden. Information in Echtzeit „Mit myGW haben wir eine digitale Plattform geschaffen, auf der wir unseren Kunden Echtzeitinformationen zu ihren Warenströmen liefern. Und das bereichsübergreifend für Landtransporte, Luft- und Seefracht sowie Lagerlogistik. Das schafft maximale Transparenz und erleichtert den Informationsfluss in der kompletten Lieferkette“, sagt Wolfram Senger- Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss. X gw-world.com BUSINE$+LOGISIC 27 6/2020

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