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BUSINESS+LOGISTIC 6/2020

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In BUSINESS+LOGISTIC 6/2020 verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die Situation in Wirtschaft & Logistik während der Corona-Krise. Dabei wird klar, dass nicht alle Teile der Wirtschaft in der DACH-Region gleichermaßen betroffen sind. Das Bild, das sich bietet ist sehr heterogen. Zudem sind die Transformationsprozesse, welche die Märkte jetzt erleben, zwar von der Corona-Krise befeuert, haben jedoch schon vor beinahe einem Jahrzehnt eingesetzt. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Roland Seebacher, Geschäftsführer des Intralogistikspezialisten BITO Austria.

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EDITORIAL Woher die Resilienz kommt Liebe Leserinnen und Leser. Die Corona-Pandemie hat die Wirtschaft in der DACH-Region noch immer vollständig im Griff. Nach dem Sommer hegten zwar viele die Hoffnung, dass die Wirtschaft sich in diesem Jahr nun doch besser erholen könnte, als das im Frühjahr gedacht war. Doch die wachsenden Infektionsraten in Europa und der DACH-Region lassen eine Entwarnung keinesfalls zu. Eher das Gegenteil. Besonders trifft es die Tourismus- und Freizeitbranche, die Veranstaltungsbranche und die Kulturindustrie. Betroffen sind dabei nicht nur regional agierende Unternehmen, sondern sämtliche Globalplayer. Der weltweite Zirkus, der irgendwie voneinander abhängt, liegt derzeit lahm. Nirgendwo auf der Welt erreichen Hotels die notwendige 80- oder 90-prozentige Belegung, welche notwendig ist, um rentabel zu sein, sondern der Schnitt dürfte vielleicht bei 60 Prozent liegen. In Städten wie Wien kommen sie nicht einmal mehr auf zehn Prozent. Und was die Freizeit- und Veranstaltungsbranche angeht, sieht es nicht besser aus. Dabei – und das ist der Unterschied zu anderen Branchen – lassen sich Umsatzrückgänge zu einer Zeit nicht durch Mehrumsatz bzw. Umsatzwachstum in der anderen Zeit ausgleichen. Was weg ist, ist weg. Diese Perspektivlosigkeit trifft also Globalplayer und regionale Anbieter gleichermaßen. Wir werden daher bald ein großes Hotelschließen erleben. Dann stehen lauter Hotelruinen überall auf der Welt herum. Dasselbe gilt auch für die ganzen Urlaubs- und Freizeitkonzerne. Mit anderen Worten: Die Geschäftsmodelle dieser Industrie, die vor Corona bestens funktionierten, werden nach Corona, wann immer das auch sein wird, vielfach nicht mehr funktionieren. Sie alle werden sich umorientieren und sich an die neuen Gegebenheiten anpassen (müssen). Doch gibt es weite Bereiche der Wirtschaft in der DACH-Region, deren Corona-Betroffenheit letztendlich nur als peripher bezeichnet werden kann. Deren Transformation begann spätestens im Jahr 2011, als der Terminus Industrie 4.0 auf der Logistikmesse CeMAT das „Licht der Welt“ erblickte. Für viele ist dieser Terminus noch immer ein rein technischer Begriff. Er ist jedoch vor allem ein strategischer Terminus, der von der deutschen Bundesregierung unter Merkel kreiert und damals in Hannover vorgestellt wurde. Dabei ging es vorwiegend um die Frage, wie sich der Staat Deutschland der vierten industriellen Revolution stellt, deren Herzstück die Digitalisierung ist. Die Auswirkungen dieser Revolution erleben wir jetzt, und sie fallen zufällig mit Corona zusammen. Wir müssen uns also die Frage stellen, wie wir alle die Transformation meistern. Die Frage ist: Wie resilient sind die Ökonomien in der DACH-Region? An dieser Stelle erlaube ich mir, eine These aufzustellen: Insbesondere Deutschland, aber auch Österreich und die Schweiz, meistern die Corona- Krise wirtschaftlich bislang gut. Dabei tut es Deutschland deswegen besser als alle anderen, weil man sich in der Bundesregierung seit mehr als 10 Jahren mit der vierten industriellen Revolution befasst. Daher setzt man genau auf die Maßnahmen, die man eigentlich für einen Worst Case im Rahmen von Industrie 4.0 bereits in der Schublade parat hatte. Sie passen durchaus für die Bewältigung der Corona-Krise. Die Resilienz kommt also in Deutschland, vielleicht auch in Schweden etc. dadurch zustande, dass man sich von Staatswegen mit der Transformation und ihren Auswirkungen befasste, die jetzt durch Corona vorangetrieben wird. Dort hat man die Analysen der Zukunftsforscher behirnt, die besagt, dass etwa 50 Prozent der Berufsbilder, die die Menschen heute erlernen, in 20 Jahren gar nicht mehr existieren – und damit auch die Geschäftsmodelle, die darauf basieren. Wer weiß das schon? Ihr BUSINESS+LOGISTIC- Team, H. Schlobach Hans-Joachim Schlobach, Chefredakteur/Herausgeber IMPRESSUM | Firma des Medieninhabers: RS Media Solutions, 1130 Wien, Hanselmayergasse 9/4/5, Tel.: +43/676/433 14 93, E-Mail: office@journalismus.at; Berufsbezeichnung: Zeitschriftenverlag; Zugang: entfällt; Aufsichtsbehörde: keine; Mitgliedstaat: Österreich; Unternehmensgegenstand: a) Verlagswesen (Herausgabe von periodischen Druckschriften), b) Anzeigenverkauf, c) sämtliche Tätigkeiten, die zur Erreichung der unter a) und b) genannten Zwecke dienlich und/oder notwendig sind. Sitz: Wien; Vertretungsbefugte Organe: Hans-Joachim Schlobach; Mitglieder des Aufsichtsrats: keine; Eigentümer RS Media Solutions e.U.: Hans-Joachim Schlobach; stille Beteiligung: keine; Treuhandverhältnisse: keine; Beteiligungen an anderen Medienunternehmen: HJS MEDIA WORLD & Partner; Firma des Herstellers: Medienfabrik Graz GmbH, 8020 Graz, Dreihackengasse 20; Verlagsort: 1130 Wien, Hanselmayergasse 9/4/5; Herstellungsort: 8020 Graz, Dreihackengasse 20; Anschrift des Medieninhabers: 1130 Wien, Hanselmayergasse 9/4/5; Anschrift der Redaktion: 1130 Wien, Hanselmayergasse 9/4/5; Name des Herausgebers: Hans-Joachim Schlobach (hjs@journalismus.at); Anschrift des Herausgebers: 1130 Wien, Hanselmayergasse 9/4/5; Grundlegende Richtung: BUSINESS+LOGISTIC ist ein österreichisches, unabhängiges Wirtschafts- und Managementmagazin für Business, Logistik, Supply-Chain-Management, Beschaffung, Technik und IT im deutschsprachigen Donauraum. BUSINESS+LOGISTIC Oktober 2020; ISSN 2072-6546; Chefredaktion und Objektleitung: Hans-Joachim Schlobach; stv. Chefredaktion: Markus Jaklitsch; Produktionsleitung: Dagmar Schlobach; Art Direction und Prepress: Jannic Schlobach; Mitarbeiter dieser Ausgabe: Franz Hauswirth, Markus Jaklitsch, Peter Nestler, Dagmar Schlobach, Michael Stranek; Auflage: 2.000 Exemplare, 50.000 ePaper; Gerichtsstand: Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck freigegebenes Fotomaterial. Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Text auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe (Mitarbeiter, Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter/in) verzichtet und die männliche Nominalform angeführt. Gemeint und angesprochen sind natürlich immer beide Geschlechter. BUSINE$+LOGISIC 3 6/2020

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