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BUSINESS LOGISTIC 6-2019

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In dieser Ausgabe ist der Fachkräftemangel ein zentrales Thema. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die digitale Transformation und welche Herausforderungen dabei auf sämtliche Unternehmen warten. Wir zeigen Lösungsvorschläge auf, wie man die digitale Transformation richtig einleitet. Und ein dritter Artikel befasst sich mit dem geplanten, neuen Teilchenbeschleuniger, der in 2030 in Betrieb gehen soll. Noch völlig ungeklärt ist, wie dafür die Logistik aufgebaut werden soll. Das Fraunhofer IML in Dortmund liefert dafür ein weltweit umspanendes Logsitikkonzept.

GEBRÜDER WEISS

GEBRÜDER WEISS Überraschender Vorstandswechsel Beim Vorarlberger Logistikkonzern Gebrüder Weiss kommt es Ende des Jahres zu einem Vorstandswechsel: Heinz Senger-Weiss legt seinen Vorstandsposten zurück und verlässt das Familienunternehmen aus persönlichen Gründen. Lothar Thoma wird sein Nachfolger. Heinz Senger-Weiss wird mit 31. Dezember 2019 seine Aufgaben als Mitglied der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss niederlegen, so der Vorarlberger Logistikkonzern in einer heutigen Presseaussendung. „Ich habe diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung und aus persönlichen Gründen getroffen. Ich möchte mich beruflich noch einmal verändern“, begründet H. Senger-Weiss seinen überraschenden Schritt. 20 Jahre Knowhow. H. Senger-Weiss hat die Entwicklung des Familienunternehmens 20 Jahre mitgestaltet, davon 15 Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung. Nach verschiedenen internationalen Funktionen und Partnerspeditionen hatte er 2003 den Posten als Regional Managing Director Air & Sea übernommen. Seit 2005 war er in der Geschäftsführung aktiv. Dort verantwortet er seitdem die Bereiche Air & Sea, Vertrieb und Zoll. Vorstandswechsel: Lothar Thoma übernimmt Bereits mit 1. September 2019 übernimmt Dr. Lothar Thoma bei Gebrüder Weiss den Bereich Air & Sea. Der gebürtige Baden-Württemberger hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Logistikbranche und verantwortete zuletzt als Vorstandvorsitzender das Gesamtgeschäft des internationalen Logistikkonzerns Militzer & Münch (M&M). Davor besetzte er verschiedene leitende Positionen bei weiteren internationalen Transport- und Logistikunternehmen wie Schenker, Dachser und Kühne+Nagel. XXgw-world.com ELD 2019 Prozesse, Digitalisierung und Fachkräftemangel Der vierte eCommerce Logistik Day (ELD 2019) am 25. September in der Wiener Albert Hall zeigte, dass es beim E-Commerce um weit mehr geht als nur um Online-Shopping. Der Event war auch der Startschuss einer neuen österreichischen Medienkooperation: HJS Media World, Horvath – Jaklitsch – Schlobach. Großer Andrang in der Albert Hall in Wien. Mehr als 130 Teilnehmer aus Handel und Logistik kamen zum vierten eComerce Logistik Day, der gemeinsam mit dem IDIH (Institut des interaktiven Handels), dem Logistik Express und der neuen, international agierenden Medienkooperation HJS Media World veranstaltet wurde. In abwechselnden Vortrags- und Diskussionssequenzen konnten sich die Teilnehmer des Kongresses über die neuesten Trends im Bereich des E-Commerce aktiv informieren. Dabei ging es um weit mehr als nur digitale Shopping Malls. Konzepte und Lösungen Im Zentrum des Interesses standen Konzepte zu Prozessoptimierungen, die vor jedem E-Commerce- und Digitalisierungsprojekt stehen müssen. Zusätzlich wurden Automationskonzepte etwa im Bereich der Fashion-Logistik präsentiert, welche das Retourenmanagement optimieren und somit für weniger Retouren sorgen. Ein zentrales Thema war das noch immer fehlende Bewusstsein für die eigenen Prozesse in Unternehmen, welche zuerst optimiert werden müssen, damit E-Commerce- und Digitalisierungslösungen erfolgreich implementiert werden können. Auch wurde die demographische Entwicklung diskutiert, welche für den Online-Handel und seine Logistik eine große Herausforderung darstellt. Neue Medienwelt Im Rahmen des Kongresses wurde den Partnern die neue Medien- und Länderübergreifende Kooperation HJS Media World, Horvath – Jaklitsch – Schlobach vorgestellt. Diese Kooperation der drei österreichischen Medienunternehmen Horvath Verlag, LogistikExpress und RS Verlag mit ihren Medien BUSINESS+LOGISTIC, LogistikExpress und Österreichische Verkehrszeitung (ÖVZ), bietet künftig crossmediale Kommunikationslösungen, welche für große Reichweiten in der DACH-Region sorgen. SEPTEMBER/OKTOBER 2019 8

JUNGHEINRICH Vorstandsrochaden sind jetzt fix Wie im Sommer 2018 angekündigt, hat der Hamburger Intralogistik-Spezialist, die Jungheinrich AG, seinen Vorstand umgebaut. Der bisherige Vertriebsvorstand, Lars Brzoska, hat jetzt den Vorstandsvorsitz von Hans-Georg Frey übernommen. Frey übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Jürgen Peddingaus. Der Österreicher Christian Erlach hat schon im vergangenen Jahr den Posten des Vertriebsvorstands von Lars Brzoska übernommen. Bereits am 19. Juni 2018 hat der Aufsichtsrat der Jungheinrich AG größere Personalrochaden im Vorstand und im Aufsichtsrat beschlossen. Diese wurden nun umgesetzt. Vorstandsübernahme in unruhigen Zeiten Wie bereits im Sommer 2018 angekündigt, hat Dr. Lars Brzoska jetzt die Funktion des Vorstandsvorsitzenden der Jungheinrich AG übernommen. Der 46-jährige Geschäftsführer ist seit 2014 Mitglied der Geschäftsführung des Hamburger Anbieters von Intralogistiklösungen. Bis zum Sommer 2018 war er Vorstand für Marketing & Vertrieb und seit 2018 interimistisch Vorstand für Technik & Engineering. Diesen Vorstandssitz wird er so lange innehaben, bis Sabine Neuß zum 1. Januar 2020 die Funktion im Vorstand übernimmt. Ein Wiener als Vertriebsvorstand Im Zuge der Personalrochaden bei Jungheinrich ist seit 1. September 2018 Mag. Christian Erlach zum Vertriebsvorstand aufgestiegen. Der 57-jährige Österreicher und Telekommunikationsspezialist begann seine Karriere in der Staplerbranche im Jahr 2007 als Managing Director der Jungheinrich Austria. Seit 2013 war er Regionalleiter im Konzern und verantwortete die Regionen Südosteuropa, Südamerika sowie Südafrika von Wien aus. Bei den übrigen Ressortverantwortlichkeiten im Vorstand gibt es keine Veränderungen. XXjungheinrich.com Große Herausforderungen. L. Brzoska tritt damit in die Fußstapfen von Langzeit-CEO Hans-Georg Frey. Er lässt hierzu via Presseaussendung verlautbaren: “ Mein besonderer Dank gilt Hans-Georg Frey, der in den letzten zwölf Jahren bei Jungheinrich mit dem gesamten Team ein sehr erfolgreiches Kapitel geschrieben hat. Unter seiner Führung hat sich der Umsatz seit 2010 verdoppelt und weltweit wurden mehr als 8.000 Arbeitsplätze geschaffen.“ L. Brzoska steht nun vor der Aufgabe, bis 2020 die Umsätze des Hamburger Intralogistikspezialisten auf vier Milliarden Euro hinauf zu treiben. Angesichts der sich dramatisch abkühlenden Weltwirtschaft und zurückgehender Investitionsbereitschaft, ist das eine große Herausforderung. Deshalb musste Jungheinrich bereits jetzt seine eigenen Absatzprognosen revidieren (wir berichteten auf blogistic.net) Alt-Vorstand wird Neo-Aufsichtsratschef Hans-Georg Frey übernimmt hingegen den Aufsichtsratsvorsitz vom scheidenden Vorsitzenden Jürgen Peddinghaus. „Mein Dank gilt auch Jürgen Peddinghaus für sein Engagement und seine kontinuierliche Unterstützung. Er war ein zuverlässiger Anker, dessen Empfehlungen das Unternehmen immer wieder bereicherten. Im Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter wünsche ich ihm für die Zukunft alles Gute“, so L. Brzoska gegenüber den Medien. Eine Legende geht. Der 80-jährige J. Peddinghaus ist seit 18 Jahren im Aufsichtsrat von Jungheinrich. Sein besonderer Verdienst um das Unternehmen dürfte einerseits darin liegen, die teilweise divergierenden Ansichten der Eigentümerfamilien über die Zukunft des Konzerns zu integrieren. Andererseits ist er maßgeblich an der heutigen Unternehmenskultur beteiligt. Medienberichten zufolge gilt er als „richtig moderner Manager“, „ein cooler Typ“, der die Menschen immer als wichtigste Ressource und ganzheitlich betrachtete. J. Peddinghaus förderte in diesem Zusammenhang L. Brzoska als Vorstandsvorsitzenden und H.-G. Frey als seinen persönlichen Nachfolger. BUSINE$+LOGISIC 9 infrastruktur drehscheibe niederösterreich. Die rasche Anbindung zum Vienna International Airport, die Nähe zur Bahn und den Donauhäfen Ennsdorf und Krems zeichnen Ihren zukünftigen Unternehmensstandort aus. ideale Betriebsstandorte Mittel- und Osteuropa vor der Türe. Donau Ennsdorf A 1 Linz ➔ Krems A 21 IZ NÖ-Süd A 2 Wolkersdorf A5 Wien Bratislava A 4 S1 A 6 Bruck/Leitha 02742/9000-19732 ∙ wirtschaftsparks@ecoplus.at

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