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BUSINESS LOGISTIC 6-2019

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In dieser Ausgabe ist der Fachkräftemangel ein zentrales Thema. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die digitale Transformation und welche Herausforderungen dabei auf sämtliche Unternehmen warten. Wir zeigen Lösungsvorschläge auf, wie man die digitale Transformation richtig einleitet. Und ein dritter Artikel befasst sich mit dem geplanten, neuen Teilchenbeschleuniger, der in 2030 in Betrieb gehen soll. Noch völlig ungeklärt ist, wie dafür die Logistik aufgebaut werden soll. Das Fraunhofer IML in Dortmund liefert dafür ein weltweit umspanendes Logsitikkonzept.

Gastkolumne Künstliche

Gastkolumne Künstliche Intelligenz in der Logistik – Hype oder Allheilmittel? Künstliche Intelligenz (KI) bringt für die Logistik neue Möglichkeiten und Chancen. Dennoch ist nicht alles Gold, was hier glänzt. Vorteile und Risiken der neuen Technologien sollten gut gegeneinander abgewogen werden. Kaum ein Thema ist aktuell so präsent wie jenes der künstlichen Intelligenz. Auch vor der Logistik macht es nicht halt. Längst werben Unternehmen damit, durch intelligente Algorithmen Prozesse zu optimieren oder Synergien zu nutzen und so die Effizienz von Unternehmen bei gleichzeitiger Kostensenkung zu steigern. Doch was verbirgt sich hinter dem Schlagwort „Künstliche Intelligenz“? Handelt es sich dabei tatsächlich um eine Technologie, welche unser Leben und die Logistik radikal revolutionieren wird oder handelt es sich doch um einen gewissen Hype, der von den Marketingabteilungen diverser Unternehmen vorangetrieben wird? Daten, Informationen und Algorithmen Spricht man von künstlicher Intelligenz, ruft dies bei vielen Menschen ein Bild von Maschinen hervor, die über ein eigenes Bewusstsein verfügen und dem Menschen ebenbürtig oder sogar überlegen sind. Sieht man jedoch genauer hin, so stellt man schnell fest, dass aktuell vor allem Anwendungen im Bereich Machine Learning im Einsatz sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Algorithmen, welche ganz genau beschrieben werden mussten und einem bestimmten Modell folgten, werden Machine Learning Algorithmen mit historischen Daten trainiert und können so neue, unbekannte Daten verarbeiten. Die Datenmenge wächst. Gerade in der Logistik wird Tag für Tag eine Unmenge an Daten generiert, weshalb das Feld als prädestiniert für den Einsatz von Machine Learning scheint. Tatsächlich gibt es bereits einige Unternehmen, die erfolgreich Machine Learning Algorithmen einsetzen. So können beispielsweise historische Kommissionierdaten für Trainingszwecke herangezogen und auf diese Art und Weise neue Kommissionieraufträge optimal gestaltet werden. Dadurch können Kommissionierzeiten verkürzt sowie Fehlkommissionierungen vermieden werden. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Gebiete, in denen KI eingesetzt werden kann, z.B. bei autonomen Robotern, Anwendungen im Bereich Predictive Maintenance oder aber auch Simulationen von ganzen Intralogistikanlagen. Vorsicht ist angebracht. Trotz dieser vielversprechenden Einsatzmöglichkeiten ist die Technologie mit Vorsicht zu genießen. Aufgrund der Tatsache, dass Machine Learning neue Daten, basierend auf der Analyse von historischen Daten, verarbeitet, ist die Qualität der Trainingsdaten essentiell. Sind diese fehlerhaft, wird die Maschine auch fehlerhafte Entscheidungen treffen. Sind sie nicht komplett, werden gegebenenfalls wichtige Aspekte beim Treffen einer Entscheidung völlig ignoriert. Ein weiteres Problem, welches komplexe Machine Learning Algorithmen mit sich bringen ist, dass Entscheidungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Wird eine falsche Entscheidung getroffen, kann oftmals nicht mehr festgestellt werden, wodurch es zu dieser gekommen ist. Nicht blind aufspringen Obwohl künstliche Intelligenz (vor allem Machine Learning) viele spannende und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Logistik mit sich bringt, ist das Thema mit Vorsicht zu genießen. Verantwortliche sollten sich stets darüber Gedanken machen, ob für vorliegende Problemstellungen tatsächlich eine KI Methode notwendig ist und die entsprechenden Daten in ausreichender Qualität zur Verfügung gestellt werden können. Ist dies nicht oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand möglich, sollte eher von einem Einsatz abgesehen werden. Auch wir Berater sollten dies stets im Hinterkopf behalten und nicht blind auf den Hype aufspringen. Denn ein Allheilmittel in der Logistik stellt KI (noch) nicht dar. Herzlichst, Ihr Tobias Handlbauer XXtobias.handlbauer@xvise.com SEPTEMBER/OKTOBER 2019 6

MAGNA INTERNATIONAL EUROPE Michael Druml überraschend verstorben Wie Ende August bekannt wurde, ist der renommierte Chef-Logistiker von Magna International Europe, Mag. Michael Druml, Vice-President Procurement & Supply Chain bei Magna International Europe und Global Director SCM Magna Steyr, am 20. August während eines Aufenthaltes in Frankfurt völlig überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben. it Michael verlieren wir einen außergewöhnlichen Menschen, der „Muns nicht nur mit seinem umfassenden Knowhow in den Bereichen Beschaffung, Logistik, Einkauf und SCM-Systeme beeindruckt hat, sondern auch einen Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzten, den wir vor allem auch wegen seiner menschlichen Qualitäten vermissen werden“, heißt es in einem Memo an die Mitarbeiter von Magna. Der gebürtige Kärntner hinterlässt Frau und Kinder. Karriere eines Spezialisten M. Druml war bis zu seinem Eintritt bei Magna Steyr im Jahr 2002 als Director Logistics bei DaimlerChrysler tätig. Beim Auftragsfertiger Magna übernahm der Betriebswirt sukzessive globale Verantwortung für die Bereiche Beschaffung, Logistik und Supply Chain Management. Sein Fokus lag dabei u.a. im Lieferantenmanagement, im Materialfluss, beim Transport, der Bestandskontrolle, sowie Distribution und Zoll. Im Herbst 2018 übernahm er schließlich die Position des Vice-President Procurement & Supply Chain bei Magna International Europe Brexit als Herausforderung M. Druml war weit über die Grenzen Österreichs als Koryphäe in Sachen Logistik, Supply Chain Management und Beschaffung bekannt. Als kompetenter Gesprächs- und Interviewpartner war der humorvolle Manager sehr gefragt. Dabei lag ihm vor allem der Logistiker-Nachwuchs am Herzen, den er nicht nur bei Magna förderte, sondern weit darüber hinaus. Zuletzt beschäftigten ihn jedoch u.a. die möglichen Folgen des Brexit im Oktober. Gerade für den Zulieferer Magna, aber auch für Magna in Steyr, ist der Ausstieg der Briten aus der EU eine große Herausforderung. Vor allem die Rechtsunsicherheiten bei einem Chaos-Brexit machen die Planung der Supply Chains von und nach Großbritannien nahezu unmöglich. XXmagna.com TEST THE BEST Leistung durch Ergonomie testthebest.eu “... Zudem punktet der Gabelstapler mit dem ProVision-Konzept, das für eine bessere 360° Rundumsicht sorgt. Unter anderem “ ermöglichen die abgeschrägte Dachkante, das niedrige Armaturenbrett sowie die beiden seitlichen und auf dem Markt einzigartigen Zusatzfenster eine hervorragende Sicht aus der Kabine ... erklärte die IFOY Jury.

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