Aufrufe
vor 11 Monaten

BUSINESS LOGISTIC 6-2019

  • Text
  • Bito
  • Wien
  • Zukunft
  • Entwicklung
  • Industrie
  • Mitarbeiter
  • Logistik
  • Unternehmen
In dieser Ausgabe ist der Fachkräftemangel ein zentrales Thema. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist die digitale Transformation und welche Herausforderungen dabei auf sämtliche Unternehmen warten. Wir zeigen Lösungsvorschläge auf, wie man die digitale Transformation richtig einleitet. Und ein dritter Artikel befasst sich mit dem geplanten, neuen Teilchenbeschleuniger, der in 2030 in Betrieb gehen soll. Noch völlig ungeklärt ist, wie dafür die Logistik aufgebaut werden soll. Das Fraunhofer IML in Dortmund liefert dafür ein weltweit umspanendes Logsitikkonzept.

FCC Mit

FCC Mit Lichtgeschwindigkeit ins Schwarze Loch In der Schweiz tüftelt am CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire) eine ganze Generation von internationalen Wissenschaftlern. Ihr Ziel ist, salopp gesagt, die Erforschung der Welt und das, was sie im Innersten zusammen hält. Dazu dient der dort arbeitende Protonenbeschleuniger „Large Hadron Collider“. Dieser stößt allerdings, trotz Upgrades bis 2022, an seine Grenzen für den Erkenntnisgewinn. Daher liegt die Zukunft in einer neuen „Weltmaschine“, dem Future Circular Collider, FCC. Mit über 100 km Durchmesser soll der neue Teilchenbeschleuniger alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Kritiker befürchten jedoch, dass hier auch mit Schwarzen Löchern experimentiert werden soll. Wie auch immer: Der Neubau erfordert eine noch nie dagewesene, generalstabsmäßige Logistik. Hierfür bewirbt sich das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, IML, in Dortmund als Lösungslieferant. Ein Bericht von Klaus Koch und CR HaJo Schlobach FOTO: FLASHMOVIE / ADOBE STOCK SEPTEMBER/OKTOBER 2019 26

TRaNSPORT+INFRASTRUKTUR gehen die Forscher davon aus, dass die Simulation des Urknalls auf Atomebene zu Erkenntnissen führt, welche für das gesamte Weltall Gültigkeit haben. „Das Projekt lässt sich gut im Genfer Becken realisieren“, sagt M. Benedikt gegenüber den Medien. Dabei spricht für CERN, dass die bestehenden Anlagen für den FCC genutzt werden könnten, etwa als Vorbeschleuniger. Allerdings ist der neue Protonenbeschleuniger nur einer von mehreren Möglichkeiten, welche im Zuge der europäischen Strategie für die Teilchenphysikforschung weltweit bewertet wird. Rein ins Schwarze Loch Das Projekt ist allerdings nicht ganz unumstritten. Kritiker befürchten nämlich, dass hier künftig auch mit Schwarzen Löchern experimentiert werden soll, mit unabsehbaren Folgen für die Menschheit. Und in der Tat: Beim Zusammenprall der atomaren Teilchen werden für einen Bruchteil von Nanosekunden immense Kräfte frei, welche zu einer Singularität führen könnten, die Raum und Zeit außer Kraft setzen könnten. Mit anderen Worten: Es könnte tatsächlich für den Bruchteil einer Nanosekunde ein Schwarzes Loch in dem gigantischen Beschleuniger entstehen. Die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios tangiert allerdings in der Unendlichkeit des Universums gegen Null. Darauf weist auch M. Benedikt hin. Doch selbst Astrophysiker Stephen Hawking wollte die Wahrscheinlichkeit nicht zu 100 Prozent ausschließen. Ungeachtet dessen wollen die Forscherteams spannenden Fragen nachgehen und mit dem neuen Beschleuniger beantworten, so die Hoffnung: Gibt es die dunkle Materie wirklich und wenn ja, was ist sie? In welcher Wechselbeziehung steht sie zur bestehenden Materie? Bislang entzieht sich dunkle Materie unserer Wahrnehmung, man weiß jedoch irgendwie, dass sie den größten Teil unseres Universums ausmacht. Neutrinos, die unbekannten Wesen. Oder wozu gibt es Neutrinos, die Sterne, Planeten und auch uns ungehindert durchdringen, und scheinbar jeder Wechselwirkung widerstehen? Nach dem Large Hadron Collider (LHC), mit dem der Nachweis des Higgs-Bosons gelang, soll ab 2055 ein noch stärkerer und gigantischerer Teilchenbeschleuniger in neue Gravitations-Zusammenhänge vordringen: der Future Circular Collider (FCC). Das galaktische Physik-Monster soll 100 Kilometer lang werden, geht es nach der Konzeptstudie, welche Anfang des Jahres 2019 vom Österreicher Prof. Michael Benedikt und seinem Physikerteam vorgestellt wurde. Bis zur Lichtgeschwindigkeit. Damit sollen atomare Teilchen bei bis zu 100 Teraelektronenvolt zur Kollision gebracht werden. Das ist nahezu Lichtgeschwindigkeit. Zum Vergleich: Beim 27 Kilometer langen Large Hadron Collider liegt das Maximum bei 14 Teraelektronenvolt, das durch ein Upgrade bis 2021 erreicht werden soll. Dabei wird der FCC mit seinen zwei Röhren, die teilweise unter dem Genfer See verlaufen, mit rund 5.400 Cryo-Magneten bestückt sein. Ziel ist es zu ergründen, was die Welt, also das gesamte Universum, im innersten zusammen hält. Dabei Wie viele Dimensionen es gibt. Bewegen wir uns in einer dreidimensionalen Welt oder ist sie doch mehrdimensional. Mathematisch ist die Existenz von mindestens einem halben Dutzend Dimensionen erwiesen, aber warum erkennen wir sie nicht? Physikergenie Stephen Hawking sagt in seiner sogenannten „Stringtheorie“, dass wir diese Dimensionen nur deshalb nicht wahrnehmen, weil sie so winzig aufgerollt sind, dass sie sich unseren Sinnen entziehen. Was es mit der Zeit auf sich hat. Welche Rolle spielt in diesem „Schöpfungskrimi“ die Gravitation? Und was hat es mit der Zeit auf sich? Zwar ist seit Albert Einstein mit seiner Relativitätstheorie und seiner Formel E=mc² bekannt, dass die Zeit sich verändert, je schneller man sich bewegt in Relation der jeweiligen Betrachter. Dennoch gibt es nahezu unerschöpflich Fragen rund um das Thema „Zeit“, die auf ihre Beantwortung warten und viel Raum für Spekulationen lassen. Über das Internet in die Zeit Genau das ist der Stoff, aus dem Hollywood seine Science Fiction-Streifen macht, wie etwa in dem vom US-Forscher und Sachbuchautor Carl Sagan sowie Stanley Kubricks und Arthur C. Clarkes „Odyssee 2001“ beeinflussten Hollywoodstreifen „Contact“. Hier arbeitet eine ganze Menschheitsgeneration an einer Zeitmaschine gigantischen Ausmaßes, deren Konstruktionsplan – durch ein verschlüsselt gepulstes Radiosignal von Außerirdischen übermittelt – eine Reise zu den Absendern ermöglichen BUSINE$+LOGISIC 27 SEPTEMBER/OKTOBER 2019

LOGISTIK EXPRESS

LE-4-2020
LE-3-2020
LE-2-2020
LE-1-2020-EPAPER
BUSINESS+LOGISTIC 4/2020
BUSINESS+LOGISTIC 02/2020
Binnenschiff Journal 4/2020
BINNENSCHIFF JOURNAL 2/2020
UMWELT JOURNAL 2020-3
UMWELT JOURNAL 2020-2
Umwelt Journal 2020-1
MOBILITÄT 1/2020
Sicher. Und morgen?
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2019 Journal 4
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2019 Journal 2
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2018 Journal 4
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2018 Journal 3
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2018 Journal 2
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2018 Journal 1
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 4
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 3
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 2
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 1
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2019 Journal 1
LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Special 1
LE-4-2016
LE-3-2016
LE-2-2016
LE-1-2016
LE-4-2015
LE-3-2015
LE-2-2015
LE-1-2015
LE-3-2014
LE-2-2014
LE-1-2014
LE-4-2013
LE-3-2013
LE-2-2013
LE-1-2013
LE-4-2012
LE-3-2012
LE-2-2012
LE-1-2012
LE-4-2011
LE-3-2011
LE-2-2011
LE-1-2011
LE-4-2010
LE-3-2010
LE-2-2010
LE-1-2010
LE-4-2009
LE-3-2009
LE-2-2009
LE-1-2009
LE-4-2008
LE-3-2008
LE-2-2008
LE-1-2008
MEDIADATEN | LOGISTIK EXPRESS
MEDIADATEN | UMWELT JOURNAL
MEDIADATEN | BUSINESS+LOGISTIC
Media Data 2020 (Engl.)

LOGISTIK express informiert Entscheidungsträger aus Industrie, Handel, Transport, Einkauf & Logistik über Trends & Märkte und bietet das umfangreichste Informationsangebot im deutschsprachigen Raum. Holen Sie sich über unseren Omni-Media-Channel Ihren persönlichen Informationsvorsprung.

Die HJS Media World umfasst eine Cross-mediale Kooperation der Herausgeber: Joachim Horvath / Österreichische Verkehrszeitung, Hans-Joachim Schlobach / Business+Logistic & Markus Jaklitsch / LOGISTIK express. Ganz nach dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ ergeben sich spannende Reichweiten-Multiplikatoren!

© Copyright 2019   |   LOGISTIK express   |   Markus Jaklitsch   |