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BUSINESS+LOGISTIC 02/2020

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Liebe Freunde von BUSINESS+LOGISTIC. Die neue Ausgabe BUSINESS+LOGISTIC 2/2020 widmet sich ganz den Auswirkungen der Corona-Krise. Wir geben einen Überblick darüber, was auf Europa als Okonomie im allgemeinen und die Ökonomien in Deutschland und Österreich im besonderen zukommt. Wir behandeln die wesentlichen Gründe, weswegen diese Krise in Europa überhaupt so dramatisch werden konnte und denen medial kaum Beachtung geschenkt wird: Die Nationalstaaterei der Regierungen und damit ihre geringe Bereitschaft zur Kollaboration. Die Logistikwirtschaft ist, ebenso wie viele andere Branchen, von den Shutdowns der Nationalstaaten hart getroffen. Dennoch sehen ihre Macher optimistisch der Zukunft entgegen. Lesen Sie in exklusiven Interviews in unserem HJS SPECIAL CORONA , wie die CEOs (vom Großkonzern bis zum KMU) in der DACH-Region mit der Krise fertig werden, welche Akzente sie setzen und wohin für sie die Reise geht. Lesen Sie aber auch, welche Knackpunkte es für sie zu bewältigen gilt. Darüber hinaus gibt es aber auch tolle Best Practise-Beispiele für den Erfindungsreichtum der Unternehmen, Lösungen für die Gesellschaft zu kreieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, Ihr BUSINESS+LOGISIC-Team HaJo Schlobach (Herausgeber und Chefredakteur)

Bei Kreisler in der

Bei Kreisler in der Südsteiermark ist die Zukunft der regionalen Lebensmittelversorgung kontaktlos (Foto: Kreisler / RS Media World Archiv) KONTAKTLOS Einkaufsfreuden im steirischen Spezialitäten-Shop Ein völlig neuartiges Erlebnis beim Lebensmitteleinkauf bietet sich jetzt im Spezialitätengeschäft Kreisler in St. Veit in der Südsteiermark. Es ist Österreichs erster, digitaler Retail-Shop für regionale Lebensmittelprodukte. Die Technik dafür kommt ebenfalls aus Österreich. Er ist ein Greißler der Neuzeit, das Unternehmen heißt Kreisler und es befindet sich in St. Veit in der Süd-Steiermark. Kontaktlos shoppen gehen Dieser Lebensmittel-Einzelhändler gehört zu den vielen kleineren und mittelständischen Nahversorgern, welche sich auf regionale Produkte spezialisiert haben. Das Lebensmittelangebot besteht dabei aus steirischen Spezialitäten, vom Kernöl über Schinken bis hin zu Milchprodukten, Wein usw. Kreisler ist somit ein wichtiges Glied der steirischen Nahversorgungsketten und – Infrastruktur im westlichen Vulkanland. Die Zukunft des LEH ist kontaktlos. Doch ansonsten hat Kreisler in St. Veit nichts mit den Handelsfilialen anderer Lebensmittel-Einzelhändler gemein. Was ihn nämlich von diesen unterscheidet, ist, dass der Einkauf für den Kunden völlig kontaktlos über die Bühne geht. Hier wird über Terminals mittels Fingertipp bestellt und dort auch bezahlt: in bar oder mit Karte. Auch sonst gleicht dieser Nahversorger mehr einer Tankstelle oder einem Drive in, denn vor dem Shop können auch Elektroautos während des Einkaufs Strom tanken: reinfahren, aufladen, einkaufen, einladen und wegfahren. Derzeit läuft die „Lebensmittel-Tanke“ nur im Tagesbetrieb, künftig soll man hier jedoch 24×7 Stunden frische Produkte aus der Region beziehen können. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise ist diese Form des Lebensmitteleinkaufs somit wohl auch die mit Abstand risikoloseste in Österreich. Robotik aus der Steiermark Möglich wird das kontaktlose Lebensmittel-Einkaufserlebnis durch Project RetailCX des Logistik-Automationsspezialisten Knapp in Hart bei Graz und dessen Tochter KHT. Die Ingenieure der Hightech-Unternehmen entwickelten dieses konfigurierbare Store-System, um die Nahversorgung mit Lebensmitteln einerseits hygienisch und rund um die Uhr zu gewährleisten. JOURNAL 2/2020 44

Andreas Höcher, Geschäftsführer Kreisler (Foto: Kreisler / RS Media World Archiv) Das System besteht dabei aus einem Kommissionier-Roboter, interaktiven Bildschirmen und einem Regalsystem. Den Kern bildet jedoch der Roboter, der im Kühlhaus der Firma Kreisler regionale Produkte ein- und auslagert. Mit einer Länge von über 20 Metern und einer Kapazität von bis zu 6.400 Produkten ist dies der erste High-Tech Spezialitäten-Shop in Österreich. Kontaktlos: Besonderes Einkaufserlebnis. Damit wird der Lebensmitteleinkauf zu einem ganz besonderen Erlebnis für den Kunden. Das ist auch das Ziel dieser Entwicklung. „Mit unserem In-Store-System Project RetailCX möchten wir Kunden begeistern und ihren Einkauf so angenehm gestalten, dass sie immer wieder gerne in den Shop zurückkehren“, bestätigt Christian Bauer, Geschäftsführer der KHT, ein Tochterunternehmen der Knapp AG, gegenüber blogistic.net und weiter: „Mit diesem Projekt eröffnen wir uns zudem ein ganz neues Geschäftsfeld. Kreisler ist unser erstes realisiertes Projekt dazu.“ Mit dem digitalen Store-System Project RetailCX kaufen Kunden kontaktlos ein. (Foto: Knapp/KHT) „Unser Projekt hält die Wertschöpfung in der Region…“ „Ein autarker Nahversorgungspunkt in der Südsteiermark spielt gerade jetzt eine wichtige Rolle für die ländliche Infrastruktur“, sagt der Geschäftsführer Andreas Höcher. Den heimischen Produzenten in der Südsteiermark stellt Kreisler eine hochmoderne Infrastruktur zur Verfügung, die langfristig Arbeitsplätze erhält und vollkommen neue Vertriebswege öffnet – auch für die Zeit nach der Krise. „Unser Projekt hält die Wertschöpfung in der Region, garantiert kurze Versorgungswege und stellt die Spezialitäten unserer lokalen Lebensmittelwirtschaft in eine zeitgemäße, umweltfreundliche Auslage. X kreisler-steiermark.at/de X knapp.com BUSINE$+LOGISIC 45 JOURNAL 2/2020

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