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BUSINESS+LOGISTIC 02/2020

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Liebe Freunde von BUSINESS+LOGISTIC. Die neue Ausgabe BUSINESS+LOGISTIC 2/2020 widmet sich ganz den Auswirkungen der Corona-Krise. Wir geben einen Überblick darüber, was auf Europa als Okonomie im allgemeinen und die Ökonomien in Deutschland und Österreich im besonderen zukommt. Wir behandeln die wesentlichen Gründe, weswegen diese Krise in Europa überhaupt so dramatisch werden konnte und denen medial kaum Beachtung geschenkt wird: Die Nationalstaaterei der Regierungen und damit ihre geringe Bereitschaft zur Kollaboration. Die Logistikwirtschaft ist, ebenso wie viele andere Branchen, von den Shutdowns der Nationalstaaten hart getroffen. Dennoch sehen ihre Macher optimistisch der Zukunft entgegen. Lesen Sie in exklusiven Interviews in unserem HJS SPECIAL CORONA , wie die CEOs (vom Großkonzern bis zum KMU) in der DACH-Region mit der Krise fertig werden, welche Akzente sie setzen und wohin für sie die Reise geht. Lesen Sie aber auch, welche Knackpunkte es für sie zu bewältigen gilt. Darüber hinaus gibt es aber auch tolle Best Practise-Beispiele für den Erfindungsreichtum der Unternehmen, Lösungen für die Gesellschaft zu kreieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, Ihr BUSINESS+LOGISIC-Team HaJo Schlobach (Herausgeber und Chefredakteur)

SPECIAL CORONA „ BIS

SPECIAL CORONA „ BIS AUF EINE AUSNAHME HABEN ALLE POSTFILIALEN WEITERHIN GEÖFFNET UND AUCH DEUTLICH ÜBER 95 PROZENT DER POST PARTNER BIETEN IHRE POST- DIENSTLEISTUNGEN WIE GEWOHNT AN. “ DI Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik Österr. Post Umundum: Wir sprechen hier allerdings nur von den Overheadbereichen, die Post hat insgesamt rund 9.000 Zustellerinnen und Zusteller, 1.600 Filialmitarbeiterinnen- und mitarbeiter sowie 3.400 Personen in den Logistikzentren. Auch da gibt es mobile Endgeräte oder Plattformen, die wir bereits in Verwendung haben, und auf die wir jetzt aufbauen können. B+L: Wie sieht hier die Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern aus? Umundum: Gerade am Höhepunkt der Corona-Krise sind wir in ständigem Austausch (mit den Sozialpartnern Anm.d.Red.) gestanden. Schließlich haben wir alle das gleiche Ziel, nämlich das Wohlergehen von Kundinnen und Kunden sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (Foto: Roland Ferrigato / RS Media World Archiv) Umundum: Wir haben unser Kerngeschäft in vielen Bereichen bereits erfolgreich digital transformiert. Das beginnt bei der automatischen Erfassung von Sendungen samt Benachrichtigung und geht hin zu Services, die wir unseren Kundinnen und Kunden direkt mit der Post App am Smartphone anbieten. Was wir stark bemerken, ist, dass speziell die 24/7-Lösungen aktuell sehr stark nachgefragt werden. Es geht heute aber auch noch darum, vorhandene Potenziale zu erkennen und zu verfolgen, indem man Prozesse herausgreift und überlegt, ob man diese nicht digital vollkommen neu denken könnte. Vor dieser Herausforderung stehen wir alle. B+L: Reichen dafür die Infrastrukturkapazitäten in Österreich aus, etwa in den Bereichen Fiberchannel, 5G, usw.) Umundum: Das Digitalnetz ist für uns ausreichend, das Logistiknetz müssen wir allerdings aufgrund der steigenden Paketmengen deutlich erweitern. B+L: Das Home-Office und viele andere Möglichkeiten der Digitalisierung werden während der Shutdowns stark genutzt. Wohin wird für die österreichische Post die Reise in diesem Bereich gehen? Denkt man bei Ihnen über neue Arbeits-Modelle nach? Wie könnten diese aussehen? Umundum: Wir hatten auch schon vor Corona die Möglichkeit von Home- Office und waren daher auf die jetzige Situation gut vorbereitet. Wo es möglich ist, setzen wir in den vergangenen Wochen schon flächendeckend auf Home-Office. Technisch sind wir hier gut ausgestattet. Regelmäßige Abstimmungen erfolgen unkompliziert über verschiedene Tools und Programme. Die Umstellung war unproblematisch, wir profitieren hier von unserer Agilität in diesem Bereich. Umundum: Gerade am Höhepunkt der Corona-Krise sind wir in ständigem Austausch gestanden. Schließlich haben wir alle das gleiche Ziel, nämlich das Wohlergehen von Kundinnen und Kunden sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Damit so große Umstellungen wie in der Corona- Krise funktionieren, müssen alle an einem Strang ziehen. Und das gelingt uns auch. B+L: Das Business der Österreichischen Post verschob sich vielfach vom B2B-Business verstärkt ins B2C-Geschäft. Was sind/waren für Sie die größten Herausforderungen, das Business der Österreichischen Post durch die Krise zu führen? Umundum: Man muss sich das Gesamtbild vor Augen führen: In den ersten Wochen der Corona-Krise hat sich das Paketvolumen kaum geändert. Während das B2C-Geschäft gestiegen ist – Stichwort E-Commerce -, haben wir einen Rückgang im B2B-Geschäft verzeichnet, da viele Unternehmen schließen mussten. Vor Ostern sind wir durch die vielen Osterpakete auf ein Niveau gekommen, das wir sonst nur zur Vorweihnachtszeit kennen. Selbst heute liegen wir zum Teil noch 20 Prozent über dem Normalniveau, und das alles unter erschwerten Bedingungen durch die Corona-Krise. Gleichzeitig verzeichnen wir massive Mengenrückgänge bei der Brief- und Werbepost, die fast drei Viertel zum Konzernumsatz beitragen. Durch die Geschäftsöffnungen erwarten wir zwar eine allmähliche Normalisierung, aber es muss klar sein: Die Herausforderungen sind noch nicht vorbei. B+L: Eine Prognose ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr schwierig. Dennoch stelle ich eine Frage danach: Wo sehen Sie die Österreichische Post zum Ende 2021? Peter Umundum: Ich sehe die Österreichische Post auch nächstes Jahr gut aufgestellt und mit wertvollen Erfahrungen aus dem Vorjahr ausgestattet. Und hoffentlich deutlich optimistischer was den Jahresausblick angeht. B+L: Vielen Dank für das spannende Interview. X post.at JOURNAL 2/2020 42

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