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BUSINESS+LOGISTIC 02/2020

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Liebe Freunde von BUSINESS+LOGISTIC. Die neue Ausgabe BUSINESS+LOGISTIC 2/2020 widmet sich ganz den Auswirkungen der Corona-Krise. Wir geben einen Überblick darüber, was auf Europa als Okonomie im allgemeinen und die Ökonomien in Deutschland und Österreich im besonderen zukommt. Wir behandeln die wesentlichen Gründe, weswegen diese Krise in Europa überhaupt so dramatisch werden konnte und denen medial kaum Beachtung geschenkt wird: Die Nationalstaaterei der Regierungen und damit ihre geringe Bereitschaft zur Kollaboration. Die Logistikwirtschaft ist, ebenso wie viele andere Branchen, von den Shutdowns der Nationalstaaten hart getroffen. Dennoch sehen ihre Macher optimistisch der Zukunft entgegen. Lesen Sie in exklusiven Interviews in unserem HJS SPECIAL CORONA , wie die CEOs (vom Großkonzern bis zum KMU) in der DACH-Region mit der Krise fertig werden, welche Akzente sie setzen und wohin für sie die Reise geht. Lesen Sie aber auch, welche Knackpunkte es für sie zu bewältigen gilt. Darüber hinaus gibt es aber auch tolle Best Practise-Beispiele für den Erfindungsreichtum der Unternehmen, Lösungen für die Gesellschaft zu kreieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, Ihr BUSINESS+LOGISIC-Team HaJo Schlobach (Herausgeber und Chefredakteur)

BUSINE$+FINANZEN

BUSINE$+FINANZEN Stabilisierung der Industriekonjunktur ab Mai „Nix is‘ fix“, dürfte daher die Devise sein, wenn es um die Analyse der Krise geht. Fakt ist lediglich, dass der aktuelle BA EMI mit 31,6 Punkten im April den erwarteten Einbruch der Industriekonjunktur an zeigt und einen Status quo abbildet. Fakt ist außerdem, dass die Shutdown-Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in ganz Europa zu einem beispiellosen Fadenriss in der Industrieentwicklung geführt haben. Die Preise für Erdöl und andere Rohstoffe bewegen sich nach unten. (Foto: FW-Fotografie / www.pixelio.de) Zudem sind trotz der bereits im Vergleich zur Finanzkrise deutlich stärkeren Verringerung der Produktion seit dem Ausbruch der Corona Krise bislang weniger Jobs verloren gegangen“, meint W. Pudschedl. Am Höhepunkt der Finanzkrise im März 2009 erreichte der Beschäftigtenindex nur 29,9 Punkte. Allerdings ist noch völlig unklar, ob die vielen Kurzarbeiter in naher Zukunft tatsächlich wieder voll beschäftigt werden können. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist eher gering. Daher ist in den nächsten Monaten mit einer Zunahme der Beschäftigungslosen zu rechnen, so Beobachter jenseits der UCBA. „ DIE SORGE ÜBER EINE LÄNGER ANDAU- ERNDE ODER EINE ERNEUT NOTWENDIGE VERSCHÄRFUNG DER MASSNAHMEN GEGEN DIE AUSBREITUNG DES CORONA- VIRUS, DIE SICH LÄNGERFRISTIG DÄMP- FEND AUF DIE NACHFRAGE BZW. DIE IN- VESTITIONSBEREITSCHAFT AUSWIRKEN WÜRDE, IST DAGEGEN GEWACHSEN. “ Stefan Bruckbauer, Chefökonom UC BA EMI widerspiegelt noch nicht das tatsächliche Ausmaß. Folglich dürfte der aktuelle Indikatorwert, auch nach Einschätzung der Ökonomen der UC BA, das das wahre Ausmaß des Industrieeinbruchs in Österreich noch nicht widerspiegeln. Denn die den Rückgang des Indikators dämpfenden Komponenten, wie die Verlängerung der Lieferzeiten und die Zunahme der Bestände an Vormaterialien aufgrund von angebotsseitigen Störungen, sind atypisch für eine Abschwungphase. Vielmehr signalisiert hingegen der Produktionsindex das tatsächliche Ausmaß des Geschäftsrückgangs in der österreichischen Industrie. Und dieser ist mit seinem Rückgang auf nur 17,2 Punkte im Keller. 70 Prozent der befragten Unternehmen meldeten einen Produktionsrückgang bis hin zur Einstellung der Produktion. Produktionserwartungen der Industrie schwach Die Produktionserwartungen haben sich angesichts der Verschärfung des wirtschaftlichen Umfelds gegenüber dem Vormonat daher nochmals verschlechtert. Das zeigt sich auch im ähnlich starken Rückgang des vorläufigen Einkaufsmanagerindex für die verarbeitende Industrie in der Eurozone. Dieser hält derzeit bei 33,6 Punkten. Der Produktionsindex landete bei 18,4 Punkte. Auch sank der Index für die Produktionserwartungen der heimischen Betriebe für die nächsten zwölf Monate. Er befindet sich lt. BA EMI auf einem neuen Rekordtief von 29,2 Punkten. Die Hoffnung auf eine sehr rasche Erholung aus der Corona-Krise hat in den österreichischen Betrieben hat somit, trotz angekündigter Lockerung der Beschränkungsmaßnahmen, weiter abgenommen. „Die Sorge über eine länger andauernde oder eine erneut notwendige Verschärfung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, die sich längerfristig dämpfend auf die Nachfrage bzw. die Investitionsbereitschaft auswirken würde, ist dagegen gewachsen“, weiß S. Bruckbauer. Hoffnung auf Lockerungs-Effekte. Mit den Lockerungen der beschränkenden Maßnahmen sollte sich das Geschäftsumfeld für die österreichische Industrie schrittweise wieder bessern, so die Hoffnung der Ökonomen von UC BA.. Der April sollte daher den Tiefpunkt der Corona Krise in der österreichischen Industrie markiert haben, so die weitere Einschätzung der UCBA-Volkswirte. Nach dem massiven Einbruch im April sollte sich die Industriekonjunktur in den kommenden Wochen auf tiefem Niveau stabilisieren können, so die wage Einschätzung. „Wir gehen davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte ein Aufschwung einsetzen wird, der den Rückgang der Industrieproduktion im Gesamtjahr 2020 auf unter 10 Prozent begrenzt“, glaubt S. Bruckbauer. Damit wären die Einbußen der österreichischen Industrie in der Corona Krise geringer als in der Finanzkrise, in der 2009 die Produktion um 12,7 Prozent abnahm. Diese Einschätzung dürfte jedoch nur ein Best-Case-Szenario sein. Dieses ist nämlich sehr abhängig davon, wie die Konjunkturen in der Eurozone im Allgemeinen und in Deutschland sowie Italien und Frankreich im Besonderen anspringen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Ausbreitung des Corona-Virus im Zuge der Lockerungen und im kommenden Herbst. X bankaustria.at FOTO: FW-FOTOGRAFIE / PIXELIO.DE JOURNAL 2/2020 18

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