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BINNENSCHIFF JOURNAL 2020-1

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BINNENSCHIFF JOURNAL 2020-1

BINNENSCHIFF Journal 1/2020 | S16 Klimaschutzanpassungsplanung für Häfen und Binnenwasserstraßen (2020) Die World Association for Waterborne Transport Infrastructure (PIANC) hat eine Erklärung zum Klimawandel veröffentlicht. REDAKTION: PETER BAUMGARTNER Macht was! Macht was! Quelle IBBS In der Erklärung wird nicht nur die Rolle der Eigentümer und Betreiber von Verkehrswasserwegen bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen anerkannt, sondern auch die Notwendigkeit die Hafenund Wasserstraßeninfrastruktur sowie den Betrieb an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Häfen und Wasserstraßen auf der ganzen Welt erleben steigende Luft- und Wassertemperaturen, steigende Meeresspiegel und Veränderungen in Parametern wie saisonale Niederschläge, Wind- und Wellenbedingungen. Viele sehen auch häufigere und schwerere Extremereignisse wie Stürme, Hitzewellen und Dürren. Der Klimawandel stellt ein erhebliches Risiko für Unternehmen, Betrieb, Sicherheit und Infrastruktur – und damit für lokale, nationale und globale Volkswirtschaften – dar. Die Verkehrsinfrastruktur auf dem Wassersektor wird beeinträchtigt. Hafen- und Wasserstraßenbetreiber müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken und sich anzupassen. Die Leitlinien, die von den internationalen Experten der PIANC ausgearbeitet wurden, bieten eine Einführung in die möglichen Folgen des Klimawandels und zeigen einige der Herausforderungen, die angegangen werden müssen, wenn sich Häfen und Wasserstraßen wirksam anpassen sollen. Anschließend wird ein vierstufiger methodischer Rahmen eingeführt, der Hafen- und Wasserstraßenbesitzern/Betreibern helfen soll, eine verbesserte Widerstandsfähigkeit zu planen: Link-Tipp: https://www.pianc.org/publications/envicom/wg178

LOGISTICS HALL OF FAME Die Stufe 1 erleichtert das Verständnis dafür, wie Vermögenswerte, Operationen und Systeme beeinflusst werden könnten und wer an der Ermittlung von Anforderungen an die Anpassung an den Klimawandel beteiligt werden sollte. Die Stufe 2 identifiziert die Art der klimabezogenen Informationen, die zur Vorbereitung einer Anpassungsstrategie benötigt werden, und erläutert, wie die Bezugnahme auf "Szenarien" des Klimawandels dazu beitragen kann, das Spektrum möglicher zukünftiger Veränderungen zu verstehen. Die Stufe 3 beschreibt, wie die Anfälligkeit von Anlagen, Betrieben und Systemen der Wassertransportinfrastruktur bewertet und eine Risikoanalyse durchgeführt werden kann. Die Stufe 4 enthält ein "Portfolio" potenzieller (struktureller, operativer und institutioneller) Maßnahmen, die bei der Entwicklung eines Anpassungspfads zu berücksichtigen sind. Wer soll 2020 in die Ruhmeshalle der Logistik einziehen? Jeder kann ab sofort Persönlichkeiten für die Aufnahme in die LOGISTICS HALL OF FAME vorschlagen oder eine Bewerbung einreichen. Auch Gruppen können vorgeschlagen werden. Die Leistung kann technisch, strategisch, wissenschaftlich, betriebswirtschaftlich oder unternehmerisch sein. Entscheidend ist, dass sie nicht nur für ein einzelnes Unternehmen von Vorteil ist, sondern positive Auswirkungen auf die gesamte Logistik hat. Außerdem muss die Leistung bereits erbracht sein, theoretische Konzepte genügen nicht. Im ersten Wahlgang nominiert das Logistics Hall of Fame Council die Kandidaten, aus denen die internationale Expertenjury ein neues Mitglied wählt. 2019 reihte sich Erich Staake, Vorstandsvorsitzende der Duisburger Hafen AG, als „ Modernisierer der Binnenhafenlogistik“, als 35. Mitglied in die erlauchte Gruppe der weltweit besten Logistiker ein. Sie haben sich in einem Jahr besonders erfolgreich für ihr Unternehmen eingesetzt oder einen richtungsweisenden Impuls gesetzt. Im Vordergrund steht dabei der Nutzen für das eigene Unternehmen, während die Mitglieder der Logistics Hall of Fame große Meilensteine über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinausgesetzt haben. Angela Titzrath, die seit 2017 Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist, wurde 2019 zum Logistics Leader oft he Year gewählt. Ihr schrieb die Jurie zu, dass sie eine „Veränderungsmacherin“ ist und in der kurzen Zeit ihres Wirkens in der HHLA schon herausragende Erfolge erreicht hat. Vorschläge oder Bewerbungen für beide Auszeichnungen sind bis zum 8. Mai 2020 in deutscher oder englischer Sprache kostenfrei und ausschließlich online unter www.logisticshalloffame.net möglich. Die Leitlinie bietet weiters methodische Unterstützung für die jüngste PIANC- Erklärung zum Klimawandel, die es ermöglicht, rechtzeitig Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit zu ergreifen und die Hafen- und Wasserstraßeninfrastruktur den Auswirkungen des Klimawandels anzupassen. Außerdem geht es um die Entwicklung technische Leitlinien zur Anpassung an den Klimawandel. Sechzehn internationale Fallstudien bewährter Verfahren werden der Anleitung beigefügt, zusammen mit verschiedenen Vorlagen, die für die Datenerhebung und -aufzeichnung verwendet werden sollen. (BP) Staake, der mit seinem logport-Konzept für das „Wunder von Duisburg“ verantwortlich zeichnet, hat Duisburg zum größten Binnenhafen Europas gemacht. Staake ist somit der erste Vertreter eines Binnenhafens in der Logistics Hall of Fame. Logistics Leader of the Year sind die Zukunftsmacher und Taktgeber der Branche”, erklärt Juryvorsitzende Anita Würmser. Das neu gewählte Mitglied sowie der “Logistics Leader of the Year” werden anlässlich des jährlichen Logistics Hall of Fame-Empfanges ausgezeichnet, der bereits zum zehnten Mal im Bundesverkehrsministerium in Berlin stattfindet. Die Logistics Hall of Fame wird unterstützt von Politik, Verbänden, Medien, Wirtschaft und Wissenschaft. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer. (RED)

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