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LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 3

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LE-3-2017 | S32 | INTRALOGISTIK + INDUSTRIE 4.0 Supply Chain Power: 5 Technologie- Trends der Logistik von morgen Das Internet der Dinge sowie Entwicklungen in Elektronik, Mechatronik und der Informationstechnologie verändern die Welt der Logistik enorm. Das Internet dient nicht länger vorwiegend als Wissens- und Konsumquelle, sondern auch als Kommunikations- und Verbindungsplattform für Smart Devices bzw. Cyber-Physische Systeme (CPS). Damit entstehen neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Logistik. Fünf Technologien sollten Unternehmen dabei bereits heute im Auge behalten. BEITRAG: WOLFGANG KEPLINGER Standard-Repertoire in modernen Logistikzentren gehören. Wichtige neue Entwicklung in diesem Bereich sind etwa Pick-by-Vision, das dem Mitarbeiter mit Hilfe eines „Smart Glasses“ den nächsten Pick-Ort und die entsprechenden Pick-Informationen anzeigt. Aber auch Pick-by-RFID, bei dem der Mitarbeiter ohne Scannen und damit mit beiden Händen die zu kommissionierenden Waren erfasst und die dazugehörige Warenbuchung automatisch durch das im Handschuh integrierte RFID-Lesegerät erfolgt. Der neueste Logistik-Trend im Bereich der Augmented Reality ist aber Pick-by-Motion, bei der eine Kamera die Gesten des Kommissionierers richtig interpretiert, was wiederrum ein schnelles und effizientes, weil gerätefreies Arbeiten mit beiden Händen ermöglicht. RFID statt Barcode Bei der Automation der Logistik zählen RFIDs mittlerweile zwar schon zu den bekannten Neuerungen, aber ihre Verbreitung ist noch nicht sehr weit fortgeschritten. Die Vorteile der RFIDs, deren technologische Weiterentwicklung und Kostenrückgang werden aber in den nächsten Jahren zu einer kontinuierlichen Ablösung der Barcode-Identifizierung beitragen und somit die Lieferkette dezentraler, schneller und sicherer bezüglich einer größeren Menge von identifizierten Materialien machen. Pick-by … everything Zu den Logistik-Errungenschaften der Augmented Reality gehören Pick-by-Light und Pick-by-Voice, die inzwischen schon fast zum Bionic Enhancements: federleichte Lasten Mit den sogenannten Bionic Enhancements / Wearable Devices unterstützen bewegliche und gesteuerte „Außenskelette“ aus Plastik, Metall, Sensoren, Nanotechnologie und elektronischen Steuerungen den physisch arbeitenden Menschen beim Heben und Manipulieren von sehr schweren Gegenständen. Dies erlaubt ein längeres und ermüdungsfreieres Arbeiten. Zu diesen neuen Logistikhelfern lassen sich auch die sogenannten Cobots oder Collaborative Robots zählen. Diese Roboter nehmen den Menschen wahr und sind darauf programmiert, ihn nicht zu berühren und zu verletzen. Damit werden die Roboter aus den für den Menschen abgesperrten Fertigungsbereichen geholt, was eine neue Form der Mensch-Maschine-Kollaboration erlaubt.

Autonome Transportroboter Erste praktische Anwendungstests zeigen die Möglichkeiten aber auch die aktuellen Grenzen der autonomen Logistik auf, konkret bei Self-Guided Vehicles zu Lande und Unmanned-Aerial Vehicles (UAVs = Drohnen) in der Luft. Zwar mag ein flächendeckender Einsatz von Drohnen zur Paketzustellung in dicht besiedelten Gebieten noch sehr nach Zukunftsmusik klingen – Tests von Drohnen zur Versorgung von schwierig zu erreichenden Gebieten wie einsamen Inseln oder abgelegenen Bergregionen liefern jedoch bereits zufriedenstellende Ergebnisse. Ob die gesetzlichen Hürden für einen flächendeckenden Drohneneinsatz einmal fallen werden, lässt sich jedoch derzeit schwer abschätzen. Intelligente und sehr schnelle Prozessoren, die auch Sensoren für Geschwindigkeiten, Drehungen, Richtungsveränderungen, Beschleunigung und Bremsung enthalten, ermöglichen aber schon heute ein weitgehend selbstgesteuertes und unfallfreies Fliegen der Drohnen. Innerhalb von Logistiklägern gibt schon konkrete Tests mit Self-Guided Logistics-Vehicles. Dazu gehören selbstgesteuerte Hubstapler, die ihre Wege selbständig durch ein Lager finden und dabei auch mobilen Hindernissen ausweichen und zellulare Shuttle-Systeme, die die gleiche Übung auch im Schwarm beherrschen. Materialversorgung für den 3D-Druck Einen signifikanten Einfluss auf die Logistik von morgen hat das 3D-Printing / Additive Manufacturing. Dies wird heute im Plastikbereich und im Metallbereich vor allem dazu verwendet, Bauteile zu erzeugen, die mit einer zerspanenden Technologie nicht oder nicht wirtschaftlich gefertigt werden können. Oder zur Herstellung von Ersatzteilen, die aufgrund des hohen Alters des Maschinenparks in den benötigten geringen Stückzahlen nicht mehr hergestellt werden und für die eine Lagerhaltung über Jahrzehnte hinweg einfach zu teuer ist. Für die Logistik erscheint dieser technologische Trend aufgrund der damit verbundenen De-Materialisierung auf den ersten Blick als bedrohlich. Aber auch 3D-Drucker benötigen eine Materialversorgung, wenn eben mit anderen Materialien und mit einer deutlich geringeren Komplexität. Agile Logistik-Unternehmen werden sich auch diesem Trend frühzeitig anpassen, neue Marktmöglichkeiten erkennen und die neuen Kundenbedürfnisse optimal abdecken. making complexity simple Sicher, flexibel und effizient. KNAPP bietet mit seinen Open Shuttles das ideale Konzept für die Abwicklung komplexer Transportaufträge innerhalb Ihres Lagers. Die autonomen Roboter übernehmen Transportaufgaben aller Art und führen diese selbständig aus. Behälter, Trays, Paletten und Rollbehälter sind übliche Ladungsgrößen für die Open Shuttles. Themen wie Just in time, Just in Sequence und Lastenverteilung werden dort gelöst, wo es am effizientesten ist: im Transportsystem. Die einzigartige, dynamische und autonome Navigationstechnologie reagiert schnell auf Menschen und andere Hindernisse. Selbstständig plant das Open Shuttle seine Routen und findet so immer den effizientesten und schnellsten Weg. ROI Management Consulting AG ROI gehört mit über 2.000 erfolgreichen Projekten zu den führenden Unternehmensberatungen für operative Exzellenz in Forschung & Entwicklung, Produktion und Supply Chain Management (SCM). ROI hilft Industrieunternehmen, Produkte, Technologien und globale Produktionsnetzwerke zu optimieren und Potenziale des Internet of Things (IoT) für Geschäftsmodell- und Prozessinnovationen zu nutzen. (WK/RED) 15. Internationaler Leobener Logistik Sommer 14.–15. September 2017 KNAPP-Lounge industry solutions Efficiency in transport KNAPP Industry Solutions GmbH Ein Unternehmen der KNAPP-Gruppe 8143 Dobl | Österreich kin.office@knapp.com knapp.com

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