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LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 3

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LE-3-2017 | S30 | HANDEL + LOGISTIK 4.0 integrieren und transformieren. Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. geht davon aus, dass „der chinesische Markt zunehmend wichtiger wird - nicht nur aufgrund der großen Anzahl der Konsumenten und Nutzer, sondern auch aufgrund der Möglichkeit innovative Technologien, Geschäftsmodelle und Nutzerverhalten der Zukunft von China zu erlernen. Zudem schauen chinesische Risikokapital-Investoren zunehmend ins Ausland z.B. nach Deutschland, um deutsche Modelle ins Land der Mitte zu bringen oder im deutschen Markt zu investieren.“ Bisher allerdings sind Verbindungen zwischen dem deutschen und chinesischen Start-Up-Markt aufgrund der kulturellen und sprachlichen Unterschiede noch gering. Künftig sollen aber Netzwerke für chinesische und deutsche Investoren, Start-Ups und Großfirmen gebildet werden. Dabei sind insbesondere die Verbindung von deutschen Industriefirmen und chinesischen Start-Ups, die Finanzierung durch Risikokapital in beiden Ländern und Austauschprogramme zwischen chinesischen und deutschen Start-Ups von Bedeutung. Der österreichische Sourcing-Experte Manuel Becvar erklärt, dass „unter den physischen Produkten momentan Markenware und qualitativ hochwertige Artikel sehr gefragt sind. Das fängt bei Luxusgütern wie Uhren an, geht über deutsche bzw. schweizer elektronische Technologie wie z. B. Luftreiniger - da die Luft in den Großstädten so miserabel ist - und kann bis zu Baby-Nahrung reichen: Vor einigen Jahren gab es einen Baby-Nahrungs-Skandal um eine Chinesischen Marke.“ Becvar gibt zu bedenken, dass die Mittel- und Oberschicht im Land der Mitte rasant wächst. Deutschen Firmen hilft Start-Up Factory China Außer Einheimischen haben auch Akteure aus der ganzen Welt Interesse daran, die günstigen Rahmenbedingungen für Gründer in China zu nutzen, um das eigene Unternehmen auf dem chinesischen Markt zu platzieren. Die Start-Up Factory China mit Sitz in Kunshan nahe Shanghai, die sich den Slogan „Der Produktionsstandort für den deutschen Mittelstand in China“ auf die Fahnen schreibt, dient als Inkubator und unterstützt deutsche Firmen beim Aufbau von Gesellschaften und Produktionen im Land der Mitte. Der Vizepräsident der chinesischen Suchmaschinen-Plattform Baidu, Li Mingyuan geht davon aus, dass lokale Dienste das neue „Schlachtfeld“ für Internetfirmen sind. Services auf die von zu Hause aus zugegriffen werden kann und die den Konsumenten Zeit einsparen, haben gemäß Mingyuan die größten Chancen. Dabei ist der Online-to-Offline-Bereich vielversprechend, da dieser auf die Bedürfnisse der Menschen fokussiert. Beispiele sind Taxi-Apps, Smart Shipping Services und spezialisierte soziale Plattformen. Mingyuan sieht die Zensur im Lande als größtes Hindernis für Internet Plus. Veränderte Weltwirtschaft: OBOR Die dritte chinesische Initiative besitzt eine Dimension, die die ganze Weltwirtschaft verändern kann. Die „One Belt, One Road”-Initiative (OBOR), die der chinesische Präsident Xi Jinping ins Leben gerufen hat, bezieht sich auf eine Kombination des Wirtschaftsgürtels Seidenstraße (ein ökonomischer Korridor entlang des eurasischen Kontinents) und der maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts (ein Netzwerk von maritimen Handelswegen, die Asien mit Afrika und Europa verbinden). Laut Aussage der chinesischen Regierung haben bereits 65 Länder weltweit ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet, wodurch ein potenzieller Markt mit 4,4 Milliarden Menschen entstehen würde. Zu OBOR gehören sechs Wirtschaftskorridore: Der China-Mongolei-Russland Wirtschaftskorridor, die Neue Eurasische Landbrücke, der Zentralchina und Westasien Wirtschaftskorridor, der China-Indochinesische Halbinsel Wirtschaftskorridor, der China-Pakistan-Wirtschaftskorridor sowie der Bangladesch-China-Indien-Myanmar Wirtschaftskorridor. Bisher ist noch nicht geklärt, ob das Gesamtprojekt jemals umgesetzt werden kann, da bisher nicht gesichert ist, wer sich konkret an der Initiative beteiligen wird bzw. wer die Einzelprojekte finanzieren wird. Große Herausforderungen sind lokale Gesetzgebungen der Länder und wirtschaftliche Risiken, Währungsschwankungen sowie soziale Instabilität und die Unfähigkeit einiger Länder diese zu bekämpfen. An dieser Stelle möchten wir auf den bereits erschienenen Artikel „China: One Belt, One Road wird konkret“ verweisen, der im LOGISTIK express 2/2017 erschienen ist. (DR)

15./16. November 2017 maritim Hotel berliN www.handelskongress.de J U I J U B B L Ä U M 25 Jahre DhK I L Ä M U Jetzt anmelden! »Kunden. vertrauen. daten. – the new Customer experienCe« u.a. mit © Susie Knoll © Jennifer Fey Josef saNktJoHaNser, Präsident, Handelsverband Deutschland (HDE) | martiN scHulz, SPD-Parteivorsitzender (angefragt) | cHristiaN liNDNer, FDP-Bundesvorsitzender | DuNJa Hayali, Journalistin & Moderatorin (Moderation Deutscher Handelskongress) (v.l.n.r.) alexaNDer birkeN, Vorstandsvorsitzender, Otto Group | ralf kleber, Country Manager Germany, Amazon | Pieter Haas, CEO, MediaMarktSaturn Retail Group & designierter Vorstandsvorsitzender, CECONOMY AG | JoHN Gerosa, Director Retail Markets, Google Germany GmbH (v.l.n.r.) © amanda Berens ebeN sermoN, Vice President, eBay Germany | Prof. Dr. ulricH Walter, Wissenschaftsastronaut & Professor für Raumfahrttechnik | Dr. floriaN HeiNemaNN, Founding Partner, Project A Services GmbH & Co. KG | JuDitH rakers, Moderatorin, Nachrichtensprecherin & Journalistin (Moderation Deutscher Handelspreis) (v.l.n.r.) Eine gemeinsame Veranstaltung von Top-Sponsoren

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