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LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 2

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LE-2-2017 | S24 | HANDEL + LOGISTIK 4.0 Wenn Lebensmittel auf Reise gehen, sind innovative Behälter gefragt In der Lebensmittelindustrie müssen große Warenmengen zu wettbewerbsfähigen Preisen versandt werden. Dies erfordert eine reibungslose Prozesskette von der Ernte über Lagerung, Weiterverarbeitung bis zur Anlieferung im Handel. In vielen Bereichen haben sich branchentypische Lager- und Transportgebinde etabliert, die von Land zu Land differieren können und nicht immer das Optimum darstellen. BEITRAG: PI/REDAKTION DER KLASSIKER DIE GEMÜSEKISTE Beim BICOLOR 180° erkennt man auf einen Blick, wie der Behälter gedreht werden muss. Bei Schoeller Allibert, dem weltgrößten Hersteller von Kunststoffmehrwegbehältern, kennt man die globalen und nationalen Unterschiede. Die langjährige Erfahrung – der Standort in Österreich besteht beispielsweise seit über 40 Jahren – und die weltweite Präsenz sind die Grundlagen für die ständige Entwicklung neuer, innovativer Produkte oder die Optimierung bestehender Lösungen. Letztere ist nicht immer gleich offensichtlich. So machen es neue Produktionstechnologien möglich, dass Behälter beispielsweise bei gleichbleibender Qualität leichter werden oder RFID-Tags integriert werden können. Nur der Vergleich macht daher sicher. Hier ein paar Beispiele von Lager- und Transportgebinden, die sich in der Lebensmittelindustrie schon etabliert haben, aber immer noch optimiert werden. Obst und Gemüse brauchen starre Großladungsträger. Kommen bei der Obsternte Holzkisten zum Einsatz, zeigen sich schnell die Nachteile: Die leeren Behälter sind um bis zu 25 Prozent schwerer, wenn sie feucht sind. Dies macht das Wiegen der enthaltenen Ware umständlich und zeitraubend. Darüber hinaus können Obst und Gemüse durch Feuchtigkeit vorzeitig faulen. Großladungsträger aus Kunststoff hingegen sind robust, bruchsicher und stets gleich in Abmessung und Gewicht – unabhängig von Umgebungseinflüssen. Ihre Lebensdauer liegt bei über zehn Jahren. Das geringe Eigengewicht, das große Innenvolumen sowie die statische Ladekapazität von bis zu 4,5 Tonnen sind weitere Vorteile. Landwirte handhaben ihre Waren damit einfacher, sparen Lagerraum und erfüllen die strengen Hygienevorschriften der Lebensmittelindustrie. Flüssigkeiten? Ab in die COMBO-Box Das Konzept des Intermediate Bulk Container (IBC) basiert auf einem faltbaren Großladungsträger mit einem flexiblen, aseptischen Inliner („Plastiksack“). Letzterer befindet sich im Behälter und kann mit Flüssigkeit befüllt werden. Das flüssige Gut ist so bestens aufgehoben – sicher, hygienisch und kostengünstig. Ein aufwendiger Reinigungsprozess ist überflüssig. Der Behälter lässt sich vielfach stapeln und im entleerten Zustand intelligent zusammenfalten. So werden bei jedem Transport und jeder Lagerung spürbar Kosten eingespart. Typische Anwendungsbeispiele für die COMBO-Box sind die Lagerung und der Transport von Fruchtsaftkonzentrat, Tomatenmark oder Flüssigei. Hygienisch sauber: Mehrwegpaletten aus Kunststoff Mehrwegpaletten aus Kunststoff sind widerstandsfähiger, hygienischer, langlebiger und daher auch umweltfreundlicher, als die herkömmlichen Paletten aus Holz. Schädlings-

efall, Verletzungsgefahr durch Späne oder Absplitterungen und das Vollsaugen mit Wasser kommen bei Kunststoffpaletten nicht zum Tragen. Mit ihrer glatten Oberfläche und den abgerundeten Ecken sind Paletten aus Kunststoff einfach zu reinigen und sauber zu halten. Die Hygienepalette H1 von Schoeller Allibert zeichnet sich besonders durch ihre durchdachte Bauweise und die hohen Reinheitsstandards aus. Damit eignet sie sich für den Einsatz in der Lebensmittelbranche sowie für andere Anwendungen, bei denen ein hoher Wert auf Hygiene gelegt wird. Sie entspricht der EU-Norm DIN plus, ist durch GS1 Germany zertifiziert und mit dem GS-Siegel gekennzeichnet, welches die Qualität und Sicherheit der Palette bestätigt. Drehstapelbehälter schaffen Platz Drehstapelbehälter sind starre, nicht falt- oder klappbare Behälter, die sich durch die Drehung um 180° ineinander nesten oder aufeinander stapeln lassen. Dieser handliche und robuste Behältertypus eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen wie beispielsweise die Weinernte oder die Verarbeitung von Fleisch. Die Behälter haben konstante Tara-Werte und ermöglichen so die schnelle und korrekte Erfassung der Ladung. Im Leerzustand sparen sie bis zu 70 Prozent an Lagerraum. Besonders hygienisch und stabil sind Behälterversionen mit gasgeblasenem und damit geschlossenem Umlaufrand, wie sie beispielsweise bei einem großen Fleischverarbeiter in Österreich im Einsatz sind. Eine zweifarbige Ausführung erleichtert die Positionsermittlung. Klapp- und faltbare Kleinladungsträger Faltbare Kleinladungsträger sparen im Leerzustand bis zu 80 Prozent Platz im Vergleich zu starren Behältern und reduzieren somit die Kosten beim Rücktransport. Die kontinuierliche Luftzufuhr über die perforierten Seitenwände und das abgerundete Design der Ecken und Kanten machen den Behälter optimal für den Transport von Obst und Gemüse. Diese „Klappsteigen“ sind daher die wirtschaftlichste Lösung für Logistiker, Obstgroßhändler oder -versender. Die Obsternte, ein klassischer Anwendungsfall der MAXILOG. den Grundmaßen 400x300 und 600x400 mm. Im Lebensmittelbereich kennt man ihn als Brotbehälter, Fleischkasten oder Gemüsekiste, aber auch in Form von Joghurtsteige oder Käsereifungsbehälter. Letzterer Anwendungsfall ist länderspezifisch und so unterscheidet sich zum Beispiel die Lösung in Spanien (Manchego-Käse) merklich von der in England (Cheddar-Käste). In Österreich produziert Schoeller Allibert seit über 40 Jahren Eurobehälter für namhafte Kunden aus der Lebensmittelindustrie und hat damit so manchen Branchenstandard gesetzt. (RED) Softdrinksirup im faltbaren Mehrweggebinde. Das COMBO-Konzept macht es möglich. Die MAXILOG hat mehr Innenvolumen und weniger Gewicht als vergleichbare Großladungsträger. Die H1 Palette von Schoeller Allibert ist GS1 Germany zertifiziert und zeichnet sich durch ihre durchdachte Bauweise aus. Die Klassiker: Die Bäckerkiste und die Gemüsekiste. Der Klassiker: Eurobehälter Wenn man umgangssprachlich von einer „Plastikkiste“ spricht, so meint man zumeist den klassischen Eurobehälter, häufig mit

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