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LOGISTIK express Fachzeitschrift | 2017 Journal 2

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LE-2-2017 | S16 | HANDEL + LOGISTIK 4.0 Paketshop oder Packstation? Mit DHL hat man die Qual der Wahl Mit der größten Dichte an Paketshops und einem Marktanteil von 25 Prozent nach nur einem Jahr schickt sich die DHL Paket an, den Österreichischen Paketmarkt im Sturm zu erobern. Die Kooperation mit Billa ist nur eines von vielen Puzzelteilchen auf dem Weg zum erfolgreichen Gesamtbild. REDAKTION: ANGELIKA GABOR • www.logistik-express.com/ tag/news-dhl-paket/ • www.logistik-express.com/ seo-keywords/ DHL Paket Geschäftsführer Günter Birnstingl Im unlängst publizierten Branchenradar KEP Dienste in Österreich 2017 der KREUT- ZER FISCHER & PARTNER Consulting GmbH zeigt sich, dass DHL Paket (Austria) offensichtlich den Geschmack der Kunden getroffen hat. Mit rund 25 Prozent Marktanteil liegt der Paketdienstleister in seinem ersten vollständigen Geschäftsjahr an zweiter Stelle im Ranking. Dafür wurden alle national und international versendeten Express- und Standardpakete im B2C/C2C Paketmarkt ohne Gewichtsbeschränkung evaluiert. Wer in so kurzer Zeit auf so große Nachfrage stößt, muss wohl etwas besser machen als der Mitbewerb, nur was? Abdeckung & Öffnungszeiten Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg ist die Erreichbarkeit, weiß DHL Paket Geschäftsführer Günter Birnstingl: „Durch unsere große Standortdichte sind wir für Versender und Empfänger gleichermaßen leicht zu erreichen. 90 Prozent der Bevölkerung erreichen einen unserer Shops binnen 10 Minuten – in der Stadt zu Fuß, am Land mit einem Fahrzeug. Und wir arbeiten daran, diesen Prozentsatz noch zu erhöhen.“ Auch die Öffnungszeiten spielen eine große Rolle, denn während ein traditionell eingesessener Anbieter seit einigen Jahren auf die Samstagsöffnung seiner Filialen sehr zum Leidwesen vieler Kunden verzichtet, konnte sich die DHL Paket mit Billa einen Partner sichern, der durch seine langen Öffnungszeiten auch in der tiefsten Provinz besonders attraktiv ist. Insgesamt umfasst das Paketshop-Netzwerk der DHL Paket in Österreich bereits weit mehr als 2.200 Standorte – und ist damit in dieser Hinsicht klar die Nummer Eins. Um der steigenden Nachfrage am Paketmarkt gerecht zu werden, wurden kürzlich sowohl in Graz als auch in Wien neue Paketverteilzentren in Betrieb genommen. Kundenservice vs Greißlersterben Komfort und Flexibilität für Versender und Empfänger haben Priorität – das merkt man vor allem bei den Zusatzangeboten. So erscheinen kundenorientierte Empfängerservices, wie Abend- und Samstagszustellung und die individuelle Wunschtagzustellung besonders verlockend. Doch auch die Tatsache, dass man beim Brotholen gleichzeitig ein Paket versenden kann, macht Freude. „Wir bekommen sehr viel positives Feedback von unseren Paketshop-Partnern. Denn wer in der Bäckerei ein Paket holt, nimmt in den meisten Fällen auch gleich sein Weckerl mit.

So kommt unser Partner auf 25 bis 30 Kontakte mehr pro Tag und hat die Chance, seinen Umsatz im Kerngeschäft zu steigern und bekommt obendrein noch eine Entlohnung für seine Dienstleistung. Somit helfen wir kleinen Unternehmen wie eben beispielsweise Bäckereien, ihr Überleben zu sichern“, erklärt Birnstingl. Gerade in ländlichen Gegenden ist das eine wichtige Unterstützung für die Nahversorger. Packstation 24/7 Wer am Sonn- oder Feiertag das dringende Bedürfnis verspürt, ein Paket aufzugeben, der hat mit etwas Glück eine der österreichweit 50 Packstationen in der Nähe. Diese öffentlich zugänglichen, unbemannten Paketversende- und –abholstationen gibt es derzeit in Innsbruck, Salzburg, Linz, Klosterneuburg, Brunn am Gebirge, Graz, Schwechat, Wiener Neudorf und natürlich in Wien. Um den hohen technischen Aufwand solcher Stationen auszugleichen, ist eine hohe Frequenz nötig. Dafür ist die Handhabung denkbar einfach: man druckt zu Hause das passende Versandlabel aus (oder klebt das Rücksendelabel auf), scannt bei der „Paketwand“ das damit beklebte Päckchen und legt es in das sich öffnende Fach, von wo es von einem DHL-Fahrer abgeholt wird. Oder man lässt sich Sendungen direkt an solch eine Station liefern, beispielsweise wenn man selten zu Hause ist. Sobald das Paket die Packstation erreicht hat, erhält der Kunde eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail und kann es mittels sendungsbezogener mobiler TAN abholen, bei Bedarf ist sogar die Bezahlung einer Nachnahmegebühr möglich. Klingt einfach – ist es auch. „Das ist auch praktisch, wenn man beispielsweise bei Bestellungen im Internet seine Privatadresse nicht bekanntgeben möchte“, meint Birnstingl. Wer langfristig erfolgreich sein möchte, muss natürlich auch Trends im Auge behalten. Was hält der Versandexperte von Drohnen? „Meiner Meinung nach ist die Belieferung mit Drohnen kein Thema für die breite Masse. Aber wenn es darum geht, ein Herzmedikament auf eine Skipiste zu einem Lawinenopfer zu bringen, ist das sicher eine gute Möglichkeit. Generell ist die Lieferung mit Drohnen vermutlich eher für entlegene, schwer zugängliche Gebiete interessant. Aktuell haben wir jedenfalls nichts in diese Richtung geplant, auch wenn wir natürlich konzernintern das Thema erforschen.“ Und wie sieht es mit dem Lastenrad aus, das in Wien immer wieder auf der politischen Agenda auftaucht (und verschwindet)? „Das Lastenrad ist hinsichtlich des CO2-Ausstoßes natürlich unschlagbar, allerdings sind sowohl die Kapazität, als auch der Einsatzradius naturgemäß sehr begrenzt. Aber wenn ich an Salzburg und seine Innenstadtpoller denke, wäre das für manche Lieferungen eine interessante Option“, so Birnstingl. (AG) DHL Packstation 24/7

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