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LE-4-2015

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

MANAGEMENT Chancen &

MANAGEMENT Chancen & Herausforderungen von automatisiertem Fahren Automatisiertes Fahren ist eine der entscheidenden aktuellen Entwicklungen im Fahrzeugsektor und beschäftigt weltweit sowohl die Industrie als auch die Konsumenten. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten dadurch entstehen, beleuchtete das Forschungszentrums VIRTUAL VEHICLE in Graz. Die steirischen Forscher beschäftigen sich seit Jahren zusammen mit Fahrzeugherstellern mit Fahrerassistenzsystemen und automatisiertem Fahren und sehen für die Steiermark und Österreich große Chancen. DAS SELBSTFAHRENDE FAHRZEUG IST KEINE ZUKUNFTSMUSIK MEHR - TECHNISCH SIND HOCHENT- WICKELTE UND VOLL- AUTOMATISIERTE AUTOS SCHON HEUTE MÖGLICH. INDEX: VIRTUAL VEHICLE www.v2c2.com In das Auto einsteigen, anschnallen, Ziel eingeben und einfach zurücklehnen - denn das Fahrzeug übernimmt den Rest. Automatisiertes Fahren nimmt immer konkretere Formen an und ist durch Assistenzsysteme in heutigen Fahrzeugen bereits ansatzweise vorhanden. Die Automobilindustrie arbeitet weltweit mit Hochdruck an den Lösungen für automatisiertes Fahren und neue Player wie Google sehen darin ein weiteres Betätigungsfeld. Das Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE beschäftigt sich seit Jahren zusammen mit Fahrzeugbauern wie beispielsweise BMW mit Lösungen für diesen neuen Industriebereich und sieht darin große Chancen für die Steiermark und Österreich. Dr. Jost Bernasch, Geschäftsführer des VIRTUAL VEHICLE: „Automatisiertes Fahren wird den globalen Automobilmarkt in den nächsten 20 Jahren dramatisch ändern. Studien sehen bis 2040 bis zu 70 Millionen hochautomatisierte, vollautomatisierte und autonome Fahrzeuge im Markt. In der Entwicklung der technologischen Lösungen können wir hier in der Steiermark gemeinsam mit unseren Partnern einen großen Beitrag leisten.“ Zudem soll die Steiermark zu einer Testregion für autonomes Fahren werden. Dies wäre eine ideale Ergänzung zum virtuellen Testen der technologischen Lösungen und damit würde das Tor zu einer effizienten Entwicklung der hochkomplexen Systeme im Fahrzeug der Zukunft weit aufgestoßen. Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann: „Die Technologien für selbstfahrende Autos werden federführend von steirischen Unternehmen wie Magna, AVL, Dewetron oder AT&S entwickelt. Das Kompetenzzentrum VIR- TUAL VEHICLE forscht gemeinsam mit der TU Graz bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich. Die Steiermark bietet damit die besten Voraussetzungen, Testregion für autonomes Fahren zu werden. Unsere hochinnovativen Unternehmen müssen ihre Technologien vor der Haustür testen können.“ VIRTUAL VEHICLE ist ein international aktives Forschungszentrum in Graz, Österreich, das leistbare, sichere und umweltfreundliche Fahrzeuge für Straße und Schiene entwickelt. Wesentliche Elemente der Forschung und Entwicklung sind die Verknüpfung von numerischer Simulation und experimenteller Absicherung sowie eine umfassende Systemsimulation bis hin zum Gesamtfahrzeug. Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisieren in einem internationalen Netzwerk aus Industrieund Forschungspartnern neue Lösungen und entwickeln innovative Methoden und Technologien für das Fahrzeug von morgen. Aktuell arbeiten über 100 Industriepartner (u.a. Audi, AVL, BMW, Daimler, MAN, MAGNA, Porsche, Renault, Siemens oder Volkswagen), sowie neben der TU Graz mehr als 45 weltweite universitäre Forschungsinstitute eng mit dem VIRTUAL VEHICLE zusammen. Im Geschäftsjahr 2014 lag die Betriebsleistung bei 21 Millionen Euro. (CS) 50 LOGISTIK express 4|2015

Das Forschungszentrum VIRTUAL VEHICLE beschäftigt sich seit Jahren zusammen mit Fahrzeugbauern wie beispielsweise BMW mit Lösungen für diesen neuen Industriebereich und sieht darin große Chancen für die Steiermark und Österreich. Foto: BMW Group AUTOCONTACT 2015: Sprung in die Auto-Zukunft Mit der AUTOCONTACT ging von 28. bis 30. September eine der größten Mobilitätsveranstaltungen des Landes - mit über 200 internationalen Branchenvertretern - über die Bühne. Das selbstfahrende Fahrzeug ist keine Zukunftsmusik mehr – technisch sind hochentwickelte und vollautomatisierte Autos schon heute möglich: Daher widmete auch Steirische Autocluster ACstyria seine insgesamt neunte Fachveranstaltung, die Autocontact 2015, dem Thema „Connected Mobility“. Franz Lückler, Chef des 220 Unternehmen umfassenden Mobilitätsnetzwerks, brachte die Hauptbotschaft des Events zu Beginn auf den Punkt: „Das vernetzte Fahrzeug wird die Mobilität revolutionieren – insbesondere für Zulieferer entsteht ein immenses Marktpotenzial.“ Dieses wolle der ACstyria in einem Vorstoß mit Politik und Industrie auch mit einer steirischen Modellregion für selbstfahrende Fahrzeuge nutzen, so Lückler in seinen Begrüßungsworten. Auf Interesse stieß dieses Vorhaben auch bei den mehr als 200 internationalen Gästen aus der Automobilbranche sowie den hochkarätigen Vortragenden – so auch der Global Lead Analyst Christoph Stürmer von der Unternehmensberatung PwC: „Die Automobilzulieferer müssen für diese Revolution gerüstet sein. Erwarten wir bis 2021 doch eine Verdreifachung des Jahresumsatzes auf satte 120 Milliarden Euro im Bereich der vernetzten Fahrzeuge“, so der Experte in seinem Vortrag. Oliver Bahns, Global Director im Bereich Automotive, bei Hewlett- Packard pflichtete dem bei: „Die Vernetzung der Fahrzeuge bildet die Grundlage für die Mobilität der Zukunft. Die Herausforderung liegt darin, die aufkommenden zig Millionen Daten zu managen.“ Das massive Wachstum der Branche wirke sich auch auf die Bedienelemente im Fahrzeug und das Mobilitätsverhalten generell aus, (LE) INDEX: ACSTYRIA www.acstyria.com LOGISTIK express 4|2015 51

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