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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK WIR HABEN

INTRALOGISTIK WIR HABEN UNTER DEM NAMEN 'LINDE ROBOTICS' EINE STRATEGISCHE PART- NERSCHAFT MIT DEM ROBOTIK-SPEZIALISTEN BAYLO GESCHLOSSEN. SVEN KAULBACH Nanu, wer fährt denn da? Effizienz- und Produktivitätssteigerungen im Lager liegen im Interesse jedes Unternehmens, das wirtschaftlich handelt. Moderne Flurförderzeuge können dazu einen beträchtlichen Beitrag leisten. Manchmal fahren sie sogar ganz allein – effizienter geht es nicht. INFO: LINDE MH www.linde-mh.at Etliche Unternehmen sehen die Anschaffung neuer Lagertechnik und Fahrzeuge als notwendiges Übel, bei dem sie die Kosten möglichst gering halten wollen. Dass allerdings die Anschaffungskosten auf die Lebensdauer eines Gerätes oder Fahrzeuges gerechnet nur einen Bruchteil des Gesamtbetrages ausmachen, bestätigt ein TÜV-zertifizierter Leistungstest: wenn nämlich bei laufendem Betrieb Energie, Wartungsaufwand und Arbeitszeit eingespart werden können, ist das im Endeffekt wesentlich mehr wert als ein kleiner Einkaufsvorteil. Wirtschaftlichkeit zählt Egal, um welches Gerät es sich handelt, auf die gesamte Lebensdauer gerechnet sind die größten Kostentreiber Löhne und Gehälter des 20 LOGISTIK express 4|2015

Bedienpersonals. In herkömmlichen Angeboten für Investitionsentscheidungen war bislang von Wirtschaftlichkeit allerdings wenig zu lesen. Hier schafft der TÜV-zertifizierte Leistungstest, dessen Anwendungsbereich Stapler, Niederhubwagen und Schubmaststapler umfasst, Abhilfe, wie Dkfm. Sven Kaulbach, Geschäftsführer der Linde Fördertechnik GmbH, erklärt. Schon 2013 siegten die Linde Dieselschwerstapler im Vergleich von 5 Geräten großer Hersteller hinsichtlich Produktivität und sparsamen Energieverbrauchs. Bei den neuesten Tests stellte sich heraus: auch die Lagertechnikgeräte sind wirtschaftlicher als vergleichbare Wettbewerbsfahrzeuge. Um eine aussagefähige Auswertung erstellen zu können, werden die Zeit je Arbeitsspiel, das Tankgewicht vor und nach jedem Arbeitsspiel bei Diesel-/Gasfahrzeugen bzw. der Stromdurchfluss bei E-Gabelstaplern und die Umgebungs- und Kraftstofftemperatur dokumentiert. Zur Auswertung der gemessenen Daten werden die Zeiten und Verbrauchswerte auf eine Palette umgerechnet und dann auf die gewünschte Palettenanzahl bzw. Zeitfenster extrapoliert. Kaulbach: „Im praxisnahen Leistungstest hat sich gezeigt, dass unsere Fahrzeuge für LKW-Ladezyklen weniger Zeit brauchen als andere Fahrzeuge – das spart Zeit und damit auch Betriebsstunden, Energie und Servicekosten. Gleichzeitig sind sie darüber hinaus besonders ergonomisch, was unserer Philosophie entspricht: als Markt- und Innovationsführer die Themen Effizienz, Ergonomie und Sicherheit voranzutreiben.“ Betrachtet man die Total Cost of Ownership, kann also ein Fahrzeug, dessen Anfangsinvestition höher liegt, sich im Endeffekt durchaus als wesentlich günstiger herausstellen. Mit Fahrer oder ohne? Durch das Voranschreiten von „Industrie 4.0“ liebäugeln viele Unternehmen damit, die Automation auch auf ihre Logistik auszudehnen. In der Produktion sind Roboter schon seit längerem erfolgreich im Einsatz. Ob sich ein La- ger für den Einsatz fahrerloser Transportsysteme (FTS) eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: die Automatisierung ist dann sinnvoll, wenn die Lasthandling-Prozesse keine oder nur geringe Wertschöpfung aufweisen – der klassische Transport von A nach B also -, sich häufig wiederholen, längere Wegstrecken umfassen und im Idealfall zumindest auf Zwei-Schicht-Betrieb ausgelegt sind. „Um auf die Nachfrage unserer Kunden nach FTS zu reagieren, haben wir unter dem Namen ‚Linde Robotics‘ mit dem Robotik-Spezialist Balyo eine strategische Partnerschaft geschlossen. Mit dem automatisierten Hochhubwagen Linde L-MATIC L HP und dem automatisierten Schlepper Linde P-MATIC sind auch bereits die ersten Modelle auf dem Markt und im Einsatz“, freut sich Kaulbach. Erste Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt, etwa bei namhaften Automobilherstellern und Konsumgüterproduzenten. Das Tolle am neuen System: Die auf Standardgeräten von Linde basierenden und mit Balyo-Technologie betriebenen autonom fahrenden Flurförderzeuge benötigen zur Navigation im Raum weder Laserreflektoren noch Schienen oder Magnete. „Die Fahrzeuge nutzen eine eingebaute autonome, lasergestützte Technologie, welche zur Orientierung im Raum örtliche Gegebenheiten wie Mauern, Regale oder Pfeiler verwendet und sich anhand einer digitalisierten Karte bewegt“, berichtet Kaulbach. Dadurch lassen sich Routen jederzeit einfach abändern. Dank umfangreicher Software sind die Fahrzeuge vollständig ins Lagerverwaltungs- und Warenwirtschaftssystem eingebunden und können bequem überwacht werden. Die frei gewordenen Mitarbeiter können sich somit komplexeren Aufgaben widmen. (AG) REDAKTION: ANGELIKA GABOR a.gabor@ logistik-express.at Über 1.000 Typen Vom Sichtlagerkasten für die Lagerung von Kleinteilen bis zur neuen Generation Schwerlastbehälter für schwere Lasten und großvolumige Komponenten – in jedem Farbton lieferbar. Mehr Highlights der Lagerwelt: www.bito.at 2015_Anzeige_BITO_AT_70x297.indd 1 04.05.2015 12 LOGISTIK express 4|2015 21

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