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LE-4-2013

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK | SERVICE

INTRALOGISTIK | SERVICE Perfektes Warten statt „bitte warten“ Ein gut geöltes Getriebe läuft wie geschmiert, und eine sorgfältig gewartete Intralogistikanlage erfreut mit wenig ungeplanten Unterbrechungen. Damit alles zuverlässig fließt, haben die „Engineers of Flow“ von LTW ihren Kundenservice breit und kompetent aufgestellt. RedaktioN: ANGELIKA THALER Wenn sich ein Hochregallager im Produktivbetrieb befindet, dann ist dabei vor allem Verfügbarkeit gefragt – Zeit ist Geld. Wenn ein System stillsteht, weil beispielsweise ein einzelnes Bauteil aufgrund von Verschleiß den Dienst einstellt, dann werden auch schnell nachgelagerte Prozesse in Mitleidenschaft gezogen. „Manche sich anbahnende Störung könnte durch vorbeugende Wartung und den Austausch solcher Bauteile abgefangen werden“, bestätigt Werner Schön, Leiter der LTW-Kundendienstabteilung. In Zeiten, in denen Verfügbarkeit und Produktivität oberste Priorität haben, um den komplexen Fertigungsprozess nicht aufzuhalten, müssen die Anlagen einfach laufen – komme was wolle. Einer für alles Bei unvorhergesehenen Problemen – die in den besten Kreisen vorkommen – ist es wichtig, rasch einen Verantwortlichen zu finden. Dies gilt insbesondere für einen Betrieb, denn findet man ihn nicht, wirkt sich das rasch negativ auf das Unternehmen aus. Kommen nun in einer Anlage sämtliche Komponenten vom Regalbediengerät über die Fördertechnik bis hin zu Software und Steuerung vom selben Hersteller, hat man nur einen einzigen zuständigen Ansprechpartner, und dementsprechend rasch wird an einer Problemlösung gearbeitet. Schön: „Als Generalunternehmer und Komplettanbieter im Intralogistikbereich steht LTW auch nach der Auftragsfertigstellung und Abnahme für schnelle Reaktionszeiten, kurze Wege und kompetente Unterstützung“. Wer mit einem Hochregallager vertraut ist, weil er es mit aufgebaut hat, ist natürlich prädestiniert, es während des gesamten Lebenszyklus zu betreuen. Innerhalb des Serviceteams wird das Knowhow durch steten Erfahrungsaustausch weitergegeben: „Es nützt wenig, wenn einer alles weiß, aber das Wissen leider gerade nicht verfügbar ist“, so Schön. Von dieser Strategie profitieren auch die Servicepartner, denn der Wissenstransfer findet nicht nur intern statt. Musterbeispiel Seit gut eineinhalb Jahren steht in Bremen das neue Logistikzentrum von ZF Services, der After-Sales-Tochter des Antriebs-und Fahrwerk-Technologiekonzerns ZF. Dank stark steigender Absatzzahlen und auch vermehrter Kundenansprüche war eine neue, leistungsfähige Logistikanlage unumgänglich. Die Anforderungen an den Generalunternehmer für Planung, Bau und pauschalen Wartungsvertrag hatten es in sich: 24-Stunden-Hotline an sechs Wochentagen mit einer Stunde Reaktionszeit – und eine garantierte Verfügbarkeit von 99 %. Bei der Ausschreibung für das Projekt ging LTW als Sieger hervor, nicht zuletzt auch wegen der Synergieeffekte, die durch den Bau des bereits 2009 in Schweinfurt errichteten Lagers entstanden. Damals hatte LTW sechs Regalbediengeräte beigesteuert. Zwar gibt es große Unterschiede bei der Höhe der beiden Projekte, trotzdem kann LTW viele Komponenten einheitlich konzipieren – ein großer Vorteil hinsichtlich kritischer Ersatzteile. „LTW sorgt langfristig für die Wartung und Reparatur aller Gewerke. Eine Anlage – ein Ansprechpartner. Damit sind wir bis jetzt gut gefahren“, erklärt die ZF-Logistikplanerin Mascha Krauss. Schulung Dank umfangreicher Schulung durch LTW inklusive fingierter Störungen noch vor der Inbetriebnahme kann das sechsköpfige ZF Services-Instandhaltungsteam viele Szenarien selbst bewältigen, was viel Zeit spart. Die vorbeugende Wartung findet nach einem klar definierten Muster statt: Zweimal zwei Wochenenden pro Jahr, zwei Techniker vom LTW-Servicestützpunkt Bielefeld gemeinsam mit zwei Instand Haltern von ZF Services in gemischten Teams. „Es ist ein wechselseitiges Lernen: LTW profitiert von unseren Beobachtungen aus dem Alltagsbetrieb – wir gewinnen Einblick in Anlagenteile, die wir selber unterm Jahr nie auseinandernehmen“, erläutert ZF-Instand Halter Martin Könnecke. Und fügt hinzu: „Wissen ist bekanntlich die einzige Ressource, die sich durch Teilen vermehrt. Bei LTW wird dieser Grundsatz gelebt.“ (AT) 36 LOGISTIK express Ausgabe 4/2013 www.logistik-express.com

Erstklassig im Zentrum Europas Pfungen: Tor zur Welt Die Schenker Schweiz AG baut in Pfungen bei Zürich ein riesiges Logistikzentrum. Die Streck Transport Schweiz nahm ihr neues Umschlaglager direkt nebenan bereits am 21. Oktober 2013 in Betrieb. Beiden Speditionen geht es um Effizienzsteigerungen und Netzwerkoptimierungen. RedaktioN: Ursula Schmeling Am 17. Oktober 2013 feierte die Schenker Schweiz AG Richtfest für ihr neues Logistikzentrum in Pfungen. Bis zum Frühjahr 2014 entstehen auf einem 38.500 m2 großen Areal Gebäude mit mehr als 4.600 m2 Umschlagsfläche, 7.000 m2 Logistikfläche mit 66 Rampen und rund 2.400 m2 Bürofläche in Niedrigenergiebauweise. Das neue Logistikterminal entspricht den höchsten Sicherheitsanforderungen und verfügt über ein Zutrittsberechtigungssystem, Kameraüberwachung und eine Sprinkleranlage. Schenker investiert 40 Mio. CHF in das Projekt. Nach Firmenangaben handelt es sich dabei um die bislang größte Investition in der Schweiz. Mit diesem Projekt erweitert Schenker nicht nur die Logistikfläche in der Schweiz, es führt in Pfungen auch die bisherigen Standorte Embrach und Kloten zusammen. Einweihung bei Streck Ebenfalls von einer Mietimmobilie in Embrach in Eigentum in Pfungen ist Schenker- Nachbar Streck Transport umgezogen. Das Unternehmen nahm dort am 21. Oktober ein 13 Mio. CHF teures Distributionszentrum und Bürogebäude in Betrieb. Auf einem 18.300 m2 großen Grundstück entstand ein Distributionslager mit 2.000 m2 Umschlagfläche, 800 m2 Logistikfläche für Regal- und Blocklagerhaltung und zwei Gefahrgutkammern. Die Halle verfügt über 33 Lkw-Rampen, eine Lkw-Seitenrampe, einen Scherenhubtisch und fünf Gefahrguttore. Daneben wurde ein Bürogebäude mit 820 m2 Bürofläche sowie 220 m2 Sozialräumen in Minergiebauweise errichtet. Die neue Streck-Anlage entspricht ebenfalls den höchsten Sicherheitsanforderungen und verfügt über ein Zutrittsberechtigungssystem, ein automatisches Ortungssystem, Kameraüberwachung, Rauchmelder und Sprinkleranlagen. Das Gebäude entspricht darüber hinaus vollumfänglich den Umweltzielen der Streck Transport Gruppe mit tageslichtabhängiger Beleuchtungssteuerung, Beheizung mit Wärmepumpe, kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung und vollständiger Meteorwasserversickerung. In Pfungen werden nationale und internationale Sammelgut- und Linienverkehre, Lagermanagement und Mehrwert schaffende Dienstleistungen wie auch am zentralen Standort Möhlin angeboten. Die Streck Transport AG betreibt acht Niederlassungen in der Schweiz. Es wurden bisher rund 26.000 Paletten-Stellplätze bewirtschaftet und jährlich über 400.000 Sendungen bewegt. Schenker Schweiz will in Pfungen integrierte Logistiklösungen anbieten. Der neue Standort bietet viel Raum für Mehrwertleistungen wie Kommissionierung, Zollabfertigung, Produktionsversorgung oder Lagerlogistik. Schenker verfügt in 11 Niederlassungen (Aarau, Basel, Bern, Eiken, Embrach-Embraport, Genf, Schaffhausen, Stabio, St. Margrethen, Zürich und Zürich-Flughafen) über mehr als 65.000 m2 Lager- und Umschlagsfläche. Zusätzlich wird in den Grenzbüros in Basel (Weil), Basel Umschlagbahnhof, St. Margrethen, Thayngen und Wolfurt (AT) professionelle Zollabfertigung angeboten. Die Gemeinde Pfungen befindet sich sieben Kilometer westlich von Winterthur und besticht durch eine hervorragende geographische Lage mit bester Anbindung an das nationale und internationale Straßennetz. Die Autobahnanschlüsse A1 (St. Gallen – Zürich) und A4 (Winterthur – Schaffhausen) sowie der Flughafen Zürich-Kloten sind in wenigen Fahrminuten erreichbar. Richtfest bei DB Schenker Mit ihren neuen Hubs in Pfungen wollen die Schenker Schweiz AG und die Streck Transport AG ihre nationalen und internationalen Netze weiter optimieren. Beide Unternehmen erhoffen sich von den modernen Immobilien außerdem Effizienzsteigerungen im Betrieb. Flächenopportunitäten, die Flughafennähe und die Stärke des Wirtschaftsraums Zürich/ Winterthur/St. Gallen gaben den Ausschlag für die Investitionen in Pfungen. Zuvor hatten bereits die Transport- und Logistikunternehmen Andres, Badertscher, Gatra, Go Express, Postlogistics und Stoll die Vorteile von Pfungen erkannt. (US) 12. Internationale Fachmesse für Distribution, Materialund Informationsfluss 25.– 27. Februar 2014 Neue Messe Stuttgart Intelligent vernetzen Komplexität beherrschen NEU Im Rahmen der LogiMAT Handel im Fokus: E-Commerce · Multichannel Stationär · Katalog Jetzt informieren und dabei sein! Tel. +49 (0)89 32391-253 www.logimat-messe.de

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