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LE-4-2012

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

KOMBINIERTER VERKEHR

KOMBINIERTER VERKEHR Österreich-Hamburg-Connection Die HHLA-Bahntochter Metrans hat die Betriebsgesellschaft des trimodalen Containerterminals im österreichischen Donauhafen Krems von der Mierka Donauhafen Krems GmbH & Co. KG erworben. Das Terminal verbindet seit Oktober die deutschen Seehäfen direkt mit dem Wirtschaftsraum Niederösterreich. Redaktion: KARIN WALTER Das Containerterminal auf dem Gelände des Donauhafens Krems bietet einen trimodalen Anschluss an die Verkehrsträger Bahn, Lkw und Binnenschiff. Es verfügt mit vier Gleisen von je 680 Metern Länge und einer Fläche von 30.000 m 2 über alle Ausgangsbedingungen für ein umfassendes Angebot in der maritimen Containerlogistik. Das Volumen im Containerumschlag lag im vergangenen Jahr bei 30.000 Standardcontainern (TEU). Der Gesamtumschlag des Mierka Donauhafens Krems belief sich auf 1,2 Mio. Tonnen. Nach dem großen Coup, den der Mierka Donauhafen Krems im vergangenen Jahr durch die strategische Zusammenarbeit mit dem Logistikkonzern Rhenus gelandet hat, setzt der niederösterreichische Hafenstandort seine Wachstumsstrategie in diesem Jahr weiter fort: Seit Oktober führt der tschechische Kombioperateur Metrans die Regie an dem trimodalen Containerumschlagplatz des Binnenhafens in Krems. „Mit Metrans wollen wir unsere Position als multimodale Freight Station mit maßgeschneiderten Logistiklösungen durch die Stärkung der maritimen Logistik ausbauen“, kommentiert Hubert Mierka, geschäftsführender Gesellschafter der traditionsreichen Mierka Donauhafen Krems GmbH & Co. KG den strategischen Schritt. „Das breit gefächerte Leistungsportfolio und die Kundenneutralität des Kombioperateurs Metrans passen ausgezeichnet zu unserem Geschäftsmodell.“ Das Terminal in Krems wurde in den vergangenen 20 Jahren von der WienCont Container Terminal Gesellschaft betrieben und in den vergangenen Jahren zu einem von Reedereien und Speditionen gut frequentierten Containerumschlagplatz ausgebaut. Durch die Übernahme des Containerterminals durch Metrans, einer Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG, dürfen sich die Kunden nun über eine direkte Anbindung des Standortes im Herzen Niederösterreichs an die norddeutschen Seehäfen freuen. In einem ersten Schritt haben die neuen Terminalbetreiber aus der Tschechischen Republik bereits drei Zugpaare pro Woche eingerichtet, die die Containerladungen aus Krems mit den Terminals Hamburg und Bremerhaven verbinden. Für die nächste Ausbaustufe ist bereits angedacht, die Verkehrsfrequenz auf fünf Zugpaare pro Woche anzuheben. Umfassendes Leistungsportfolio Mit Metrans hält am niederösterreichischen Donauhafen ein Unternehmen Einzug, dessen Leistungsportfolio im Containerumschlag durch umfassende Serviceleistungen in den Bereichen Zollabwicklung, Sendungsverfolgung, Lkw-Transporte sowie der Reparatur und Lagerung von Containern ergänzt werden. „Mit dem neuen Standort Krems erweitern wir unser Metrans-Netzwerk um einen verkehrsgeografisch ideal in der Mitte Niederösterreichs gelegenen Terminal“, kommentiert Metrans-Geschäftsführer Jiri Samek die mit der Übernahme verbundene Expansionsstrategie. „Krems bietet uns ausgezeichnete Voraussetzungen, um die Österreich- Verkehre von und zu den von uns bedienten europäischen Seehäfen weiter auszubauen.“ Das Containerterminal im Hafen Krems ist bereits das siebte von Metrans betriebene Inlandterminal. Die Anlagen in der tschechischen Hauptstadt Prag sowie in der südslowakischen Stadt Dunajská Streda nutzt der Kombioperateur als Hubs, die große Mengen vor dem Weitertransport in der Region bündeln. Alle weiteren Metrans-Terminals in Zlín, Pilsen und Ostrava (alle Tschechien), Košice (Slowakei) sowie der neue österreichische Stützpunkt dienen als Zielterminals für ein- und ausgehende Verkehrsströme. In der ostböhmischen Stadt Ceská Trebová plant der Kombioperateur Anfang kommenden Jahres einen weiteren Hub-Terminal in Betrieb zu nehmen, über den dann auch die Krems-Verkehre mit den deutschen Seehäfen laufen werden. In der ersten Baustufe des rund 180 Kilometer östlich von Prag gelegenen neuen Terminals wird eine Abfertigungskapazität von etwa 150 Zügen pro Woche sowie eine Lagerkapazität von zunächst 4.500 Standardcontainern (TEU) entstehen. Auch hier wird über eine Erweiterung perspektivisch bereits nachgedacht. (WAL) 30 LOGISTIK express Ausgabe 4/2012 www.logistik-express.com

LOGISTIK SZENE Networken in Basel In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine kosteneffiziente Logistik mehr denn je entscheidend für den Unternehmenserfolg. Nur wer flexibel auf Angebot und Nachfrage reagiert, kann sich behaupten. Damit die Logistikexperten in Industrie, Handel, Spedition und Transport den dynamischen Entwicklungen der Märkte begegnen und gleichzeitig auch den steigenden Qualitätsanforderungen gerecht werden können, müssen sie sich kontinuierlich weiterbilden und gegenseitig austauschen. Redaktion: URSULA SCHMELING Und weil Basel das Zentrum der Schweizer Logistikszene ist, richtet der Lehrstuhl für Logistikmanagement der Universität St. Gallen seit fünf Jahren seinen Logistikdienstleistungs-Kongress in Basel aus. Erstmalig wurde die Veranstaltung in diesem Jahr mit einem festlichen Bankett am Vorabend eröffnet. Der deutsche Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer erwies sich als veritabler Publikumsmagnet. Am Folgetag diskutierten hochkarätige Referenten und Kongressteilnehmer unter dem Motto „Herausforderungen meistern in volatilen Märkten“ über zentrale verkehrspolitische Themen und innovative Logistikkonzepte vor dem Hintergrund dynamischer, globaler, makroökonomischer Veränderungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Auswirkungen von eCommerce auf Verlader, Spediteure und Transporteure. Um die Märkte von Morgen verlässlich und schnell zu erkennen und zu bedienen, empfahl Beat Simon, CEO Europe bei Agility Logistics, in den Firmen Markt-Know-how aufzubauen und in entsprechende Abteilungen und Human Resources zu investieren. Für den langfristigen Erfolg müssten Organisationen noch flexibler werden. Kurze Entscheidungswege, flache Hierarchien und schnelle Reaktionen auf Marktveränderungen seien gefragt. Der variable Kostenanteil müsse konsequent erhöht werden. Fixe Kosten seien je länger desto schädlicher. Neben der Fähigkeit, „Out-of-the-box“ denken zu können, sei „interkulturelle Kompetenz“ erfolgsentscheidend. Dies leite sich aus der Machtverschiebung von Europa und Nordamerika nach Asien und der regionalen Fokussierung von Märkten ab. Die Kongressteilnehmer vermissten allerdings „Out-of-the-box“-Denken bei zahlreichen Referaten. Es wurde zu viel Altbekanntes abgespult. (US) PoH_190_x_92.Image.qxp_(LOGISTIK express) 31.10.12 20:03 Seite 1 FOTO: ISTOCKPHOTO.COM www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 4/2012 31

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