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LE-4-2011

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK

INTRALOGISTIK Shuttlesystem optimiert Retourenmanagement Im Logistikzentrum Haldensleben hat Hermes Fulfilment sein Retourenmanagement mit einem leistungsfähigen Shuttle-System von KNAPP aufgepeppt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Redaktion: Angelika thaler Als Mitglied der Otto-Gruppe hat sich die Hermes Fulfilment GmbH als Full-Service-Provider einen Namen gemacht, schließlich umfasst das Angebot sämtliche Dienstleistungen entlang des Warenstromes. Ein wichtiger Bereich ist hierbei das Retourenmanagement, das eine der Kernkompetenzen darstellt – von der Annahme über die Aufbereitung bis hin zur Neuverpackung. Um den Service zu optimieren, entschied sich das Unternehmen, dem Standort Haldensleben neuen Schwung zu verleihen. Entscheidung: OSR-Shuttle Dass letztendlich ein Shuttle-System zum Zug kommen würde, war anfangs noch offen. „Wir haben eine neutrale Ausschreibung gemacht, die unterschiedliche Lösungskonzepte für Lagersysteme der unterschiedlichsten Anbieter zuließ“, verrät Dr. Jürgen Schieleit, Systementwicklung, Hermes Fulfilment GmbH. So habe es hinsichtlich des Arbeitsplatzbereiches sehr ähnliche Lösungsvorschläge gegeben, doch KNAPP konnte besonders in puncto Ganzheitskonzept überzeugen: „Die Lösung ist für uns ideal, einerseits ist sie dank der ergonomischen Arbeitsplätze sehr mitarbeiterfreundlich, andererseits erhalten wir mehr Lagerplätze und dank einfachtiefer Lagerung ist ein jederzeitiger Zugriff möglich, das war uns sehr wichtig.“ Insgesamt biete das System einfach den höchsten Mehrwert. 1 Million Artikel Das KNAPP OSR Shuttle bildet das Herzstück des neuen, automatischen, rund eine Million Artikel fassenden Retourenlagers. Es versorgt 30 Arbeitsplätze auf zwei Ebenen, die zu Spitzenzeiten bis zu 15.000 Artikel kom- missionieren. Im Vergleich zu davor, wo alles manuell eingelagert wurde, ein gewaltiger Unterschied. „Im neuen System gibt es etwa 176.000 Stellplätze, die sich über 30 Gassen erstrecken. So können stündlich 2.000 Retouren-Mischbehälter direkt vom Wareneingang kommend übernommen und eingelagert werden“, beschreibt Schieleit die Dimensionen der Anlage. Die aufbereitete Retourware kommt in Mischbehältern auf Rollwägen ins Lager, wo diese automatisch entstapelt und nach erfolgter Prüfung mittels Fördertechnik in das OSR Shuttlesystem eingelagert werden. Viele Produkte bleiben nur wenige Stunden bis zu ihrer erneuten Kommissionierung hier. Als vorteilhaft erweist hier die systemimmanente Redundanz durch Reserveleistung der über 700 Behälter pro Gasse. „Die spezielle Ausführung des Arbeitsplatzes in Kombination mit der Kommissionierung aus Mischbehältern ermöglicht es uns, Schwankungen in der Auftragsstruktur auszugleichen und gleichzeitig eine hohe Kommissionierleistung zu erzielen“, ist Schieleit erfreut. Einfaches Kommissionieren Ein zentraler Touchscreen-Monitor versorgt die Mitarbeiter mit klaren und übersichtlichen Informationen. Besonderer Wert wurde bei der Gestaltung darauf gelegt, dass sämtliche Anzeigen und Bedienelemente innerhalb des idealen Gesichtsfeldes liegen. Falls nötig, kann sich das Bedienpersonal auch ein Produktfoto anzeigen lassen, um Fehlkommissionierungen zu vermeiden. Noch schnell ein Kontrollscan, dann erfolgt direkt am Arbeitsplatz das neue Labelling für die nachfolgenden Prozesse. Die Put-to-Light Anzeige hilft, sofort den richtigen Zielbehälter zu finden. „Bei den Arbeitsplätzen sind wir völlig flexibel, jede Station kann auf jedes Produkt zugreifen und mehrere Auftragstypen abwickeln“, betont Schieleit. Besonders effizient ist hierbei der Ware-zur-Person Arbeitsplatz „Pick-it-Easy Fashion“, der speziell auf die Bedürfnisse der Mode-Branche zugeschnitten und trotzdem äußerst ergonomisch ist. Ergonomie und Effizienz Alle Arbeitsplätze entsprechen den Richtlinien von KiDesign, KNAPPs intelligentem Design für Ware-zur-Person Lösungen, das den Prinzipien der Ergonomie, Ergodynamik und Multifunktionalität folgt. Dazu zählt beispielsweise die Höhe der Auftragsbehälter ebenso wie die schräge Anordnung der Quellbehälter für optimale Zugriffe. „Aus der chaotischen Anordnung in Mischbehältern ergibt sich ein idealer Mix zwischen Lagerdichte und Kommissionierleistung“, weiß Schieleit. Fertige Auftragsbehälter werden in das System eingeschleust und vor dem Versand nach Kundenaufträgen sortiert. Auch die Wartung der Anlage ist effizient, integrierte Servicebühnen im Liftbereich und an jeder Regalgasse ermöglichen das schnelle Erreichen jeder einzelnen Position ohne spezielle Schutzausrüstung. Ein Interlock- Schlüsselsystem verhindert, dass Unbefugte sich Zutritt verschaffen. „Von der Auftragsvergabe bis zur ersten Betriebsaufnahme vergingen nur 10 Monate, nach einem Jahr konnten wir bereits mit Volllast fahren. Aus heutiger Sicht würde ich dieses System ohne zu zögern wieder wählen“, ist Schieleit zufrieden. Der Aufwand hat sich gelohnt: das Logistikzentrum Haldensleben zählt nun zu den modernsten Versandzentren in Europa. (AT) 32 LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 www.logistik-express.com

EXPRESSLOGISTIK Hier wird nichts aufgeschoben! Bei DHL Express wird die Bearbeitung von Sendungen aller Art bekanntlich nicht auf die lange Bank geschoben. Davon profitieren nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch Großunternehmen wie die UniCredit Bank Austria AG, die auf den störungsfreien Ablauf sowie die sichere und rechtzeitige Ankunft ihrer Sendungen bestehen. Redaktion: Anna steiner Seit nunmehr 19 Jahren vertraut die Bank Austria auf die Dienste von DHL Express. Beide Unternehmen wachsen mit ihren Aufgaben und bauen auf gegenseitiges Vertrauen. Laut Ralf Schwieghöfer, Geschäftsführer von DHL Express, ist die Zusammenarbeit ein perfektes Beispiel, wie Logistik anhand von individuellen Kundenbedürfnissen funktioniert. Schnell und sicher Natürlich ist es auch wichtig, dass das Geburtstagsgeschenk von Tante Susanne rechtzeitig zu ihrem Ehrentag von derselben ausgepackt werden kann. Bei Bankgeschäften haben Verlust oder verspätete Ankunft von Dokumenten meist dennoch schwerwiegendere Konsequenzen, als bloß eine eingeschnappte Verwandte. Deshalb garantiert die Bank Austria ihren Kunden, das Abwickeln von Dokumentengeschäften innerhalb von 24 Stunden zu erledigen. Dabei vertraut das Bankunternehmen auf die Schnelligkeit von DHL Express. „In DHL sehen wir einen starken Logistik- Partner, der unsere Qualitätserfordernisse und – was am Wichtigsten ist, die unserer Kunden – erfüllt“, so Alfred Kupferschmidt, Head of Global Transaction Banking Austria der Bank Austria, über die langjährige Zusammenarbeit mit DHL und ergänzt: „Um eine Express-Bearbeitung der Dokumente für Export- und Importgeschäfte auf fortwährend höchstem Niveau für unsere Kunden zu gewährleisten, gilt es, Reibungsverluste und Leerläufe zu vermeiden.“ Unter anderem kann genau dies durch die Kooperation mit DHL Express garantiert werden. Dokumente werden von den Mitarbeitern der Bank Austria fertig bearbeitet, alle weiteren Schritte, die für den Versand nötig sind, werden jedoch von DHL Express übernommen. Umgekehrt können Dokumente nur bearbeitet werden, wenn diese rechtzeitig in der Früh auf dem Schreibtisch der verantwortlichen Fachkraft liegen – was die Logik verlangt, wird aber nicht von jedem Botendienst eingehalten. Rechtzeitige Lieferung Alfred Kufperschmidt Head of Global Transaction Banking Austria Bank Austria bis 9 Uhr in der Früh ist eine der Garantien, die DHL Express Geschäftskunden bietet. Durch das 9:00 Produkt von DHL Express kann dies auch bei Zustellungen aus den Bundesländern einfach verwirklicht werden. „Die Bankkunden rufen uns über eine eigene Kundennummer an oder erteilen uns gleich online den Auftrag“, erläutert Schwieghöfer und erklärt weiter: „Die Dokumente werden danach zuverlässig bis 9 Uhr früh des nächsten Tages abgeliefert.“ Dies ermöglicht den Mitarbeitern der Bank Austria eine stressfreie Bearbeitung der Dokumente, die abends wieder von DHL abgeholt werden und bereits am nächsten Tag den Zielort erreichen. Um Fehlern vorzubeugen beziehungsweise Lösungen für aufkommende Probleme schnell parat zu haben, sind nicht nur langjährige Erfahrung und gut strukturierte Planung nötig, wie sie DHL Express vorweisen kann. Wichtig ist es auch, die einzelnen Arbeitsschritte für beide Seiten transparent zu halten. Wissen, was kommt Im Laufe der langjährigen Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Unternehmen wurde eine stabile Vertrauensbasis geschaffen, die sich natürlich auch positiv auf die gegenseitige Zusammenarbeit auswirkt. Laut Kupferschmidt sind die Mitarbeiter von DHL Express mit den üblichen Geschäftsabläufen der Bank Austria bestens vertraut und können daher genau einschätzen, worauf es wann ankommt. Die Zusammenarbeit steigt, laut Schwieghöfer, mit den Qualitätsansprüchen der Bankkunden. Auf dieser Grundlage soll auch die zukünftige Zusammenarbeit von DHL Express und Bank Austria basieren. Denn echtes Service ist es, so Kuperschmidt, die Bedürfnisse des Kunden schon vorab zu kennen. Das Dreamteam DHL Express und Bank Austria wird wohl auch zukünftig durch optimale Arbeitsteilung und das gewisse Gespür für die Prioritäten des anderen qualitativ hochwertige Ergebnisse in kurzer Zeit liefern. (AS) Ralf schweighofer Geschäftsführer DHL EXPRESS www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 33

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