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LOGISTIK express Fachzeitschrift

INTRALOGISTIK GS1

INTRALOGISTIK GS1 Austria bietet Lösungen für jedes Problem Durch das GS1 Austria Solution Provider Program müssen Unternehmen nicht lange nach Lösungen suchen. Die Liste der Solution Provider Partner ist lang und deckt jeden erdenkbaren Bereich ab. Also nicht verzagen – GS1 Austria fragen. redaktion: ANNA STEINER Das GS1 Austria Solution Provider Program ist in Österreich einmalig und kann mit keinem anderen Programm verglichen werden, versichert auch Alexander Peterlik, Projektleiter für das GS1 System und Ansprechpartner für Fragen rund um das Programm. Sie benötigen einen neuen Barcodescanner, PDA, MDE oder eine EDI Anbindung für die raschere Erfassung und Weiterleitung interner und externer Daten? Oder sind auf der Suche nach der optimalen Lösung für eine praktische Etikettierung Ihrer Waren? In der Liste der Dienstleistungsunternehmen, die kundenorientierte Lösungen für jedes Problem anbieten, finden sich sowohl Kommunikationsexperten, wie die Motorola Österreich GmbH, als auch Ansprechpartner, wenn es um das richtige Etikett geht, wie die Pago Etiketten und Etikettiersysteme GmbH. Das UNTERNEHMEN GS1 Austria stellt seinen Anwendern mit dem GS1 System eine Reihe von aufeinander abgestimmten Standards und Lösungen zur Verfügung. Die Basis bilden die weltweit eindeutigen GS1 Identifikationsnummern für Standorte, Artikel, Versandeinheiten usw. Diese finden Verwendung in den darauf aufbauenden Standards für Barcodes, den elektronischen Datenaustausch (eCom), das Stammdatenmanagement (GDSN) und die Radiofrequenztechnik (RFID/EPCglobal). www.gs1.at Effektive Qualitätsverbesserungen Mit der Vereinheitlichung unternehmensinterner, sowie auch externer Datenformate und Datenträger garantieren die GS1 Standards bereits seit den 80er Jahren störungsfreie Abläufe entlang der Wertschöpfungskette. Durch das Solution Provider Program wurde ein weiterer Schritt gesetzt, die global anerkannten Standards in der Praxis anwenden zu können. Auch Klein- und Mittelbetriebe haben so die Möglichkeit, durch die Auslagerung beliebiger Arbeitsprozesse einen größeren und vor allem qualitativ hochwertigeren Output zu produzieren. Die Transparenz innerhalb der Prozesse leidet durch diese Art der Arbeitsteilung nicht, da jeder Schritt nachvollziehbar bleibt. Ein wichtiger Aspekt, möchte man im internationalen Markt wachsen und bestehen. Flexibilität bleibt erhalten Die GS1 Austria Solution Provider befinden sich im ständigen Austausch mit anderen Mitgliedern von Arbeitsgruppen der GS1 Austria, wodurch anfallende Anpassungen der Standardisierungskonzepte gemeinsam mit GS1 Austria erarbeitet werden können. Denn obwohl das Credo Effizienzsteigerung durch nachvollziehbare Arbeitsschritte eine der Grundideen der GS1 Standards ist, passen sich Solution Provider Partner an die Bedürfnisse der von ihnen betreuten Unternehmen an und reagieren auf technologische Weiterentwicklungen, sowie auch gesetzliche Neuerungen. Durch das aus praktischer Erfahrung stammende Wissen der Partner wird versucht, für jedes Problem, das der volatile Markt aufwirft, eine Lösung zu finden. Um diese Lösungskompetenz auch in Zukunft garantieren zu können, wird eifrig an der Liste der teilnehmenden Unternehmen gefeilt. Einer der nächsten Schritte wird es sein, die Liste der Lösungsanbieter durch Hochregalund Lagertechnik Unternehmen zu erweitern, so Peterlik zu den geplanten Optimierungen des Programms. (AS) „Das GS1 Austria Solution Provider Program kann man mit nichts vergleichen.“ A l e x a n d e r P e t e r l i k ALEXANDER PETERLIK Projektleiter GS1 System FOTO: ISTOCKPHOTO.COM 30 LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 www.logistik-express.com

Eine Reise durch die Zeit INTRALOGISTIK Steht ein Firmenjubiläum an, dann schweifen die Gedanken zwangsläufig in die Vergangenheit. Wie hat alles begonnen, was hat sich in der Zeit verändert, wo stehen wir heute und was sind die Herausforderungen der Zukunft? Diese Fragen beschäftigen in diesen Tagen auch Rainer Buchmann, Geschäftsführer von SSI Schäfer, Graz. RedaktioN: JULIA WINDMÜLLER Zehn Jahre gibt es das Unternehmen in dieser Konstellation bereits. Und es hat sich viel verändert. Damals erfolgte die strategische Übernahme des 1985 gegründeten Unternehmens Peem durch die SSI Schäfer Gruppe. Ohne Zweifel ein Einschnitt in der Geschichte der Firma, denn als neues Familienmitglied galt es, sich in die neue Gruppe einzufügen und ihr zugleich etwas Einzigartiges zu verleihen. Und das ist gelungen. So öffnete sich Peem für die Veränderung und schöpfte alle Potenziale aus. Von den Synergien, die sich daraus ergaben, profitierten beide Seiten. Mit dem Bekenntnis zum Standort Graz sowie der Verdoppelung der Mitarbeiterzahl wurde der Intralogistikspezialist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region. Neue Jobs wurden geschaffen und Marktfelder erobert. Außerdem „gelang es SSI Schäfer so, in dem immer wichtiger werdenden Markt der hochdynamischen Kleinteilekommissionierung seine Position auszubauen und durch die zahlreichen Innovationen des österreichischen Unternehmens zum internationalen Technologieführer aufzusteigen“, schildert Rainer Buchmann. So hat SSI Schäfer sein Produkt- und Leistungsportfolio komplettiert und die Position als Weltmarktführer weiter gefestigt. Zahlreiche Ranking-Veröffentlichungen in verschiedenen Ländern unterstreichen diesen Anspruch. Heute beläuft sich die Exportquote von SSI Schäfer, Graz, auf über 95 Prozent. „Von Graz aus unterstützen wir über 50 Auslandsniederlassungen mit logistischen Lösungen und Realisierungskompetenz“, so Buchmann. Wie international das Unternehmen mittlerweile aufgestellt ist, zeigt auch die jährlich stattfindende Inhouse-Messe „Logistica“, an der bis zu 200 Teilnehmer aus über 30 Ländern teilnehmen. Dabei soll der Ausbau der Internationalität künftig noch weiter vorangetrieben werden. Risikofaktor: „Das weitere Wachstum ist nicht durch den Markt begrenzt, sondern durch die notwendige, begleitende Personalentwicklung. Denn Herausforderungen dieser Art sind nur mit extrem motivierten Rainer Buchmann Geschäftsführer SSI Schäfer Peem und kompetenten Mitarbeitern zu meistern. Sie sind ein entscheidender Baustein des Unternehmens“, so Buchmann. So bleibt zu hoffen, dass sich hier auch zukünftig ausreichend qualifizierte Mitarbeiter finden, die das Unternehmen weiter vorantreiben. Doch besteht das Unternehmen auch die zukünftigen Anforderungen der Branche? Bisher hat SSI Schäfer, Graz, mit seinen Entwicklungen erfolgreich den Nerv der Zeit getroffen. Doch wie sieht das in den nächsten Jahren aus? „SSI Schäfer Peem hat sich rechtzeitig auf die kommenden Herausforderungen des Marktes vorbereitet und entsprechende Produkte und Lösungen entwickelt“, schildert Buchmann. So wird der E-Commerce zum Beispiel die Intralogistik ohne Zweifel weiter fordern. Dem begegnet das Unternehmen mit der Fulfilment Factory. „Eine revolutionäre Lösung, welche die Lieferungen der B2B- und B2C-Kunden in ein- und demselben Distributionszentrum vereint, was mit herkömmlichen Lösungen nicht zu realisieren ist“, erklärt Buchmann. Das System wurde erstmalig auf der CeMAT Julia Windmüller Logistik express Redaktion c/o freie Journalistin vorgestellt und stieß dort bereits auf großes Interesse. Außerdem hat der Intralogistikspezialist besonders bei speziellen Branchen neue und zukünftige rechtliche Vorgaben im Blick. So gilt zum Beispiel der auf der CeMAT prämierte SSI Order Verifier besonders für die Pharmabranche als zukunftsweisend. Denn die Innovation dient der vollautomatischen, artikelgenauen Prüfung und Dokumentation von Warensendungen. „Das System stellt einen Quantensprung für die Qualität der Auslieferung im Kleinteilebereich dar, der gleichzeitig die neuen rechtlichen Bestimmungen z.B. in der Medikamentendistribution im Hinblick auf Fälschungssicherheit abdeckt“, erklärt Buchmann. Und dies sind nur zwei der vielen Systeme, welche den Anforderungen der Zukunft entsprechen sollen. Wenn die nächsten zehn Jahre vergehen, wird ein neuer Rückblick in die Vergangenheit zeigen, ob das Unternehmen seinen eigenen Ansprüchen und denen des Marktes gerecht geworden ist und erreicht hat, was es sich nach den ersten zehn Jahren zum Ziel erkoren hat. Bisher deutet alles darauf hin. (JW) „Hier in Graz haben wir sowohl Zugang zu gut ausgebildeten Fachkräften für unsere Produktion als auch zu Top- Ingenieuren.“ Rainer Buchmann www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 31

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