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LOGISTIK express Fachzeitschrift

NETZWERKE IN ÖSTERREICH

NETZWERKE IN ÖSTERREICH BVL startet mit Top-Events zu Jahresbeginn Bei der BVL Österreich jagt ein Veranstaltungshighlight das nächste. Gerade eben ging der 2. Tiroler Logistiktag über die Bühne, steht der 9. Steirische Logistiktag vor der Tür. Und im März ist es wieder so weit, der 28. Logistik-Dialog lockt die Branche in die Eventpyramide Vösendorf. Save the dates! Redaktion: Angelika Thaler Ein voller Erfolg war der Tiroler Logistiktag im Innsbrucker Grand Hotel Europa am 10. November. Schließlich geht das Thema „Nachhaltigkeit in der Logistik“ inzwischen jeden etwas an. So ging es in Fachvorträgen und der Plenumsdiskussion vor allem darum, praxisbezogene und auch leistbare Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung logistischer Prozesse, Gebäude und Verkehre aufzuzeigen. ROMAN STIFTNER Präsident BVL Österreich Treffpunkt Graz Den optimalen Start ins das Jahr 2012 können Logistikinteressierte am 19. Jänner 2012 im Congress-Center Flughafen Graz-Thalerhof erwischen: die Regionalgruppe Steiermark/ Kärnten lädt ein, das Thema „Von der Steiermark hinaus in die Welt“ zu beleuchten. Hierbei geht es um Logistikinfrastruktur ebenso wie moderne Dienstleistung und effizientes SCM als wesentliche Erfolgsfaktoren für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Doch auch Vorhersagetools, Best Practice-Beispiele, Diskussionsrunden und der persönliche Austausch mit Branchenexperten lohnen einen Besuch. Branchentreff Vösendorf Österreichs alteingesessenste Logistikveranstaltung öffnet auch 2012 wieder ihre Pforten im Congress Center der Pyramide Vösendorf/ Wien, diesmal am 15. und 16. März. Motto: „Effizient vernetzen – Ergebnisse verbessern“. Dazu führen unter anderem die „7 Thesen“ der BVL Österreich: 1) Erst die Struktur, dann den Prozess optimieren; 2) Komplexe Prozesse erfordern operative Exzellenz; 3) Effizienz und Ressourcenschonung sichern Nachhaltigkeit 4) Logistik-Partnerschaften sind Strategien der Zukunft; 5) Innovationen in Supply Chains rentieren sich; 6) Moderne Logistikinfrastruktur braucht Multimodalität und 7) Volatiles Umfeld verlangt intelligentes Risikomanagement. Wie genau diese Thesen umzusetzen sind, wie man Herausforderungen meistert und noch Vieles mehr verraten die Vortragenden und Diskutanten des Logistik-Dialogs der BVL Österreich. Nicht verpassen sollte man auch die parallele Fachausstellung „Logistik Tools“ und den Galaabend. (AT) Gekommen, um zu bleiben Bei Fragen zur Standortsicherung haben Unternehmen eine lange Liste an Faktoren zu beachten. Neben ausreichend qualifizierten Fachkräften, Förderungen, Rohstoffen und so weiter, müssen auch logistische Rahmenbedingungen eine Rolle spielen. Redaktion: Anna Steiner Ohne optimale logistische Grundlagen ist es kaum möglich auf die derzeit volatile Wirtschaftslage, den Trend hin zum Export und die abnehmende Wertschöpfungstiefe angemessen zu reagieren. Der Verein Netzwerk Logistik Österreich (VNL) strebt das Ziel an, logistische Belange langfristig auf die Agenda jedes österreichischen Unternehmens zu setzen, um von jedem Standort aus am globalen Markt bestehen zu können. In China fällt ein Fahrrad um Die globale Vernetzung zwingt jedes Unternehmen dazu nicht nur am weltweiten Konkurrenzkampf teilzunehmen, sondern auch auf vorhersehbare und unvorhersehbare Ereignisse aller Art rund um den Globus zu reagieren. Neben perfekter Planung - die für jeden Logistikexperten an sich nichts Neues sein sollte - ist hierfür auch die Bereithaltung eines Notfallplans von Bedeutung welcher auch in kürzester Zeit angewendet werden kann. Anders wird es beinahe unmöglich auf Schwankungen am Markt angemessen zu reagieren, um für die Sicherung der Firmen zu sorgen und gleichzeitig auch deren Weiterentwicklung zu fördern. Lokal das Ganze sehen Um all diesen Herausforderungen gerecht zu werden, müssen Prozesse zwischen Produktionsbetrieben, dem Handel und Logistikanbietern perfekt aufeinander abgestimmt sein, aber auch Infrastruktur und Informationsfluss zwischen den Partnern innerhalb der Supply ANNA STEINER Logistik express Redaktion Chains, dürfen nicht ins Stocken geraten. All diese Prozesse alleine im Auge zu behalten ist natürlich beinahe unmöglich, der Austausch mit wirtschaftlichen und politischen Kooperationspartnern unumgänglich. Diese Aspekte werden vom VNL immer wieder neu ins Gedächtnis gerufen, sollten jedoch auch langfristig Teil des Verantwortungsbereiches jedes Unternehmens sein. (AS) 16 LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 www.logistik-express.com

Qualität auf allen Ebenen NETZWERKE IN ÖSTERREICH Am 6. Oktober 2011 war es wieder soweit, die jährliche Verleihung des österreichischen Staatspreises für Unternehmensqualität fand in dem luxuriösen Ambiente des Palais Ferstel im ersten Wiener Gemeindebezirk statt. Ein Beispiel dafür, wie erfolgreiche Unternehmen sich angemessen ehren lassen können. Redaktion: Anna Steiner Wenn Schnelligkeit und Produktionssteigerung am aktuell volatilen Markt an erster Stelle stehen müssen, leidet nicht zuletzt die Qualität der Arbeit darunter. Die Quality Austria GmbH stellt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bereits mit der Möglichkeit für Unternehmen, sich für den Staatspreis für Unternehmensqualität zu bewerben, die Grundlage für ein nachhaltig qualitativ hochwertiges Arbeiten zu Verfügung. Mut zur Selbstkritik Das Wagnis muss von Unternehmen lediglich eingegangen werden. Laut DI Axel Dick, seinerseits Prokurist und Marketingleiter der Quality Austria GmbH, ist der erste Schritt zur Qualitätsverbesserung der Mut zur Selbstbewertung. Orientieren kann man sich hierfür an den Kriterien des EFQM Business Excellence Modells, welches einen ganzheitlichen Überblick über das Qualitätsmanagement eines Unternehmens garantiert. „In den Assessments vor Ort hinterfragt ein Assessorenteam die praktische Umsetzung, zeigt Stärken auf, regt aber auch Diskussionen um weitere Verbesserungen an. Das Ergebnis mündet in einem konkreten Feedback Report“, erklärt Dick die systematische Vorgehensweise innerhalb der Arbeitsgruppen. Gemeinsam Lösungen finden und dabei in der Praxis auch jeden Mitarbeiter mit einzubeziehen – dies sind wichtige Kriterien zum nachhaltigen Erhalt von Qualität innerhalb eines Unternehmens. Was das unter anderem bedeutet, konnte man bei der diesjährigen Austria Winner’s Conference erfahren. Staatspreis Gewinner Worthington Cylinders: 1.v.l. Dipl.-Ing. Christian Schönbauer (Sektionschef Energie und Bergbau im BMWFJ), 2.v.l. David J. Kelly (Geschäftsführer Worthington Cylinders) mit seinem Team, 1 v.r. Konrad Scheiber Praktische Beispiele Im Zuge der interessanten Ansprachen und Diskussionen, wurde bald klar, dass die Erreichung von Qualität nicht von heute auf morgen passiert. Eingeleitet wurde der Abend in diesem Jahr durch die Ansprachen von Herr Dipl. Ing. Werner Müller, Bereichsvorstand Fertigung und Qualitätsmanagement Diesel Systems Robert Bosch GmbH und Herrn Dkfm. Ernest Fiedler, Kaufmännischer Werkleiter und Standortleitung der Robert Bosch AG in Hallein in Salzburg. Beide Herrschaften als Vertreter des Unternehmens, welches im Vorjahr mit dem Award ausgezeichnet worden ist. Fiedler machte besonders auf die essentielle Bedeutung erfolgreicher Unternehmenskommunikation für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens aufmerksam. Am Standort der Bosch AG in Hallein wird persönlicher Kontakt der Führungsebene zu den Mitarbeitern besonders gefördert. Der Besuch der Werkleitung bei den Mitarbeitern des Werkes zählt bereits fix zur täglichen Agenda. Jeder Mitarbeiter muss dazu motiviert sein, die Qualität des Unternehmens auf dem höchsten Level zu halten. Wird gute Arbeit nicht nur anerkannt, sondern auch angemessen geehrt, ist der Ansporn, weiterhin mehr als nur sein Bestes geben zu wollen, natürlich groß. Daher orientiert sich die Leitung der Robert Bosch AG in Hallein an dem Sprichwort: „Tell me and I´ll forget, show me and I may remember, involve me and I´ll understand“ - und kann nicht zuletzt dadurch auf eine bisher erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Der Quality Winner’s Austria Award ist das Tüpfelchen auf dem I, um auch die letzten Energiereserven aus jedem Mitarbeiter herauszuholen. Motivation durch Anerkennung Der Award kann als Signal nach außen gesehen werden, dass das Unternehmen nachweislich exzellente Leistungen erbringt: „Er ist aber auch ein starker Motivationsfaktor und vermittelt einen neuen Energieschub für die nächsten Schritte in eine erfolgreiche Zukunft.“ Neue Energie und frische Motivation konnte in diesem Jahr der Gewinner des Staatspreises für Unternehmensqualität, der niederösterreichische Gasflaschenhersteller Worthington Cylinders GmbH, aus der Bundeshauptstadt mit nach Hause nehmen. Das Unternehmen, welches bereits im Jahr 2008 mit dem Award ausgezeichnet und 2010 als bestes Großunternehmen gewürdigt wurde, gilt als Vorbild im Bereich der Mitarbeiterpolitik, sowie Prozess- und Produktqualität. Überzeugt hat Worthington Cylinders die Jury besonders durch das ausgeprägte strategische und weitsichtige Denken. Kriterien wie Gewinn - und Produktivitätssteigerung oder Erweiterung des Kundenkreises, spielen bei der Entscheidung der Jury über die Gewinner wie es scheint eine untergeordnete Rolle. Doch passt die Qualität und stimmen Management und Mitarbeiterkommunikation lässt eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensbilanz nicht lange auf sich warten. (AS) www.logistik-express.com LOGISTIK express Ausgabe 4/2011 17

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