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LE-4-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

Transport Transparenz

Transport Transparenz zählt! Als erstes Logistikunternehmen Österreichs hat Gebrüder Weiss seinen Nachhaltigkeitsbericht nach international anerkanntem Standard aufgesetzt und ist mit dem GRI-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. Redaktion: ANGELIKA THALER Wenn es um eine transparente und messbare Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit geht, dann sind die Berichtsparameter der Non-Profit-Organisation „Global Reporting Initiative“ (GRI) weltweit anerkannter Standard. Einen Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Qualitäts-Standard erstellt man nicht von heute auf morgen. Es gilt, eine Vielzahl an Kriterien zu erfüllen, angefangen bei der Berichtsstruktur bis hin zur detaillierten Aufstellung verschiedener Kennzahlen aus unterschiedlichen Berichtsfeldern. Als erstes Logistikunternehmen in Österreich ist Gebrüder Weiss diesen Weg gegangen und hat einen Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard aufgesetzt sowie diesen von den GRI-Experten prüfen lassen. Dokumentierte Qualität und Transparenz „Wir haben uns für den GRI-Standard entschieden, weil wir damit unsere Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit unterstreichen. Qualität und Transparenz sind in der Berichterstattung über unternehmerisch nachhaltiges Handeln wesentliche Aspekte, die wir mit dem vorliegenden Bericht dokumentieren“, so Peter Waldenberger, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Gebrüder Weiss. Weltweit haben im letzten Jahr rund 1.400 Unternehmen auf Basis der GRI-Richtlinien ihre Nachhaltigkeitsberichte erstellt; Tendenz steigend. Ausgezeichnetes Engagement Auszeichnungen für innovative und umweltschonende Transportlösungen sind für Gebrüder Weiss nichts Neues. Neben dem Klimaschutz-Preis des Umweltministeriums 2007 für den Einsatz neuester Technologien in der Routenplanung erhielt das Unternehmen unter anderem 2008 den TRIGOS Award sowie den Österreichischen Staatspreis für die Reduzierung des LKW-Verkehrs durch eine multimodale Lösung, bei der die Transporte von der Straße auf die Schiene verlegt wurden. Die Umwelt atmet auf! (AT) Neuer Mehrwegestapler Der brandneue ETV Q von Jungheinrich hat es in sich: dank elektrischer Allradlenkung wird die wirtschaftliche Lagerung und Bewegung von Langgütern auf engstem Raum zum Kinderspiel. Redaktion: ANGELIKA THALER Der erstmals auf der bauma 2010 der Öffentlichkeit präsentierte Elektro-Mehrwegestapler der neuen Generation vom Typ ETV Q20/ETV Q25 ist dank der elektronisch gesteuerten Allradlenkung äußerst wendig. Schnelle Fahrtrichtungswechsel und den Transport von bis zu acht Meter langen Lasten meistert der Neue selbst in schmalen Gängen. Für jeden etwas dabei Fünf Fahrprogramme (vordefinierte Tasten) steuern die optimale Radstellung je nach Einsatzfall. Durch das intuitive Bedienkonzept ist auch für die Mitarbeiter der Umstieg komfortabel, wie bei Jungheinrich üblich wurde höchster Wert auf Ergonomie gelegt. Da zwei hydraulische Funktionen gleichzeitig ausgeführt werden können, erreicht der ETV Q eine sehr hohe Umschlagleistung, die durch optionale Assistenzsysteme nachhaltig unterstützt werden. So reduziert beispielsweise die patentierte Mastvorschubdämpfung Hubgerüstschwankungen, die beim Ein- oder Ausstapeln auftreten können. Standardmäßig gehört zu jedem ETV Q das Jungheinrich Curve Control. Dieses innovative System verringert die maximale Fahrgeschwindigkeit bei Kurvenfahrten in Abhängigkeit vom Lenkeinschlag. Nicht nur die vergrößerte Variantenpalette der Schubmaststapler-Baureihen 2 und 3 machen den ETV Q attraktiv, auch die Wahlmöglichkeit zwischen zahlreichen Batterievarianten von 620 bis 930 Ah ist ein echter Vorteil. (AT) 32 LOGISTIK express 4|2010 www.logistik-express.com

TRANSPORT Logistik braucht Platz Vom Zentrallager in Guntramsdorf bei Wien aus liefert die Frankstahl Rohr- und Stahlhandelsgesellschaft m.b.H. binnen 24 Stunden Rohre, Profile, Bleche und mehr. Ohne eine ausgeklügelte Logistik und perfektes Transportmanagement ein Ding der Unmöglichkeit. Redaktion: ANGELIKA THALER Als Bela Frank im Jahre 1880 die Firma FRANKSTAHL als Flanschfabrik gründete, rechnete er wohl kaum damit, dass das Unternehmen zu einem international erfolgreichen Stahlhändler heranreifen würde. Doch genau diesen Weg schlug Erwin Javor ein, der Frankstahl 1969 kaufte und bis heute gemeinsam mit seinem Sohn Mag. Marcel Javor leitet. Aktuell verfügt die FRANKSTAHL Gruppe über Niederlassungen, Läger oder Verkaufsbüros in Tschechien, Slowenien, Ungarn, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien sowie der Slowakei – teils als Joint Venture mit dem Partner AluKönigStahl und erwirtschaftet rund 500 Millionen Euro Umsatz jährlich, davon 80 Prozent mit Stahlprodukten und 20 Prozent mit Kleinteilen. Platzmangel Obwohl das gut 50.000 m2 große Betriebsgelände erst 1986 bezogen wurde – die Betriebsstätte in Traiskirchen war zu eng geworden – sind die Grenzen bald wieder erreicht: „Wir können hier nur noch in die Höhe wachsen“, bestätigt Roman Divoky, Leiter Logistik & Transport, bei einem Rundgang. Insgesamt stehen in Österreich 80.000 m2 Lagerkapazität zur Verfügung, hinzu kommen 125.000 m2 in den Nachbarländern. Auf dem Areal herrscht reges Treiben, emsige Arbeiter bewegen die Ware oder beladen die LKW. „Etwa die Hälfte der Transporte wird mit unserem eigenen Fuhrpark durchgeführt, den Rest übernehmen Spediteure nach Bedarf. Wir haben fixe Jahresverträge mit bestimmten Frächtern, deren Fahrzeuge auch im ‚Frankstahl-Outfit‘ unterwegs sind“, erklärt Divoky. Aufgrund der krisenbedingten Änderungen innerhalb der Transportbranche bestehe der Plan, den Eigenfuhrpark weiter auszubauen, denn „Was man selbst macht, funktioniert zu 100 Prozent.“ 700 Tonnen Stahl täglich und mehr Durchschnittlich kommen täglich zwischen 700 und 800 Tonnen Stahl zur Auslieferung. „Wir spüren kaum saisonale Schwankungen, außer im August ist es etwas ruhiger, da es zu der Zeit in unserem Hauptimportland Italien oft Urlaubssperren gibt“, weiß Divoky. Die Arbeit verläuft in drei Schichten von Montag bis Freitag, wobei zwischen 8 Uhr und 14 Uhr die Entladung stattfindet. Bis etwa 20 Uhr erfolgt die Kommissionierung, danach bis etwa 4 Uhr früh die Verladung. Wer wochentags bis 16 Uhr bzw. Freitags bis 13 Uhr bestellt, darf sich über eine Lieferung binnen 24 Stunden (bei Freitagsbestellung am Montag) freuen – entweder direkt aus Guntramsdorf oder aus Nussdorf bei Salzburg oder neuerdings seit Herbst 2010 auch aus Stans in Tirol, diese wichtigen logistischen Punkte werden täglich durch interne Transporte beliefert. Dabei haben die Kunden die breite Auswahl aus rund 40.000 Lagerartikeln vom kleinen Dichtungsring bis hin zum meterlangen Stahlträger. Damit der Ablauf reibungslos funktioniert, setzt die Firma seit 2005 auf das Transportmanagement-System Pracar 3000 von der Fa. Wanko. Bei rund 700 Aufträgen pro Tag suchen drei bis vier Disponenten in Österreich den besten und sichersten Weg für die Ware: „Wir haben uns bei den Logistikabläufen an der Speditionsbranche orientiert“, nennt Divoky einen Grund für die beispiellose Effizienz des Unternehmens. „Etwa die Hälfte der Transporte wird mit unserem eigenen Fuhrpark durchgeführt.“ Roman Divoky Kundenservice aus Prinzip Die große Artikelvielfalt entspricht dem Kundenwunsch, alles aus einer Hand zu erhalten. Doch Frankstahl ist nicht nur ein reiner Händler: „Wir haben nicht nur 5 Sägen, mit denen wir beispielsweise Stahlträger oder Rohre bei Sonderwünschen zuschneiden können, sondern auch eine Konservierungsanlage. Hier werden die Teile erst gestrahlt, dann je nach Bedarf in hellrot, rot, grün oder grau konserviert“, verrät Divoky die Zusatzdienstleistungen. Modernste Lagertechnik In der Kleinteilehalle stehen etwa 5.000 Palettenplätze und 1.500 Lagerplätze im Hochregallager für etwa 8.000 Lagerartikel zur Verfügung, die mit speziellen Staplern bedient werden. Die Kommissionierung erfolgt nach dem Mann-zur-Ware Prinzip. In der Langguthalle werken zwei Wabenregallager mit 6.000 Kassettenplätzen und 3 Tonnen Ladevolumen, wobei die einzelnen Kassetten bis zu 6,9 m lang sein können. „Für unsere Langgutteile haben wir teils vollautomatische Kommissionierstellen, schwere Teile werden mit Hallenkränen befördert“ schildert Divoky. Rohre und Formrohre sind auf drei Schiffen mit rund 500 Lagerplätzen angeordnet. Die Niroware wiederum wird aus 1.000 Kassettenplätzen per Seitenstapler oder Gabelkran manipuliert. Auch im Freien stehen 60 überdachte Regalplätze als Überlager zur Verfügung. Übrigens erfolgt nicht die komplette Anlieferung per LKW: „Wir verfügen über ein Anschlussgleis. Manche Absender organisieren die Lieferung bevorzugt frei Haus per Waggon“, bemerkt Divoky zum Abschluss. (AT) Roman Divoky Leiter Logistik & Transport FRANKSTAHL www.logistik-express.com LOGISTIK express 4|2010 33

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