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LE-4-2010

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LOGISTIK express Fachzeitschrift

PROMOTION

PROMOTION Risikomanagement – aktueller denn je Risikominimierung und Risikomanagement gehören zum Grundwortschatz eines jeden Unternehmens. Im Rahmen des Lehrganges universitären Charakters „Executive Management“ zur Erlangung des akademischen Grades Master of Science (Management), den Quality Austria in Kooperation mit SanConsult durchführt, analysierte Mag. Hedwig Pintscher für ihre Master-Thesis die Bedeutung und Umsetzung von Risikomanagementsystemen bei zertifizierten österreichischen Betrieben. PROMOTION: Quality AUSTRIA Risikomanagement in zertifizierten österreichischen Betrieben. Im Sommer 2010 wurde eine Umfrage bei qualityaustria Kunden zum Thema „Risikomanagement“ durchgeführt. Zielsetzung der Umfrage war, einen Überblick über Wahrnehmung und Einstellung zu Risikomanagement sowie Informationen zur Umsetzung von Risikomanagementsystemen bei zertifizierten Unternehmen in Österreich zu erhalten. Die Zielgruppe waren Geschäftsführer von zertifizierten Unternehmen. Insgesamt nahmen 156 Unternehmen an der Umfrage teil. Risikomanagement wird von über 90 Prozent der Unternehmen als wichtig oder sehr wichtig eingeschätzt. Lediglich 7,8 Prozent der befragten Personen halten es für weniger wichtig. Die Bewertung „nicht wichtig“ wurde von keiner Person angegeben. Für die Zukunft geht der Großteil der Unternehmen davon aus, dass die Bedeutung von Risikomanagement zunehmen wird, 25 Prozent sogar von einer deutlichen Zunahme. Mit einer abnehmenden Bedeutung wird in keinem Fall gerechnet. Die vier wichtigsten Risiken sehen die Unternehmen in der Wirtschaftslage, dem Mitbewerb/Konkurrenz sowie in Problemen mit Kunden und im Mangel an qualifiziertem Personal. Drei Gründe Die drei wichtigsten Gründe für die Einführung eines Risikomanagementsystems sind aus Sicht der Unternehmen: 1. Risikomanagement unterstützt die langfristige Absicherung des Unternehmens. 2. Risikomanagement trägt dazu bei, bestandsgefährdende Entwicklungen für ein Unternehmen rasch zu erkennen. 3. Risikomanagement ermöglicht eine rasche Reaktion im Krisenfall/Notfall. Im Vergleich zu der großen Bedeutung, die einem Risikomanagement zugeschrieben wird, ist die Umsetzung in den Unternehmen deutlich geringer. Ca. 30 Prozent der Unternehmen, die Risikomanagement als sehr wichtig und 50 Prozent der Unternehmen, die Risikomanagement als wichtig ansehen, haben kein Risikomanagementsystem installiert. Nur rund die Hälfte davon plant, in den nächsten ein bis zwei Jahren ein Risikomanagementsystem aufzubauen. Die Analyse der Ergebnisse hat aber auch gezeigt, dass einige Unternehmen zumindest in Teilbereichen Risikomanagementsysteme aufgebaut haben, diese aber nicht als Risikomanagementsystem wahrnehmen. Umweltmanagement und Arbeitssicherheit fordern Risikobewertungen (Bewertung der Umweltaspekte bzw. Evaluierung) und die Einführung von Risikomanagement / Notfallvorsorge in Teilbereichen und sind somit auch als Risikomanagementsysteme anzusehen. Dennoch haben 21 Prozent der ISO 14001 und 44 Prozent der BS OHSAS 18001 bzw. SCC zertifizierten Unternehmen angeführt, dass sie kein Risikomanagementsystem aufgebaut haben. Im Gegenzug dazu scheinen die produktspezifischen Forderungen bei Lebensmitteln oder Medizinprodukten sehr wohl mit Risikomanagement in Verbindung gebracht zu werden. Alle Betriebe dieser Branchen geben an, ein teilweise oder vollständig eingeführtes Risikomanagementsystem installiert zu haben. Hinsichtlich der Systemdokumentation hat mehr als ein Drittel der Unternehmen das Risikomanagement vollständig und fast die Hälfte als teilweise integriertes System aufgebaut. Knapp 20 Prozent der Unternehmen führen getrennte Managementsystem. Aus den qualityaustria Lehrgängen zum Risikomanagement wird seitens der Teilnehmer die Möglichkeit zur Integration von Risikomanagement in ein Qualitätsmanagement als eine wesentliche Erkenntnis angegeben. Einer Integration ist in der Praxis in den meisten Die Quality Austria AXEL DICK Prokurist & Marketing Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH Fällen sicherlich der Vorzug zu geben. Beim Aufbau von Risikomanagementsystemen wird von den meisten Unternehmen auf keinen Standard als Grundlage zurückgegriffen. Nur 18 von 119 Unternehmen gaben an, entweder konzerninterne Standards, ISO 31000, ONR 49000ff oder spezifische Risikomanagementstandards anzuwenden. Konzeninterne Richtlinien dominieren dabei. Dies lässt den Schluss zu, dass die Standards für Risikomanagementsysteme noch weitgehend unbekannt sind. Als Einstieg für eine systematische Auseinandersetzung, aber auch zur Weiterentwicklung von Teilsystemen, ist eine fundierte Risikoanalyse anzusehen. An der Möglichkeit, im Rahmen eines ISO 9001 – Audits auch einen Risikocheck (Risikofieberkurve) durchzuführen, zeigten rund 70 Prozent der Unternehmen ein Interesse. Quality Austria Trainings-, Zertifizierungsund Begutachtungs GmbH ist nationaler Marktführer und Ansprechpartner in den Bereichen der Integrierten Managementsysteme und Branchenstandards betreffend Qualität, Umwelt und Sicherheit. Die Leistungen der Quality Austria reichen von der Aus- und Weiterbildung im Bereich internationaler Managementtrends, der Zertifizierung von Qualitäts- und Managementsystemen bis zur Vergabe des Austria Gütezeichens. 14 LOGISTIK express 4|2010 www.logistik-express.com

PROMOTION Mehrwert durch Mehrweg – aber richtig Grundsätzlich gilt es, zwischen Einweg-und Mehrwegverpackung zu unterscheiden. Eine Einwegverpackung dient einmalig dem eigentlichen Produkt als Verpackung oder als Transportmittel. Danach wird sie entsorgt oder – sofern möglich – recycelt und erhält eine neue Funktion. Gänzlich anders verhält es sich bei einem Mehrwegbehältnis oder -gebinde. Dieses sollte – wie der Name schon sagt –mindestens 2 Kreisläufe durchleben und nach Möglichkeit noch viel mehr. Die Frage, die sich nun stellt, ist, wie die Kreisläufe verfolgt oder überwacht werden können. Welche Systeme gibt es hierfür? PROMOTION: GS1 AUSTRIA Die meisten Mehrwehrweggebinde werden von den einzelnen Industrien und Branchen wie ein normaler Karton behandelt. Das heißt, sie werden entweder am Anfang der Kommissionierung oder am Ende zur Verpackung und zum Transport der zu verkaufenden Produkte benutzt. Entlang des Weges der Kommissionierung werden alle Artikel gescannt oder mittels eines Kommissionierscheins abgearbeitet und anschließend in das Mehrweggebinde verbracht. Danach wird es mit einem Adressenetikett versehen und schon kann die bestellte Ware zum Kunden geliefert werden. Im Sinne des Kunden ist diese Art der Versendung sehr praktisch und gut, da seine Ware geschützt ist, er keinen zusätzlichen Müll durch den Überkarton und seine Produkte gleich bei der Hand hat. Betrachten wir diesen Ablauf aber aus Sicht des Unternehmens, welches die Ware versand hat, stellt sich die Frage, wie die Mehrwegkiste wieder zurückkommt und vor allem, wer diesen Rücktransport überwacht. möglichen Technologien sind Barcodes und RFID (Radiofrequenzidentifikation). Es können sowohl eindimensionale (1D) wie auch zweidimensionale (2D) Barcodes verwendet werden. Durch die Kennzeichnung der Mehrweggebinde erhält das Unternehmen die Möglichkeit, die Zyklen zu verfolgen, die Qualität der Gebinde und deren Haltbarkeit zu überprüfen sowie langfristig Geld zu sparen. Aufgrund der eindeutigen Rückverfolgbarkeit und der dadurch notwendigen Lagerhaltung weiß das Unternehmen immer, wo sich welche Kiste und vor allem wie lange schon befindet. Dies schafft einen Mehrwert für das Unternehmen aus der Sicht der Kostenreduktion im Rahmen von Neuanschaffungen und bietet den Mehrwert in Form der verbesserten Kommunikation mit seinen Kunden, da GS1 Basisnummer Behältertyp N1 N2 N3 N4 N5 N6 N7 N8 N9 N10 N11 N12 Prüfziffer N13 Seriennummer (optional) X1 variabel X16 Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von GS1 Austria an. Die Lösung sind eine eindeutige Identifikation der Mehrwegkisten und eindeutige Zuordnung zum Unternehmen. Nur durch diese Kennzeichnung ist eine stabile Rückverfolgbarkeit überhaupt möglich. GS1 bietet hierzu ein weltweit eindeutiges System: Jede Kiste, Palette, Klappbox, Fleischkiste, jeder Rollcontainer, Trolley und Dolly erhält eine weltweit eindeutige Nummer, den sogenannten GRAI (Global Returnable Asset Identifier). Diese Nummer besteht aus einem Application Identifier, dem Company Präfix, dem Behältertyp und der Seriennummer. Aufgrund dieser Struktur und der Möglichkeit zur Verschlüsselung dieser weltweit eindeutigen Nummer in verschiedenen Symbologien und Technologien sind den Einsatzmöglichkeiten fast keine Grenzen gesetzt. Die es keine Diskussionen über den Verbleib der Gebinde gibt, sondern eindeutig ist, dass diese bei dem Kunden sind. Ein weiterer Vorteil durch die Nutzung von Mehrweggebinden ist die Reduktion der Abfallmenge und damit eine Einsparung in Form der geringeren ARA Gebühr. Benutzer des GRAI sind beispielsweise Unternehmen wie DM im Hochregallager, Container Centralen zur Kennzeichnung seiner Trolleys, Europool für die grüne Kiste und Steirerfrucht, um nur ein paar zu nennen. Diese Unternehmen haben den Mehrwert durch Mehrweg erkannt und auch die besonderen Vorteile des GS1 Systems, das mehr ist als nur ein Barcode mit einer Nummer auf einem Produkt. Die GS1 Austria GS1 Austria ist ein Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für die österr. Konsumgüterwirtschaft und ihre angrenzenden Wirtschaftsbereiche. GS1 stellt ein weltweit eindeutiges Identifikations- und Codiersystem für Adressen, Artikel, Versandeinheiten, Leistungen, Standorte usw. bereit. Kontakt: GS1 Austria GmbH Alexander Peterlik e-Mail: peterlik@gs1.at Tel.: +43 (0)664 / 85 16 438 Website: www.gs1.at www.logistik-express.com LOGISTIK express 4|2010 15

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