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LE-3-2016

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FINANZMARKT LOGISTIK Wo

FINANZMARKT LOGISTIK Wo gehts ab? Globale Megatrends wie Industrie 4.0, Digitalisierung und E-Commerce schieben die Nachfrage nach Automatisierungslösungen in der Logistik an. Mit dem Dematic-Kauf stieg Kion zum führenden Intralogistik 4.0-Anbieter auf. Und KUKA liebäugelt mit dem Ausverkauf deutscher Hightech-Technologien an den chinesischen Haushaltsgeräte-Hersteller Midea. BEITRAG: PI/REDAKTION [AKTIONÄR] Industrie-4.0-Aktien gehören zu den Stars am Aktienmarkt. Kein anderer Anlagetrend ist so markant ausgeprägt. Die zunehmende Automatisierung in Industrie und Logistik sowie die Vernetzung und Digitalisierung sorgen in den nächsten Jahren für deutliche Umsatz- und Ertragschancen. Potenzial wird dabei der Intralogistik zugetraut. Darunter wird der logistische Material- und Warenfluss innerhalb eines Betriebsgeländes subsumiert. Der E-Commerce-Boom, Just-in- Time-Lieferungen und Erwartungen an immer schnellere Warenlieferungen sorgen dafür, dass das Marktwachstum für sogenannte Lösungen zur Automation von Lieferketten bis 2019 um rund 10 % p. a. überdurchschnittlich stark zulegt. Von diesem Nachfrageboom nach Intralogistik wird Kion als ein marktführendes Unternehmen nach der Dematic- Übernahme profitieren. Beflügelt von steigender Automation und E-Commerce-Boom Im Einzelhandel vollzog sich über die letzten Jahre ein radikaler Wandel. Online-Händler jagen dem stationären Handel die Kunden ab. E-Commerce-Anbieter wie Amazon schaffen es, die Lieferzyklen drastisch zu reduzieren und Waren am nächsten Tag zuzustellen. Gleichzeitig lockt die enorme Produktauswahl immer mehr Käufer an. Traditionelle Einzelhändler wie Wal Mart, Macys, Kaufhof oder Saturn kommen in Bedrängnis. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren weitergehen. Online-Handel mit kurzen Lieferzeiten wird bedeutsamer. Schon in wenigen Jahren dürften Lebensmittel auch außerhalb von Ballungsgebieten innerhalb eines Tages zugestellt werden. Die Lieferung von Elektronikgeräten, Schuhen, Kleidung oder Autoersatzteilen erfolgt binnen Stunden. Hohes Potenzial wird der Online-Lebensmittelbestellung zugetraut Sie können ihren Einkauf am Abend in Ruhe zu Hause planen, die Liste digital bei Amazon hinterlegen und nach Bedarf bearbeiten. Sobald der Einkauf am Freitagmittag freigegeben ist, wird er bearbeitet und am Abend erhalten Sie die Produkte bequem nach Hause geliefert. Die Mehrkosten werden sich wahrscheinlich auf wenige Euro belaufen, aber die Zeit- und Stressersparnis ist enorm. Um genau solche Prozesse umzusetzen, sind Veränderungen in der Intralogistik notwendig. Teilautomatisierte Lager werden tendenziell abnehmen. Vollautomatisierung mit intelligenten Regalsystemen, autonomen Flurförderzeugen und einer Software, die den Warenfluss kosteneffizient steuert, wird einen hohen Stellenwert einnehmen – sprich Intralogistik 4.0. Schließlich muss der Warenfluss schneller erfolgen und großer Wert auf Kostendisziplin gelegt werden. Mitarbeiter nehmen in diesem Szenario eine Kontrollfunktion ein, welche nur bei sich abzeichnenden Störungen korrigierend eingreifen. Neue Lager- und Distributionszentren entstehen und bestehende werden aufgerüstet, weil eine dezentralisierte Verteilstruktur notwendig ist. So lauert auch ein hohes Automationspotenzial noch in den Emerging Markets. Während in Deutschland auf 1 Mio. Einwohner schon 1.010 Gabelstapler kommen, sind es in China erst 170 und in Indien nur 10. Der E-Commerce-Boom in den Schwellenländern sollte die dortige Nachfrage nach Logistik- Lösungen spürbar anschieben. Immer mehr Anbieter strömen in den schnell wachsenden Markt Das moderne Zeitalter, das sich dank der voranschreitenden Digitalisierung im ständigen technologischen Wandel befindet, stößt immer öfter in konservative Lebensbereiche vor und verändert diese grundlegend. Kreditkarten, die ihren festen Platz in fast jedem Portemonnaie gefunden haben oder die steigende Popularität der internetbasierten Bezahldienste wie PayPal und Co., die aus dem modernen E-Commerce- Geschäft kaum wegzudenken sind. Die Entwicklung geht unaufhaltsam weiter und wird mit zunehmender Etablierung des E-Geld-Systems in der zukünftigen Perspektive das Papier- und Metallgeld überflüssig machen und auch die Entstehung neuartiger Bezahldienste fördern. Zu den neuen Bezahldiensten gehören kontaktlose Transaktionsmöglichkeiten, die mithilfe mobiler Endgeräte durchgeführt werden können. Das Mobile-Payment-System Laut Analyse eines internationalen Beratungsunternehmens wird das Transaktionsvolumen via verschiedener mobiler und internetbasierter Payment- Systeme bis zum Jahr 2019 eine Größe von bis zu 2,3 Bill. USD betragen und ein rund 6 %iges jährliches Wachstum aufweisen. Die Erlöse der Payment-Industrie nehmen von Jahr zu Jahr zu und liegen fast regelmäßig über den Markterwartungen. [RE] 34 LOGISTIK EXPRESS 3/2016

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